idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
15.05.2018 13:33

Professor Gert G. Wagner ist Mitglied der neuen Rentenkommission der Bundesregierung

Kerstin Skork Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

    Anfang Mai 2018 wurde Professor Gert G. Wagner vom Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, als wissenschaftliches Mitglied in die Kommission „Verlässlicher Generationenvertrag“ berufen.

    Professor Gert G. Wagner, Max Planck Fellow am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Ko-Sprecher der Berliner Altersstudie, ist eines von zehn Mitgliedern der neuen Rentenkommission „Verlässlicher Generationenvertrag“. Dieser gehören neben Wissenschaftlern auch Bundestagsabgeordnete sowie Vertreter der Gewerkschaften und der Arbeitgeberverbände an. In den kommenden zwei Jahren soll die Kommission Handlungsoptionen für die Fortentwicklung der Alterssicherung in Deutschland erarbeiten. Einbezogen wird dabei nicht nur die Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung, sondern auch die betriebliche und private Vorsorge.

    Der Geschäftsführende Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, Professor Ulman Lindenberger, erklärt: „Gert Wagner ist unserem Institut seit vielen Jahren verbunden und leistet wichtige Beiträge zu dessen wissenschaftlicher Produktivität. Seine Berufung ist eine gute Nachricht für uns alle. Sie zeigt beispielhaft, dass Grundlagenforschung und Politikberatung auf höchster Ebene zusammenpassen können.“

    Das Gremium wird am 6. Juni 2018 zu seiner ersten Sitzung zusammenkommen. Bis Frühjahr 2020 soll ein Gesamtkonzept zur langfristigen und generationengerechten Alterssicherung vorgelegt werden.

    ---

    Weitere Informationen zur Kommission
    www.verlaesslicher-generationenvertrag.de

    Zur Person Gert G. Wagner
    Studium der Soziologie und Volkswirtschaftslehre in Frankfurt am Main, Promotion 1984 und Habilitation 1992 an der Technischen Universität Berlin (TU). Von 1992 bis 2018 hatte Gert Wagner Universitätsprofessuren an der Ruhr-Universität Bochum, der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder und der TU Berlin inne. Seit 2008 ist er Max Planck Fellow am MPI für Bildungsforschung. Er ist auch Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech). Von 1989 bis 2011 leitete Wagner die Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und von 2011 bis 2017 war er dort Vorstandsmitglied und ist jetzt dort als Senior Research Fellow für das SOEP tätig. Wagner ist auch Research Associate am Alexander von Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) in Berlin.

    Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
    Das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung wurde 1963 in Berlin gegründet und ist als interdisziplinäre Forschungseinrichtung dem Studium der menschlichen Entwicklung und Bildung gewidmet. Das Institut gehört zur Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V., einer der führenden Organisationen für Grundlagenforschung in Europa.


    Weitere Informationen:

    https://www.mpib-berlin.mpg.de/de/presse/2018/05/professor-gert-g-wagner-ist-mit...
    http://www.verlaesslicher-generationenvertrag.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
    Gesellschaft, Politik
    überregional
    Personalia
    Deutsch


    Gert G. Wagner


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).