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14.06.2018 16:54

Tutanchamun, Raumanzug & Archaeopteryx: Wie Konservierungsforschung kulturelles Erbe bewahren hilft

Christoph Herbort-von Loeper M.A. Pressestelle Berlin
Leibniz-Gemeinschaft

    Eine Podiumsdiskussion zu Herausforderungen und Perspektiven der Konservierungsforschung am Montag, 18. Juni, in Berlin zeigt, welchen Beitrag Forschungsmuseen leisten, um Objekte unseres kulturellen Erbes langfristig für Forschung und Vermittlung zu bewahren.

    Vom 18. bis 24. Juni 2018 findet in Berlin und Potsdam mit dem European Cultural Heritage Summit „Sharing Heritage – Sharing Values“ die europaweit größte Veranstaltung im Europäischen Kulturerbejahr 2018 statt. In diesem Kontext richten die Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft am 18. und 19. Juni einen zweitägigen Workshop zur nationalen und internationalen Vernetzung von Akteuren aus der Konservierungswissenschaft unter dem Thema „Preventive Conservation Research and Best-Practices in Leibniz Research Museums“ aus. Teil des Workshopprogramms ist eine öffentliche Podiumsdiskussion in englischer Sprache im Berliner Museum für Naturkunde, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind:

    „Tut-ankh-Amon, Space Suit & Archaeopteryx - How to Preserve Our Cultural Heritage? – A talk about challenges and perspectives“

    Montag, 18. Juni 2018, 19.00 Uhr
    Museum für Naturkunde Berlin Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung
    Invalidenstraße 43
    10115 Berlin
    Der Eintritt ist frei. Zur Registrierung verwenden Sie bitte diesen Link: http://bit.ly/2p4qfZG.

    Nach Eröffnungsworten durch den Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft, Matthias Kleiner, und den Generaldirektor des Museums für Naturkunde, Johannes Vogel, diskutieren:
    - Christian Eckmann vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum - Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie in Mainz
    - Hans-Dieter Bienert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft
    - Stefan Simon, Direktor der Global Cultural Heritage Initiatives an der Yale University in New Haven (Connecticut/USA)
    - Janne Teller, Schriftstellerin und Essayistin aus New York
    Moderiert wird die Diskussion von Matthias Knaut, Vizepräsident der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.
    Abschließend fasst der Direktor des Deutschen Bergbau-Museums Bochum – Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen, Stefan Brüggerhoff, die Ergebnisse der Diskussion zusammen.

    Die Veranstaltung will aufzeigen, dass Objekte unseres kulturellen Erbes – seien sie auch so verschieden wie eine ägyptische Totenmaske, ein Raumanzug oder ein Fossil – nur durch besondere Konservierungsmethoden langfristig für die nachfolgenden Generationen bewahrt werden können. Dazu sollen Herausforderungen und Perspektiven der Konservierungswissenschaft diskutiert werden.
    Die acht Leibniz-Forschungsmuseen besitzen mit ihrer großen naturkundlichen und kulturwissenschaftlichen Themenbreite eine einzigartige Expertise, wenn es darum geht, Objekte zu sammeln und zu bewahren, um sie langfristig als Forschungsgegenstände und Objekte musealer Vermittlung zu sichern. Im Europäischen Kulturerbejahr 2018 wollen die Leibniz-Forschungsmuseen in einem gemeinsamen Aktionsplan unter anderem diese konservatorische Arbeit und Forschung, die häufig im Verborgenen stattfindet, in den Vordergrund rücken.

    Weitere Informationen:
    - zur Podiumsdiskussion: http://www.leibniz-gemeinschaft.de/institute-museen/forschungsmuseen/aktionsplan-leibniz-forschungsmuseen/veranstaltungen/tut-ankh-amon-space-suit-archaeopteryx-how-to-preserve-our-cultural-heritage/
    - zum Workshop: http://www.leibniz-gemeinschaft.de/institute-museen/forschungsmuseen/aktionsplan-leibniz-forschungsmuseen/veranstaltungen/preventive-conservation/
    - zum Aktionsplan der Leibniz-Forschungsmuseen: http://www.leibniz-gemeinschaft.de/institute-museen/forschungsmuseen/aktionsplan-leibniz-forschungsmuseen/veranstaltungen/

    Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft
    Christoph Herbort-von Loeper
    Tel.: 030 / 20 60 49 – 48
    Mobil: 0174 / 310 81 74
    herbort@leibniz-gemeinschaft.de

    Die Leibniz-Gemeinschaft
    Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 93 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen - u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 19.100 Personen, darunter 9.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,9 Milliarden Euro.
    http://www.leibniz-gemeinschaft.de


    Weitere Informationen:

    http://www.leibniz-gemeinschaft.de/institute-museen/forschungsmuseen/aktionsplan...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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