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09.07.2018 14:22

Wissenschaft im Doppelpass - WLH gestaltet Programm des 12. Wissenschaftstags in Fürth mit

Dr. Sabine König Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften

    Wissenschaftsstadt Fürth lädt zum 12. Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg
    Gastgeber ist neben der Stadt Fürth der Kleeblatt Campus, daher gibt sich der 12. Wissenschaftstag unter dem Motto „Wissenschaft im Doppelpass“ bewusst sportlich: Am Freitag, 20. Juli versammeln sich im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer Entscheider und Multiplikatoren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Bildung und Sport. Anpfiff ist um 12 Uhr.

    Die Gäste haben die Möglichkeit, Zukunftsthemen zu diskutieren und den neuesten Stand der Forschung kennenzulernen. Die Bayerische Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Marion Kiechle spricht ein Grußwort, eine Talkrunde mit Vertretern aus Sport, Wissenschaft und Medien verspricht einen kurzweiligen Einstieg. Am Nachmittag widmen sich vier Fachpanels den Themen „Mensch – Material – Sport“, „Gesundheit gestalten – Der Schlüssel für eine moderne Gesellschaft!“, „Fair Play in der globalisierten Welt“ und „Sportmanagement in Bewegung – Alles neu!?“

    Materialforschung, Gesundheit, Nachhaltiges Wirtschaften in der globalisierten Welt und Sportmanagement – die Themenfülle am 12. Wissenschaftstag ist enorm. „Es erfüllt mich mit Stolz, dass wir an einem jungen Hochschulstandort wie Fürth einen so gelungenen und breiten Themenkanon zeigen können“, bilanziert Prof. Dr. Jürgen Zerth, Vizepräsident der ansässigen Wilhelm Löhe Hochschule. Die wissenschaftliche Leistungsschau versammelt Vortragende aus Hochschul- und Forschungseinrichtungen, aus Unternehmen, Behörden und kommunalen Betrieben, NGOs, Interessenverbänden und aus dem Sport. So erleben die Gäste eine vielfältige Mischung - aus unterschiedlichen Blickwinkeln, aus der Metropolregion und anderen Teilen des Landes, aus Theorie und Praxis.

    Launiger Auftakt: Prominent besetzte Talkrunde
    Ein Highlight der Veranstaltung ist die Talkrunde mit prominenten Akteuren aus dem Spitzen- und Breitensport, der Wissenschaft und dem Sportjournalismus. Die Auftaktdiskussion verknüpft durch die entsprechende Besetzung die Themen des Wissenschaftstags locker miteinander. Zugleich gibt sie inhaltlich einen kleinen Vorgeschmack auf die nachfolgenden Fachpanels. Im Anschluss teilen sich nach der Halbzeitpause zum Netzwerken die Besucher in die Panels auf.

    Panel 1: Mensch – Material – Sport: Materialien für den Menschen
    Unter der Leitung von Prof. Dr. Randolf Hanke, Bereichsleiter des Fürther Fraunhofer-Instituts, widmet sich das Panel einem der sieben ausgewiesenen Kompetenzfelder in der Metropolregion. Die Materialforschung und –entwicklung befasst sich zum Beispiel mit dem Produktlebenszyklus unterschiedlicher Materialien und Werkstoffe. Besonders die Materialwissenschaften profitieren von der digitalen Transformation. Best Practice-Beispiele veranschaulichen die Digitale Fabrik und den 3D-Druck ebenso wie die Interaktion zwischen Mensch und Material im Sport. Abgerundet wird das Panel durch eine Podiumsdiskussion.

    Panel 2: Gesundheit „gestalten“: Der Schlüssel für eine moderne Gesellschaft
    Das zweite Panel begleitet Prof. Dr. Jürgen Zerth von der Wilhelm Löhe Hochschule. In zwei Themenblöcken tauschen sich Fachleute zum Gesundheitswesen von morgen aus. Impulsvorträge aus ethischer, gesundheitsökonomischer und volkswirtschaftlicher Sicht leiten die Diskussion zur Frage „Wie gesund muss/sollte ein Mensch in einer modernen Gesellschaft sein?“ ein. Unter dem Schlagwort „Pflege und Betreuung sind Zukunftsfelder – und auch trendig?“ wird für einen Paradigmenwechsel in der Pflege geworben: Hin zu technischen Lösungen für mehr selbstbestimmtes Leben, „Caring“ als Versorgungsmodell aus einer Hand und Pflege zwischen Robotik und Zuwendung.

    Panel 3: Fair Play in der globalisierten Welt
    „Fair Play“ thematisiert Aspekte der Sozialen Marktwirtschaft im Angesicht globalisierter Märkte. Markus Lötzsch steht dem Panel als Hauptgeschäftsführer der IHK für Mittelfranken vor. Das Ineinandergreifen von Wirtschaften und ethischem Handeln stellt die Wirtschaft vor komplexe Anforderungen. In Vorträgen werden die Achtung der Menschenrechte mittels UN-Leitprinzipien ebenso behandelt wie das Wechselspiel von Nachhaltigkeit und fairem Wettbewerb. Vertreter aus Non-Profit-Organisationen und Unternehmen erörtern im abschließenden Gespräch, welche Bedeutung Fair Play konkret für Unternehmen hat.

