idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
04.06.2018 11:19

Für mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft: IfBB als „Ausgezeichneter Ort“ 2018 prämiert

Dr. Lisa Mundzeck IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe
Hochschule Hannover

    (Hannover, 04.06.2018) Das Projekt „Faire Computermaus aus Biowerkstoff“ des IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe an der Hochschule Hannover in Zusammenarbeit mit dem Verein Nager IT zählt zu den 100 innovativen Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2018. Zum Jahresmotto „Welten verbinden – Zusammenhalt stärken“ zeigt das Projekt, wie durch Mut zum Umdenken, nachhaltiges Engagement und gute interdisziplinäre Zusammenarbeit zukunftsweisende Innovationen entstehen können. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank richten den Innovationswettbewerb seit 13 Jahren gemeinsam aus.

    Eine unabhängige Jury wählte die faire Computermaus unter knapp 1.500 eingereichten Bewerbungen aus.

    Die Computermaus, eine Idee des Vereins Nager IT, hat es in sich: Ihre Einzelteile werden fair produziert und ihr Gehäuse besteht zu über 80 Prozent aus Polylactid – einem Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen wie Maisstärke und Zucker. Entwickelt haben diesen Biowerkstoff Wissenschaftler/innen der Forschernachwuchsgruppe um Prof. Dr.-Ing. Andrea Siebert-Raths am IfBB, ansässig an der Hochschule Hannover. Das Material basiert auf Zuckerrohr und ist somit eine umweltfreundliche Alternative zu erdölbasierten Kunststoffen. So verbindet die Computermaus Nachhaltigkeit mit Innovation und fördert sozialverträgliche Arbeit in den Produktionsländern. Kleines Gerät, große Wirkung!

    „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie ist ein tolles Signal für den erfolgreichen Einsatz von Biokunststoffen und dass es sich lohnt, gemeinsam nachhaltig und sozialverträglich zu handeln“, so der Leiter des IfBB, Prof. Dr.-Ing. Hans-Josef Endres.

    „Die Auszeichnung ist ein großer Erfolg für die Forschernachwuchsgruppe am IfBB, in deren Rahmen der Biowerkstoff entwickelt wurde. Ich freue mich sehr, dass die faire Computermaus aus unserem innovativen Material überzeugen konnte und zu einem „Ausgezeichneten Ort“ ernannt worden ist. Die erfolgreiche innovative Zusammenarbeit mit unserem Partner Nager IT, für dessen Computermaus wir das Material entwickelt haben, hat sich sehr gelohnt. Die Auszeichnung ist ein großer Ansporn für unsere weitere Forschung“, so Prof. Dr.-Ing. Andrea Siebert-Raths, Leiterin der Forschernachwuchsgruppe und stellvertretende Institutsleiterin des IfBB.

    Die Forschernachwuchsgruppe wurde gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über seinen Projektträger die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR).

    Zusammenhalt als Mehrwert für alle

    Harald Eisenach, Sprecher der Regionalen Geschäftsleitung Ost / Leiter Firmenkunden Region Ost der Deutschen Bank, gratuliert den Preisträgern: „Wir leben in bewegten Zeiten. Manche sagen sogar: Unsere Gesellschaft driftet auseinander. Verliert also die Idee der großen Gemeinschaft an Kraft? Unsere 100 Preisträger kommen zu einem anderen Ergebnis. Ihre ausgezeichneten Ideen belegen eindrucksvoll: Wir sind ein sehr innovatives Land. Und wir halten zusammen – trotz aller Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt.“

    Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), erkennt vor allem an, wie sehr die Gesellschaft von denen profitiert, die vorbildhaft vorangehen: „Eine Gesellschaft braucht Zusammenhalt und Chancen für die Teilhabe seiner Bürgerinnen und Bürger. Sonst ist sie kein lebenswerter Ort. Die ‚Ausgezeichneten Orte‘ sind in diesem Jahr Leuchttürme für Gemeinsinn. Die Preisträger verbinden dank ihrer innovativen Ideen Welten – Jung mit Alt, Starke mit Schwachen, Stadt mit Land, Sozialprojekte mit Hightech. Sie beweisen, dass es uns allen Mehrwert bringt, wenn mutige Ideen gefördert und geteilt werden. Ihre 100 Innovationen machen die Gesellschaft ein Stück besser.“

    Innovationen bekommen eine Bühne

    Die 100 Preisträger erwartet ein Wettbewerbsjahr voller Höhepunkte und professioneller Unterstützung: Ab September werden die Preisträger in den Staatskanzleien ihrer Bundesländer empfangen. „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank lassen die Preisträger von ihrem Netzwerk profitieren. Sie werden zu exklusiven Veranstaltungen eingeladen, dürfen mit dem Gütesiegel „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ für sich werben und so neue Kunden, Partner, Sponsoren oder Mitglieder gewinnen. Wie im Vorjahr können sich Preisträger im Rahmen des Deutsche Bank „Made for Good“-Chancenprogramms von Experten und in Seminaren beraten lassen.

    Engagierte Partner: „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank

    „Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den BDI. Die Deutsche Bank ist seit 2006 Partner und Nationaler Förderer des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Ziel ist es, Innovationen aus Deutschland im In- und Ausland sichtbar zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken.

    Kontakt und Ansprechpartner:
    Für weitere Fragen steht Ihnen Dr. Lisa Mundzeck am IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe an der Hochschule Hannover unter Telefon 0511-9296-2269 oder via E-Mail: lisa.mundzeck@hs-hannover.de gerne zur Verfügung.


    Weitere Informationen:

    http://www.ifbb-hannover.de
    https://land-der-ideen.de/wettbewerbe/ausgezeichnete-orte-im-land-der-ideen/prei...
    https://www.db.com/cr/de/konkret-ausgezeichnete-orte.htm


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    jedermann
    Umwelt / Ökologie, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


    Faire Computermaus aus Biowerkstoff


    Zum Download

    x

    -


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay