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23.05.2018 13:09

Forschungspreise für herausragende positiv-psychologische Forschung verliehen

Peter Kuntz Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Trier

    Die von der Lernforscherin Michaela Brohm-Badry (Universität Trier) und der Bochumer Psychologin Corinna Peifer 2015 in Trier gegründete Deutsche Gesellschaft für Positiv-Psychologische Forschung (DGPPF) hat im Rahmen ihrer dritten Konferenz an der Ruhr-Universität Bochum Preise für exzellente positiv-psychologische Forschung vergeben.

    Der Wissenschaftspreis wurde an Prof. Dr. Bernhard Schmitz (TU Darmstadt) verliehen, der gemeinsam mit Jessica Lang die Forschungsmethoden der Positiven Psychologie untersuchte. Sie verglichen die Methoden zweier renommierter psychologischer Journals – eines davon aus der Positiven Psychologie. Dabei konnten sie zeigen, dass sich die Journals im Hinblick auf die Qualität der Methoden kaum unterscheiden.

    Den Nachwuchspreis teilen sich in diesem Jahr zwei herausragende Nachwuchswissenschaftler:

    Katharina Breuer (Rheinische Fachhochschule Köln), die gemeinsam mit Prof. Dr. Daniel Putz Humor als Copingstrategie zum Umgang mit Stress bei der Arbeit untersuchte. In Ihrer Studie mit 118 Beschäftigten konnten sie die wichtige Rolle von Humor bei Führungskräften und Beschäftigten für die Stressbewältigung differenziert herausarbeiten.

    Florens Goldbeck (Universitätsklinikum Tübingen), der gemeinsam mit Dr. Ann-Christine Ehlis, Prof. Dr. Andreas Fallgatter und Prof. Dr. Martin Hautzinger ein systematisches Review der Neurophysiologie von Optimismus erarbeitete. Für die Zukunft plant er sein Review auf weitere Komponenten von Flourishing auszuweiten.

    Den Innovationspreis erhielt Prof. Dr. Tanja Gabriele Baudson (Vertretungsprofessorin an der Universität Luxembourg) für ihren Beitrag „Die Verantwortung der positiv-psychologischen Forschung in der Gesellschaft“. Tanja Gabriele Baudson zeigte anschaulich und fundiert die Aufgaben der Positiven Psychologie auf und setzte diese in Bezug zur aktuellen politischen Debatte über die Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft. Sie ist Haupt-Initiatorin des March of Science Germany.

    Im Jahr 2017 waren die Preise der DGPPF verliehen worden an Prof. Dr. Anton-Rupert Laireiter (Universität Wien/Universität Salzburg; Wissenschaftspreis), Friedrich Meixner (Universität Ulm; Nachwuchspreis) sowie an Dr. Magdalena Laib (Hochschule der Medien, Stuttgart).

    Positive Psychologie ist die Wissenschaft dessen, was Individuen, Organisationen und Gesellschaften dazu befähigt, sich bestmöglich zu entwickeln. Sie orientiert sich an den Stärken, Ressourcen und Potenzialen, die Menschen mitbringen. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses stehen daher psychisches Wohlbefinden und positive Entwicklung von Individuen, Organisationen und der Gesellschaft.

    Die Deutsche Gesellschaft für Positiv-Psychologische Forschung (DGPPF) wurde im Juli 2015 in Trier mit dem Ziel gegründet, die wissenschaftliche Positive Psychologie zu fördern. Dass geschieht u.a. durch die Vernetzung von Wissenschaftlern verschiedener Fachdisziplinen, die sich mit Themen der Positiven Psychologie beschäftigen. Die Forschungsgesellschaft stößt auf starke Medienresonanz, publiziert regelmäßig ihre Forschungsbefunde und wächst kontinuierlich. Die diesjährige Konferenz war mit über 200 registrierten Teilnehmenden bereits vorzeitig ausgebucht.

    Weitere Informationen: http://www.dgppf.de

    Kontakt
    Prof. Dr. Michaela Brohm-Badry
    Präsidentin der DGPPF
    Universität Trier
    E-Mail: brohm-badry@uni-trier.de
    Tel. 0651/201-2377


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Gesellschaft, Psychologie
    überregional
    Personalia, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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