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13.07.2018 11:00

DGAUM-Präsident Prof. Dr. med. Hans Drexler erhält Bundesverdienstkreuz

Dr. Thomas Nesseler Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V.

    Dem Präsidenten der DGAUM, Professor Dr. med. Hans Drexler, wird für seine Verdienste um die Arbeitsmedizin und die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens vom Bundespräsidenten, Dr. Frank-Walter Steinmeier, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Diese hohe Auszeichnung wird heute vom Bayerischen Staatsminister des Innern und für Integration, Joachim Herrmann, in Erlangen überreicht. Die DGAUM beglückwünscht Professor Drexler zu dieser Auszeichnung und dankt ihm für sein herausragendes Engagement, das der wissenschaftlichen Fundierung und Weiterentwicklung im Feld der Arbeitsmedizin und der medizinischen Prävention gilt.

    Professor Drexler ist langjähriges ehrenamtliches Mitglied im Vorstand und bereits in der dritten Wahlperiode (2018-2021) Präsident der DGAUM. Seit sehr vielen Jahren engagiert er ehrenamtlich für die wissenschaftliche Fundierung und Weiterentwicklung der Arbeitsmedizin sowie der medizinischen Prävention in Forschung und Praxis. Die Entwicklung von evidenz-basierten Präventionsleistungen und -pfaden zur Verbesserung der physischen und psychischen Gesundheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Lebenswelt Arbeitsplatz ist im ein hohes Anliegen.

    Seit dem Jahr 2000 leitet Hans Drexler als Direktor das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin (IPASUM) der FAU Erlangen-Nürnberg. Neben der Facharztanerkennung für Arbeitsmedizin und den Zusatzbezeichnung Umweltmedizin bzw. Sozialmedizin verfügt er ebenfalls über die Facharztanerkennung Haut- und Geschlechtskrankheiten sowie die Zusatzbezeichnungen „Allergologie“. Neben seinen vielseitigen Tätigkeiten im Bereich der präventiven Arbeits- und Umweltmedizin engagiert sich Professor Drexler seit weit über zehn Jahren als Studiendekan in der akademischen Selbstverwaltung für die Belange der Medizinstudierenden an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg.

    Als Mitglied in einer Vielzahl wissenschaftlicher Arbeitsgruppen und ehrenamtlich tätigen Organisationen ist Hans Drexler in der Fachöffentlichkeit als äußerst engagierter Wissenschaftler bekannt. An erster Stelle sind seine zahlreichen Tätigkeiten bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu nennen, so zuerst seine langjährige Mitgliedschaft in der Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe sowie die Leitung der der Arbeitsgruppe „Aufstellung von Grenzwerten in biologischem Material“ der Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe. Hier hat er durch sein großes Engagement wesentlich zur Weiterentwicklung der „BAT-Philosophie“ und damit zur Weiterentwicklung des betrieblichen Gesundheitsschutzes beim Umgang mit gefährlichen Arbeitsstoffen weit über Deutschland hinaus beigetragen. Der DFG ist er weiterhin verbunden in den verschiedensten Untergremien der Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe, aber auch als Gutachter bei verschiedenen Fragestellungen.

    Seit vielen Jahren berät er mit großem Einsatz die Akteure der öffentlichen und veröffentlichten Meinung im Feld von Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, so etwa mit Sitz und Stimme im Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) oder als Mitglied im Unterausschuss (UA) III des AGS oder als Leiter des Arbeitskreises Biomonitoring des UA III bzw. als Mitglied im Ärztlichen Sachverständigenbeirat „Berufskrankheiten“ beim BMAS. Überall dort wird er als sachkundiger und auch in hitzigen Kontroversen äußerst sachlich argumentierender Berater sehr geschätzt. Mit Überzeugungskraft weiß er eindrücklich zu vermitteln, wie wichtig evidenzbasiertes Wissen gerade auch in der täglichen arbeitsmedizinischen Praxis ist, wenn es gilt, das Leben und die Gesundheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an ihrem jeweiligen Arbeitsplatz zu schützen.

    Professor Drexler engagiert sich verbandspolitisch nicht nur in der DGAUM, sondern gehört als Mitglied u.a. dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesärztekammer an und ist Mitglied des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie e.V. Darüber hinaus steht er als Sprecher dem Bayerischen Aktions- und Forschungsverbundes Public Health e.V. vor und ist zugleich Vorsitzender des interdisziplinären Zentrums für Public Health der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg.

    Seit 2003 gibt er als ehrenamtlicher Editor in chief eine der renommiertesten internationalen arbeitsmedizinischen Fachzeitschriften, die „International Archives of Occupational and Environmental Medicine“, heraus. Die wissenschaftlichen Arbeiten von Hans Drexler wurden mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt. Hervorzuheben sind insbesondere sowohl der Innovationspreis der DGAUM 2007, mit dem insbesondere seine Verdienste um die kontinuierliche Entwicklung des Biologischen Monitorings gewürdigt wurde, als auch die Verleihung der Bayerischen Staatsmedaille für „Verdienste um die Gesundheit“, verliehen von Herrn Staatsminister Dr. Markus Söder, im Dezember 2009.

    Mehr erfahren Sie unter https://www.dgaum.de/ehrungen-und-preise/bundesverdienstkreuz-drexler-13072018/

    Kontakt bei Rückfragen:
    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V.
    Hauptgeschäftsführer: Dr. Thomas Nesseler
    Presse: Berit Kramer
    Schwanthaler Str. 73 b • 80336 München
    Tel. 089/330 396-0 • Fax 089/330 396-13
    E-Mail: gs@dgaum.de
    Web: http://www.dgaum.de

    Über die DGAUM:
    Die DGAUM wurde 1962 gegründet und ist eine gemeinnützige, wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft der Arbeitsmedizin und der klinisch orientierten Umweltmedizin. Ihr gehören heute über 1000 Mitglieder an, die auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin und Umweltmedizin arbeiten, vor allem Ärztinnen und Ärzte, aber auch Angehörige anderer Berufsgruppen wie etwa Natur- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Die Mitglieder der Fachgesellschaft engagieren sich nicht nur in Wissenschaft und Forschung, um so bereits bestehende Konzepte für die Prävention, die Diagnostik und Therapie kontinuierlich zu verbessern, sondern sie übernehmen die ärztliche und medizinische Beratung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern an der Schnittstelle von Individuum und Unternehmen. Darüber hinaus beraten die Mitglieder der DGAUM alle Akteure, die ihren Beitrag zu der medizinischen Versorgung leisten und auf Fachwissen aus der betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention, der arbeits- und umweltbezogenen Diagnostik und Therapie, der Beschäftigungsfähigkeit fördernden Rehabilitation sowie aus dem versicherungsmedizinischen Kontext angewiesen sind. Weitere Informationen unter http://www.dgaum.de.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Personalia
    Deutsch


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