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19.06.2018 11:10

Jahrestagung „10 Jahre KIT-Zentrum Energie“

Monika Landgraf Strategische Entwicklung und Kommunikation - Gesamtkommunikation
Karlsruher Institut für Technologie

    Seit 2008 verknüpft das KIT-Zentrum Energie grundlegende und angewandte Forschung im natur-, wirtschafts-, aber auch im sozial-, geistes- und rechtswissenschaftlichen Bereich zu einer ganzheitlichen Betrachtung des gesamten Energiekreislaufs. Als Dialog- und Strategieplattform bündelt es damit bereits seit zehn Jahren Wissen und Kompetenzen der Energieforschung am Karlsruhe Institut für Technologie (KIT). Sein Jubiläum feiert das KIT-Zentrum Energie auf seiner Jahrestagung am 26. Juni 2018 ab 9 Uhr in der Aula des Fortbildungszentrums für Technik und Umwelt am Campus Nord des KIT. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

    „Die mehr als sieben Milliarden Menschen auf der Welt mit Energie zu versorgen – dieser enormen Aufgabe müssen sich Politik, Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam stellen. Dabei ist die Energieversorgung untrennbar verknüpft mit der Arbeit an Lösungen zur künftigen Mobilität und Informationsinfrastrukturen“, sagt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. „Zu diesen großen gesellschaftlichen Herausforderungen leistet das KIT maßgebliche Beiträge. Allein im KIT-Zentrum Energie arbeiten 1.500 Menschen quer durch alle Disziplinen an den Lösungen vielfältiger Fragen: Wie können wir Energie speichern und transportieren? Wie wird sie in die Netze verteilt? Wie funktioniert die Kommunikation zwischen Erzeuger und Verbraucher und welche neuen Geschäftsmodelle passen zu den anspruchsvollen Aufgaben, unter anderem auch mit Blick auf den Datenschutz?“

    Um den Energiekreislauf ganzheitlich betrachten und auch die gesellschaftlichen Aspekte einbeziehen zu können, habe das KIT vor zehn Jahren das KIT-Zentrum Energie eingerichtet, in dem die Kompetenzen aus Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Rechtswissenschaften zusammenfließen. Damit berücksichtige die Energieforschung am KIT alle Ansätze für eine sichere Energieversorgung, die Entwicklung eines Gesamtkonzepts für den Energiemix der Zukunft stehe dabei im Mittelpunkt. „Bei diesem ersten ‚runden‘ Geburtstag des KIT-Zentrums Energie können wir sicher stolz auf das Erreichte zurückblicken. Ein Grund zum Ausruhen ist das aber nicht – sondern vielmehr Motivation und Ansporn, weiter an Antworten auf die drängenden gesellschaftlichen Fragen zu arbeiten“, sagt Hanselka.

    So entsteht mit dem Energy Lab 2.0 am KIT eine Testplattform für die Energiewende, die Stromerzeuger Speicher und Verbraucher erstmals intelligent vernetzt. Gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und dem Forschungszentrum Jülich untersucht das KIT hier das Zusammenspiel von zentraler und dezentraler Energieversorgung. Zusammen mit sechs weiteren Helmholtz-Zentren entwickelt das KIT außerdem im Projekt „Energiesystemintegration“ maßgeschneiderte Modelle für Energiesysteme der Zukunft und trägt damit zum Gelingen der Energiewende bei.

    Jahrestagung am 26. Juni 2018

    Auf der Festtagung soll auf die letzten zehn Jahre Energieforschung am KIT zurückgeblickt werden. Bei wissenschaftlichen Vorträgen über aktuelle Forschungsprojekte richtet sich der Blick aber auch in die Zukunft. Weiterer Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltung ist die Verleihung des Heinrich-Hertz-Preises durch die Energie Baden-Württemberg Stiftung (EnBW-Stiftung) für besondere wissenschaftliche oder technische Leistungen auf dem Gebiet der Erzeugung, Verteilung und Anwendung elektrischer Energie. Eine begleitende Poster-Ausstellung mit Wettbewerb rundet das Programm ab.

    Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Anmeldung bitte mit beiliegendem Formular oder per E-Mail an presse@kit.edu. Bitte geben Sie an, ob Sie ganztägig, vormittags (bis 12:15) oder nachmittags (ab 13:30) teilnehmen.

