Auftaktveranstaltung zum WITI-Projekt: Experten diskutieren Ideen für innovative Verwaltung

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24.05.2018 15:29

Auftaktveranstaltung zum WITI-Projekt: Experten diskutieren Ideen für innovative Verwaltung

Dr. Klauspeter Strohm Referat für Information und Kommunikation
Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer

    Spielerische Elemente, kreativitätsfördernde Methoden und künstlerische Impulse – bei der Auftaktveranstaltung zum Forschungsprojekt „Wissens- und Ideentransfer für Innovationen in der Verwaltung (WITI)", die am 17. Mai 2018 an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer stattfand, ergänzten inspirierende Beiträge die wissenschaftlichen Vorträge und Workshops.

    „Wir wollen mit der Auftaktveranstaltung schon zu Projektbeginn einen intensiven Austausch vor allem zwischen Wissenschaft und Verwaltung fördern. Damit schaffen wir wichtige Grundlagen für den mit dem Gesamtprojekt angestrebten systematischen Transfer von Optimierungsmöglichkeiten des Verwaltungshandelns in die Verwaltungspraxis. Wir sind überzeugt davon, dass das geplante Innovationslabor und die vier Teilprojekte durch ihre forschungsbasierte Perspektive auf hochrelevante Problemfelder für den Wissens- und Ideentransfer hervorragend geeignet sind“, erklärte Univ.-Prof. Dr. Michael Hölscher, Sprecher des WITI-Projekts, zu Beginn der Veranstaltung.

    Das Forschungsprojekt „Wissens- und Ideentransfer für Innovation in der Verwaltung (WITI)" wird seit Beginn des Jahres 2018 für fünf Jahre mit insgesamt etwa drei Millionen Euro durch die Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule" gefördert. Im Rahmen von einem Zentralprojekt (Innovationslabor) und vier Teilprojekten (Digital Smart City Speyer, Fugatus, Stadtkreis Ludwigshafen?, Town and Gown) sollen kreative und innovative Verfahren, Strategien und Organisationsformen für den Wissens- und Ideentransfer zwischen Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt werden. Dafür konnten die Verantwortlichen der Universität Speyer namhafte Kooperationspartner wie die Stadt Speyer, die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) oder die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) für das Projekt gewinnen.

    Die besondere Bedeutung der regionalen Vernetzung des WITI-Projekts betonte der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf in seinem Grußwort: „Besonders aus der starken regionalen Verankerung schöpfen unsere Hochschulen die Kraft für eine international sichtbare Ausrichtung. Daher freue ich mich sehr, dass mit der Universität Speyer sowie dem gemeinsamen Antrag der Technischen Universität und der Hochschule Kaiserslautern gleich zwei Projekte bei der neuen Bund-Länder-Initiative ‚Innovative Hochschule‘ erfolgreich waren. Die Förderung unterstützt den intensiven Austausch zwischen wichtigen Akteuren aus Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft vor Ort und der Hochschule. Damit soll die Universität Speyer zum regionalen Impulsgeber werden und entscheidend zur Entwicklung der ganzen Region beitragen.“

    Die Keynotes hielten Prof. Dr. Ines Mergel von der Universität Konstanz sowie Matthias Burgbacher (Kreativagentur PLAN:KOOPERATIV), die beide neue Perspektiven auf die Verwaltung präsentierten. Während Mergel unter anderem über ihre innovativen Seminare zu Verwaltungshandeln mit Studierenden und Open Innovation sprach, präsentierte Burgbacher die Ergebnisse des mit der Stadt Heidelberg realisierten „Amt für unlösbare Aufgaben“, das sich Verwaltungshandeln aus der Perspektive der Kultur- und Kreativwirtschaft näherte.

    Anschließend diskutierten und erarbeiteten die über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in fünf verschiedenen Workshops verschiedene Themenfelder der innovativen Verwaltung. Während sich die Workshops „Design Thinking in der öffentlichen Verwaltung” und „Zukunft der Verwaltung“ mit konkreten kreativen Arbeitsmethoden beschäftigten, erörterten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Workshops „Digital City“, „Agile Verwaltung“ und „Rolle der Kultur- und Kreativwirtschaft für die Öffentliche Verwaltung“ Reformansätze für die öffentliche Verwaltung.

    Weitere Informationen zum WITI-Projekt finden Sie hier:
    Für Fragen stehen Ihnen der Projektleiter und die Projektkoordinatorin gerne zur Verfügung:
    Prof. Dr. Michael Hölscher
    Telefon: 06232 / 654-369
    Telefax: 06232 / 654-410
    E-Mail: hoelscher@uni-speyer.de
    Dr. Rubina Zern
    Telefon: 06232 / 654-325
    E-Mail: zern@uni-speyer.de


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-speyer.de/de/forschung/projekte/witi.php
    https://twitter.com/WITI_Speyer


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Gesellschaft, Politik, Recht, Wirtschaft
    überregional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Arbeitsgruppe im Workshop


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    Grußwort des Ministers


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