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04.06.2018 12:30

Experte für translationale Bioethik Daniel Strech kommt ans QUEST Center

Saskia Blank Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Berliner Institut für Gesundheitsforschung / Berlin Institute of Health (BIH)

    Gemeinsame Pressemeldung von Berliner Institut für Gesundheitsforschung/ Berlin Institute of Health (BIH) und Charité – Universitätsmedizin Berlin

    Prof. Dr. Dr. Daniel Strech tritt die neue Professur für Translationale Bioethik an der Charité – Universitätsmedizin Berlin an und wird am BIH eine Arbeitsgruppe am Quest Center for Transforming Biomedical Research übernehmen. Daniel Strech ist international anerkannter Experte für ethische und regulatorische Fragen in vorklinischer und klinischer Forschung und beim Thema Big Data. Er ist Pionier für eine besonders praxisorientierte Bioethik, welche eng mit Meta-Research und Stakeholder Forschung verknüpft ist.

    Was ist nötig, um einen möglichst hohen wissenschaftlichen und sozialen Wert in der Forschung mit Menschen und Tieren zu erlangen? Wie lässt sich die Publikationspraxis verbessern? Wie können Aufklärungsprozesse in der klinischen Forschung verständlicher und effizienter gestaltet werden? Zu diesen Fragen wird Professor Daniel Strech an der Charité und am BIH in der neuen Arbeitsgruppe am QUEST Center forschen und so entscheidend zur Transparenz und Qualität der biomedizinischen Forschung beitragen.

    „Professor Strech ist eine Koryphäe seines Faches und wird mit seinen Forschungsschwerpunkten und Kompetenzen die bereits laufenden translationalen wissenschaftlichen Aktivitäten an der Charité, dem BIH und dem QUEST Center verstärken“, sagt Prof. Dr. Ulrich Dirnagl, Gründungsdirektor des Quest Centers, das sich der Steigerung der Qualität und des Nutzens der biomedizinischen Forschung verschrieben hat. „Neben seiner wegweisenden bioethischen Forschung wird Daniel Strech auch neue Konzepte für die translationale Medizin implementieren. Damit werden von seinem Wirken alle Forscherinnen und Forscher, sowie Patientinnen und Patienten profitieren“, ergänzt Prof. Dr. Axel Radlach Pries, Dekan der Charité.

    Neue Ansätze für eine verbesserte Transparenz und Forschungsqualität

    Basierend auf seiner Forschung hat Daniel Strech bereits Empfehlungen und Ansätze entwickelt, um die biomedizinische Forschung zu verbessern und ihre Transparenz zu erhöhen. Er ist unter anderem federführend beteiligt bei der Entwicklung nationaler Leitlinien für die Medizininformatik und für die Biobankforschung. Am BIH will er ebenfalls die Implementierung innovativer wissenschaftsbezogener Guidelines unterstützen und die neue Forschungsplattform Klinisch-translationale Wissenschaften mitgestalten. Darüber hinaus will er Trainingsmodule zur Verbesserung der Qualität der biomedizinischen Forschung anbieten.

    „Translationale Bioethik“

    Die bioethische Forschung von Strech hat einen starken Bezug zur täglichen Forschungspraxis und den Faktoren, die sie beeinflussen. Diese „translationale Bioethik“ von Strech untersucht in empirischen Studien unter anderem, wie Gesetze und ethische Vorgaben (zum Beispiel „Informierte Einwilligung“ oder „Nutzen-Schaden Abwägung“) konkret in der Forschungspraxis angewandt werden. Auf der Basis der Studienergebnisse werden dann in enger Kooperation mit Forschenden, Patientenvertreterinnen und -vertretern und weiteren relevanten Stakeholdern Vorschläge erarbeitet, wie diese ethischen Vorgaben wirksamer und effizienter in der Praxis implementiert werden können.

    Seine Kompetenzen hat sich Professor Daniel Strech, der in Düsseldorf Medizin und Philosophie parallel studierte, auf zahlreichen beruflichen Stationen unter anderem in den USA (National Institutes of Health, NIH), Zürich (Lehrstuhlvertretung und Beratung der World Health Organisation, WHO), in Berlin an der Charité (Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie) und Hannover (Heisenberg Professur an der Medizinischen Hochschule, MHH) angeeignet. Dementsprechend ist er deutschlandweit und international fachlich bestens vernetzt. Nicht zuletzt deshalb dürfte Strech nicht nur das BIH und die Charité stärken, sondern auch den Biomedizin-Standort Berlin.

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    Über das Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH)
    Das Berliner Institut für Gesundheitsforschung | Berlin Institute of Health (BIH) ist eine Wissenschaftseinrichtung für Translation und Präzisionsmedizin. Das BIH widmet sich neuen Ansätzen für bessere Vorhersagen und neuartige Therapien bei progredienten Krankheiten, um Menschen Lebensqualität zurückzugeben oder sie zu erhalten. Mit translationaler Spitzenforschung und Innovationen ebnet das BIH den Weg für eine nutzenorientierte personalisierte Gesundheitsversorgung. Die Gründungsinstitutionen Charité – Universitätsmedizin Berlin und Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) sind im BIH eigenständige Gliedkörperschaften.

    Kontakt
    Saskia Blank
    Intermin-Leiterin Kommunikation & Marketing
    Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH)
    saskia.blank@bihealth.de

    Manuela Zingl
    Stellvertretende Pressesprecherin
    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    manuela.zingl@charite.de


    Weitere Informationen:

    https://www.bihealth.org/aktuell/?L=0&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1430&cHash=8...
    https://www.youtube.com/watch?v=s1IHaCwGypA&feature=youtu.be


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Biologie, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Personalia
    Deutsch


    Prof. Daniel Strech, Professor für Translationale Bioethik


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