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11.06.2018 10:47

Zweite International Baltic Earth Conference in Dänmark: “The Baltic Sea Region in Transition”

Dr. Kristin Beck Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

    Markus Meier, Leiter der Sektion Physikalische Ozeanographie des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), eröffnet die 2. Internationale Baltic Earth Konferenz in Helsingør, Dänemark. Etwa 130 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 14 Ländern und verschiedenen Fachgebieten treffen sich dort Mitte Juni, um verschiedene Aspekte der aktuellen und erwarteten Umweltveränderungen im Ostseeraum zu diskutieren.

    Auf der Konferenz werden Fragen diskutiert wie: Inwieweit haben sich Salzgehalt, Nährstoffe, der Kohlenstoffkreislauf sowie Spurengase in der Ostsee bisher verändert und was können wir für die Zukunft erwarten? Werden wir in Zukunft Extremereignisse wie Überschwemmungen oder Trockenperioden besser vorhersagen können? Wie wird sich der Meeresspiegel an den Küsten der Ostsee verändern? Wie schaffen wir es, die verschiedenen sich gegenseitig beeinflussende Faktoren in numerische Modelle zu bringen, um durch ein möglichst realistisches Gesamtbild politische Entscheidungen zu unterstützen?

    „Wir müssen alle Faktoren, die das System beeinflussen, in den Modellen abbilden. Das macht die Modelle komplex und anspruchsvoll“, sagt Prof. Markus Meier vom Leibniz Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), und wissenschaftlicher Leiter von Baltic Earth. Verschiedene internationale Forschergruppen aus wissenschaftlichen Institutionen und den nationalen Wetterdiensten im Ostseeraum arbeiten an diesem Thema und werden ihre Ergebnisse präsentieren. „Modellvergleiche zeigen Schwachpunkte auf und helfen dabei, immer bessere Systemmodelle zu entwickeln“, fügt Dr. Martin Stendel vom Dänischen Wetterdienst (DMI), Baltic Earth Wissenschaftler und lokaler Organisator der Konferenz, hinzu.

    Alle zwei Jahre treffen sich die Wissenschaftler aus dem gesamten Ostseeraum in einem anderen Ort im Ostseeraum. Diesmal fiel die Wahl auf Helsingör, das an der Schnittstelle zwischen Nord- und Ostsee liegt. „Diesmal wollten wir die Übergangszone zwischen Nord-und Ostsee thematisieren, deshalb bot sich Helsingör an“, sagt Dr. Marcus Reckermann vom Internationalen Baltic Earth Sekretariat am Helmholtz-Zentrum Geesthacht, federführender Organisator der Konferenz. „Der Titel 'The Baltic Sea Region in Transition' bezieht sich dabei sowohl auf die geografischen Übergänge zwischen Nord- und Ostsee als auch auf die Veränderungen in der Ostsee und ihren Küsten, die durch den Klimawandel und andere Faktoren verursacht werden.“

    Ein weiterer Aspekt der Konferenz ist der hohe Anteil junger Wissenschaftler, die am Beginn ihrer Karriere stehen. „Das ist sehr erfreulich und zeigt, dass Baltic Earth attraktiv für junge Forscher ist. Es gibt zwei speziell für die Jungwissenschaftler ausgerichtete sessions, an denen sie Netzwerke knüpfen und gestandene Wissenschaftler zu den Irrungen und Wirrungen ihrer Karriere befragen können“, sagt Reckermann.

    Die Konferenz findet statt am Konventum, Gl. Hellebækvej 70, 3000 Helsingør, Dänemark, von Montag 11. Juni bis Freitag 15. Juni 2018

    Website: http://www.baltic.earth

    # Ansprechpartner:

    Dr. Marcus Reckermann
    International Baltic Earth Secretariat
    at Helmholtz-Zentrum Geesthacht
    Max-Planck-Straße 1
    D-21502 Geesthacht
    Phone +49 (0)4152 871693
    marcus.reckermann@hzg.de

    Prof. Dr. Markus Meier
    Leibniz Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW)
    Seestrasse 15
    D-18119 Rostock
    Phone: +49 (0)381 5197 150
    markus.meier@io-warnemuende.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Geowissenschaften, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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