    Programm der Jahrestagung „10 Jahre KIT-Zentrum Energie“

    26. Juni 2018, ab 9 Uhr, Aula des Fortbildungszentrums Technik und Umwelt, Campus Nord des KIT, Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen

    09:00 Uhr Begrüßung
    Prof. Thomas Schulenberg, wiss. Sprecher des KIT-Zentrums Energie

    09:15 Uhr Grußwort
    Prof. Holger Hanselka, Präsident des KIT

    09:30 Uhr Grußwort Partner

    09:50 Uhr Wie alles begann… 10 Jahre KIT-Zentrum Energie
    Prof. Hans-Jörg Bauer, wiss. Sprecher des KIT-Zentrums Energie von 2008–2014

    10:05 Uhr Aktuelle Entwicklungen am KIT-Zentrum Energie
    Prof. Thomas Schulenberg, wiss. Sprecher des KIT-Zentrums Energie

    10:20 Uhr Kaffeepause

    10:50 Uhr EdF's energy research in the European energy transition
    Jaques Sacreste, Electricite de France Service National (EdF)

    11:20 Uhr Dekarbonisierung des Energiesystems durch verstärkten Einsatz erneuerbaren Stroms im Wärme-, Verkehrs- und Industriesektor
    Dr. Dogan Keles, Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion des KIT

    11:40 Uhr Development of novel high-performance materials for batteries
    Prof. Maximilian Fichtner, Helmholtz-Institut Ulm des KIT

    12:00 Uhr Diamant – Ein unverzichtbarer Werkstoff für die Mikrowellenheizung eines Fusionsreaktors
    Prof. Theo Scherer, Institut für Angewandte Materialien – Angewandte Werkstoffphysik des KIT

    12:20 Uhr Mittagspause

    13:40 Uhr Verleihung des Heinrich-Hertz-Preises
    durch Prof. Wolfram Münch, Leiter der „Forschung und Innovation“ der EnBW

    14:00 Uhr Vorträge der Heinrich-Hertz-Preisträger

    14:40 Uhr KIT – der Energie-Campus
    Prof. Ute Karl, European Institute for Energy Research (EIFER) am KIT

    15:00 Uhr JRODOS – Entscheidungsunterstützung bei einem kerntechnischen Unfall
    Wolfgang Raskob, Institut für Kern- und Energietechnik des KIT

    15:20 Uhr Posterausstellung mit Kaffeepause

    16:30 Uhr Verleihung des Posterpreises der EnBW-Stiftung
    Prof. Wolfram Münch - Leiter „Forschung und Innovation“ der EnBW

    16:40 Uhr Power-to-SNG mit hohem Wirkungsgrad: Das HELMETH Projekt
    Dr. Stefan Harth, Engler-Bunte-Institut des KIT

    17:00 Uhr Kraftstoffe mit geschlossenem Kohlenstoffkreislauf für die Mobilität von morgen
    Prof. Nikolaus Dahmen, Institut für Katalyseforschung und -technologie des KIT

    17:20 Uhr Schlusswort
    Dr. Wolfgang Breh, Geschäftsführer des KIT-Zentrums Energie

    Details zum KIT-Zentrum Energie: http://www.energie.kit.edu

    Bildunterschrift:
    In der Bioliq-Anlage am KIT wird erforscht, wie man aus trockener Biomasse, etwa Reststoffe aus Agrar- und Forstwirtschaft, hochwertige Biokraftstolle herstellen kann. (Foto: Fabry)

    Weiterer Pressekontakt:
    Martin Heidelberger, Redakteur/Pressereferent, Tel.: +49 721 608-21169, E-Mail: martin.heidelberger@kit.edu

    Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 25 500 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

    Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: http://www.sek.kit.edu/presse.php


    Weitere Informationen:

    http://presse@kit.edu
    http://martin.heidelberger@kit.edu
    http://www.sek.kit.edu/presse.php


    Anhang
    attachment icon Jahrestagung „10 Jahre KIT-Zentrum Energie“

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Energie
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    In der Bioliq-Anlage am KIT wird erforscht, wie man aus trockener Biomasse, etwa Reststoffe aus Agrar- und Forstwirtschaft, hochwertige Biokraftstolle herstellen kann.


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