    Panel 4: Sportmanagement in Bewegung – Alles neu!?
    Auch der Sport befindet sich im steten dynamischen Wandel. Wofür steht Sport heute? Wie verändert sich das Konsumverhalten? Was unterscheidet einen Fan von einem User? Panelleiterin Kathrin Lehmann, Akademische Leitung Kleeblatt Campus Fürth, kennt die Antworten. Nach Impulsvorträgen von Studierenden präsentieren ausgewiesene Experten eine spannende Themenvielfalt zu Innovationen im Sportmanagement: Alternative Formen der Rechtevermarktung von Sportvereinen, der Weg der NFL zur wirtschaftlichen Weltmarke, Social Media Marketing im Profi-Fußball bis hin zu Fußballstadien und Sportjobs im Wandel.

    Ausstellung der wissenschaftlichen Einrichtungen
    Neben den vier Themenpanels bieten Informationsstände im Ausstellungsbereich den Besuchern die Möglichkeit, mehr über die wissenschaftlichen Kompetenzen in der Metropolregion Nürnberg zu erfahren. Hochschulen und ausgewählte Forschungseinrichtungen der Region, aber auch die Partner des Wissenschaftstags informieren hier über wissenschaftliche Kompetenzzentren und unternehmerische Aktivitäten.

    Nachspielzeit und Ratsempfang der Metropolregion
    Nach den Fachpanels lädt die Metropolregion Nürnberg zum gemeinsamen Ausklang des Wissenschaftstags. Unter der Moderation des Ratsvorsitzenden, Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke, und Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst in seiner Funktion als Wirtschaftsvorsitzendem der Metropolregion, erfolgt die Staffelstabübergabe des Gastgebers von Horst Müller, Geschäftsführer des Forums Wissenschaft und Referent für Wirtschaft, Wissenschaft, Stadtentwicklung und Liegenschaften der Stadt Fürth, an den Gastgeber des Wissenschaftstags 2019. Im Anschluss stellen der Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und der Leiter des Bewerbungsbüros Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner gemeinsam das Bewerbungskonzept sowie die konkreten Beteiligungsmöglichkeiten für die Bewerbung um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ vor. Mit der digital-musikalischen Performance „Win-Win“ leitet die Musikhochschule Nürnberg auf innovative Weise zum Ratsempfang über: Zum Ausklang der Veranstaltung lassen sich in ungezwungener Atmosphäre Kontakte knüpfen oder vertiefen.

    Die Teilnahme am Wissenschaftstag ist kostenfrei, die Anmeldung bis Montag,
    9. Juli 2018, ist jedoch erforderlich. Mehr Informationen zur Veranstaltung, das Programm und das Anmeldeformular zum 12. Wissenschaftstag finden Sie unter: http://wissenschaftstag.metropolregionnuernberg.de.

    Veranstalter:
    Europäische Metropolregion Nürnberg
    Forum Wissenschaft Geschäftsstelle
    Stadt Fürth – Wirtschaftsreferat
    Königsplatz 1, 90762 Fürth
    Tel.: 0911 974-1894
    wissenschaft@fuerth.de

    Kontakt:
    Projektbüro Wissenschaftstag
    Verena Rudert
    Kulturidee GmbH
    Singerstraße 26, 90443 Nürnberg
    Tel.: 0911 81026-25
    verena.rudert@kulturidee.de

    Über die Metropolregion Nürnberg Metropolregion Nürnberg, das sind 23 Landkreise und 11 kreisfreie Städte – vom thüringischen Landkreis Sonneberg im Norden bis zum Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen im Süden, vom Landkreis Kitzingen im Westen bis zum Landkreis Tirschenreuth im Osten. 3,5 Millionen Einwohner erwirtschaften ein Bruttoinlandsprodukt von 129 Milliarden Euro jährlich – das entspricht in etwa der Wirtschaftskraft von Ungarn. Eine große Stärke der Metropolregion Nürnberg ist ihre polyzentrale Struktur: Rund um die dicht besiedelte Städteachse Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach spannt sich ein enges Netz weiterer Zentren und starker Landkreise. Die Region bietet deshalb alle Möglichkeiten einer Metropole – jedoch ohne die negativen Effekte einer Megacity. Bezahlbarer Wohnraum, funktionierende Verkehrsinfrastruktur und eine niedrige Kriminalitätsrate macht die Metropolregion Nürnberg für Fachkräfte und deren Familien äußerst attraktiv.


    Weitere Informationen:

    http://wissenschaftstag.metropolregionnuernberg.de
    https://www.wlh-fuerth.de/service/aktuelles/aus-dem-hochschulleben/news/detail/N...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, jedermann
    fachunabhängig
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


    Doppelpass-Spieler in Aktion (v.l.n.r.): Prof. Dr. J. Zerth (WLH), H. Schwiewagner (SpVgg Greuther Fürth), H. Brenner (Siemens), H. Müller (Stadt Fürth), Landrat M. Dießl, Landrat G. Wägemann


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