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25.06.2018 11:39

TU Berlin: Gastvortrag über jüdische, christliche und islamische Interaktionen am 26. Juni 2018

Stefanie Terp Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Technische Universität Berlin

    Das Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin und das Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg laden zum Gastvortrag von Prof. Dr. David Nirenberg (University of Chicago) über „Migration, Conversion, and Racism in Judaism, Christianity and Islam“ ein.

    Zeit: Dienstag, 26. Juni 2018, 18:00 Uhr
    Ort: Technische Universität Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Raum H 3005

    In seinen Forschungen beschäftigt sich David Nirenberg am Beispiel der frühneuzeitlichen Geschichte Spaniens mit der Frage, inwiefern jüdische, christliche und islamische Kulturen von gegenseitigen Interaktionen und wechselseitigen Vorstellungen geprägt wurden. Methodologisch verknüpft er sozialhistorische und hermeneutische Ansätze, um aufzuzeigen, wie in multireligiösen Gesellschaften gelebter Alltag und überlieferte Vorstellungen miteinander verknüpft sind. Sein 2014 veröffentlichtes und preisgekröntes Werk „Anti-Judaism: The Western Tradition“, in dem er die wechselnden Bedeutungen antijüdischer Denkfiguren über drei Jahrtausende verfolgt, wurde in mehrere Sprachen, darunter auch ins Deutsche, übersetzt und gilt schon jetzt als Standardwerk.

    David Nirenberg ist seit 2006 Professor für Mittelalterliche Geschichte und Social Thought an der University of Chicago und seit 2014 Dekan der Divinity School der Universität. 1992 in Geschichtswissenschaft an der Princeton University promoviert, hielt er danach Professuren an der Rice University und an der Johns-Hopkins University. Als Autor zahlreicher Publikationen war Nirenberg an renommierten, internationalen Einrichtungen, darunter auch dem Wissenschaftskolleg zu Berlin zu Gast. Er ist u. a. ernanntes Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften und der American Academy of Arts and Sciences.

    Weitere Information erteilt Ihnen gern:
    Ramona Haubold
    TU Berlin
    Zentrum für Antisemitismusforschung
    Ernst-Reuter-Platz 7 (TEL 9-1)
    10587 Berlin
    Tel.: +49 (0)30 314 25851
    E-Mail: ramona.haubold@tu-berlin.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Religion
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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