idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
25.07.2018 11:44

Deutsche March for Science-Gruppen zu Gast an der Uni Kiel

Dr. Boris Pawlowski Presse, Kommunikation und Marketing
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

    Wichtigstes Ergebnis des Kieler Treffens ist der einstimmig gefasste Beschluss, die Aktivitäten des March for Science in Deutschland gut abgestimmt weiterzuführen und auch im Jahr 2019 eine gemeinsame Großveranstaltung in vielen Städten zu organisieren.

    Im April 2017 und 2018 fanden weltweit zahlreiche Demonstrationen und Veranstaltungen zur Verteidigung der Freiheit der Wissenschaft statt – der March for Science. Auch in Deutschland beteiligten sich viele Städte. An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) erregte eine Lightshow am Unihochhaus unter dem Motto „Forschen statt Faken“ großes Aufsehen. Am 19. und 20. Juli trafen sich auf Einladung von Physikprofessor Michael Bonitz 30 Vertreterinnen und Vertreter der deutschen March for Science-Gruppen aus zwölf Städten in Kiel, um Erfahrungen auszutauschen und künftige Aktivitäten zu planen. In ihrem Grußwort an die Gäste verwies CAU-Vizepräsidentin Professorin Anja Pistor-Hatam auf die vielfältigen Aktivitäten an der CAU Kiel zum Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. „Die Universität Kiel hat den March for Science aktiv unterstützt. Wir freuen uns, dass so viele begeisterte Menschen in Deutschland diese Idee mit Leben erfüllen, die eine große Bedeutung für unsere Gesellschaft hat. Es ist für uns eine besondere Freude, dass Sie den weiten Weg nach Kiel auf sich genommen haben“, dankte Pistor-Hatam den Gästen für ihren Einsatz.

    Wichtigstes Ergebnis des Kieler Treffens ist der einstimmig gefasste Beschluss, die Aktivitäten des March for Science in Deutschland gut abgestimmt weiterzuführen und auch im Jahr 2019 eine gemeinsame Großveranstaltung in vielen Städten zu organisieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehen sich als Vereinigung von Menschen, denen Wissenschaft wichtig ist. Sie sind unabhängig von Institutionen, Parteien und wirtschaftlicher Einflussnahme und dadurch frei von Interessenkonflikten. Ziel ist es, ausführlicher und offen über die Wissenschaft und ihre Arbeitsweise sowie über Einschränkungen der Wissenschaftsfreiheit zu informieren. „Das schafft beste Voraussetzungen, das Vertrauen der Bevölkerung in die Wissenschaft zu festigen. Die Kieler Ringvorlesung „Wissenschaft und ‚alternative Fakten‘“ ist dafür ein erfolgreiches Beispiel. Künftig wollen wir noch mehr jüngere Menschen erreichen und verstärkt mit Schulen zusammenarbeiten“, kündigt Tanja Gabriele Baudson, Vorsitzende des Vereins March for Science e.V., an, unter dessen Dach die Aktivitäten koordiniert werden. Gleichzeitig wird der March for Science auch weiterhin Angriffen auf die Wissenschaft, Populismus und „alternativen Fakten“ entgegentreten und dabei auch das deutsche Wissenschaftssystem kritisch begleiten. „Wir sind weiterhin Teil der internationalen Bewegung, gehen aber Probleme an, die die Wissenschaft hierzulande besonders betreffen“, so Baudson weiter. „Wir sind sehr dankbar, dass uns die Universität Kiel dabei so großartig unterstützt.“

    Kontakt:
    Für den March for Science e. V.:
    Dr. Tanja Gabriele Baudson und Claus Martin (Vorsitzende)
    Web: http://marchforscience.de
    E-Mail: sciencemarchgermany@gmail.com
    Tel.: +49 163 1707680

    Ein Foto steht zum Download bereit:
    http://www.uni-kiel.de/fileadmin/user_upload/pressemitteilungen/2018/250-marchfo...
    Bildunterschrift: Vergangene Woche trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der deutschen March for Science-Gruppen aus zwölf Städten in Kiel und schmiedeten Pläne, um den March for Science in Deutschland fortzuführen.
    © Michael Bonitz

    Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
    Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski
    Postanschrift: D-24098 Kiel, Telefon: (0431) 880-2104, Telefax: (0431) 880-1355
    E-Mail: presse@uv.uni-kiel.de Internet: http://www.uni-kiel.de
    Twitter: http://www.twitter.com/kieluni Facebook: http://www.facebook.com/kieluni Instagram: http://www.instagram.com/kieluni


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Für die CAU Kiel:
    Prof. Dr. Michael Bonitz
    Tel.: +49 0431 880 4122
    Web: http://www.theo-physik.uni-kiel.de/bonitz/
    E-Mail: bonitz@theo-physik.uni-kiel.de


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-kiel.de/de/detailansicht/news/deutsche-march-for-science-gruppen-...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Kooperationen
    Deutsch


    Letzte Woche trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der deutschen March for Science-Gruppen aus zwölf Städten in Kiel und schmiedeten Pläne, um den March for Science in Deutschland fortzuführen.


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay