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15.05.2018 12:58

Der Anfang ist gesichert

Julia Wandt Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Universität Konstanz

    Die an der Universität Konstanz angesiedelte Gesellschaft für Mikroskopie und Bildanalyse wird von der Carl-Zeiss-Stiftung gefördert

    Die „German BioImaging – Gesellschaft für Mikroskopie und Bildanalyse“ (GerBI-GMB), die an der Universität Konstanz ihren Sitz hat, wird von der Carl-Zeiss-Stiftung für die kommenden drei Jahre mit 240.000 Euro gefördert. Damit ist die Anfangsfinanzierung des gemeinnützigen Vereins, dessen Gründungsversammlung Ende April 2017 in Konstanz stattfand, gesichert, bis er sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden selbst tragen kann. Mit der Förderung, die am 1. Juli 2018 anlaufen wird, wird im Wesentlichen die Stelle der Geschäftsführung finanziert, von der Aktivitäten der Fachgesellschaft wie Konferenzen und Fortbildungsprogramme für Mitarbeitende der Gerätezentren organisiert werden. Die Konstanzer Biochemikerin Prof. Dr. Elisa May, Vorsitzende der GerBI-GMB, spricht von „einem Glücksfall, dass wir durch die bedeutende Carl-Zeiss-Stiftung, die einen der großen Pioniere der Optik und Lichtmikroskopie im Namen trägt, unterstützt werden“.

    Die Gesellschaft für Mikroskopie und Bildanalyse ist aus dem deutschlandweiten Netzwerk „German BioImaging“ hervorgegangen, das seit seiner Gründung 2010 von Elisa May koordiniert wurde. Die Gesellschaft übernimmt künftig unter anderem die Aufgaben des Netzwerkes, Rahmenbedingungen für wissenschaftliche Bildgebungs-Infrastruktur in Deutschland zu definieren. Damit macht sie sich auch die Zielsetzung des Zusammenschlusses aus über 60 Mikroskopie-Zentren an wissenschaftlichen Einrichtungen wie Universitäten, Max-Planck-Instituten, Leibniz-Instituten oder Helmholz-Zentren zu Eigen: Die Professionalisierung des Nutzungsangebotes der vorhandenen Geräteinfrastruktur, die in Deutschland als hervorragend gilt. Das Netzwerk wurde bislang von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit insgesamt 750.000 Euro gefördert.

    Die neue Fachgesellschaft für Lichtmikroskopie vereint Mitglieder aus Mikroskopie-Zentren und Forschungsgruppen in Deutschland unter ihrem Dach. Sie versteht sich als Interessenvertretung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, von Expertinnen und Experten sowie der Gerätezentren im Bereich Mikroskopie und Datenanalyse in den Lebenswissenschaften. An der Universität Konstanz ist das Bioimaging Center (BIC), das von Elisa May geleitet wird, solch ein Gerätezentrum. Ein ausdrückliches Ziel der Fachgesellschaft ist die Förderung des Austauschs der zentralen Einrichtungen innerhalb der Fachgesellschaft sowie mit Forschungsgruppen. Auch soll ein stärkerer Fokus auf dem Austausch zwischen Firmen und Wissenschaft liegen. Des Weiteren wurde die bislang von der DFG veranstaltete Tagung „Trends in Microscpy“ zur Jahrestagung der GerBI-GMB bestimmt, die im zurückliegenden März bereits zum ersten Mal in Düsseldorf stattgefunden hat.

    Faktenübersicht:
    • Förderung der „German BioImaging – Gesellschaft für Mikroskopie und Bildanalyse“ (GerBI-GMB) durch die Carl-Zeiss-Stiftung
    • Fördersumme: 240.000 Euro
    • Förderdauer: Drei Jahren
    • Verstetigung des Netzwerks „German BioImaging“ zur deutschlandweiten Förderung von Mikroskopie-Zentren durch die GerBI-GMB.

    Hinweis an die Redaktionen:
    Ein Foto kann im Folgenden heruntergeladen werden:
    https://cms.uni-konstanz.de/fileadmin/pi/fileserver/2018/Bilder/May-Labor.jpg

    Kontakt:
    Universität Konstanz
    Kommunikation und Marketing
    Telefon: + 49 7531 88-3603
    E-Mail: kum@uni-konstanz.de

    - http://uni.kn


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Biologie, Chemie, Medizin, Physik / Astronomie, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Kooperationen, Organisatorisches
    Deutsch


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