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08.08.2018 14:18

Zum Haeckel-Jubiläum im alten Glanz erstrahlen

Sebastian Hollstein Stabsstelle Kommunikation/Pressestelle
Friedrich-Schiller-Universität Jena

    HERMANN REEMTSMA STIFTUNG unterstützt Universität Jena bei Restaurierung des Ernst-Haeckel-Hauses

    Am 9. August 2019 jährt sich der Todestag Ernst Haeckels zum 100. Mal. In Vorbereitung auf dieses Jubiläum lässt die Friedrich-Schiller-Universität Jena derzeit das Wohnhaus des berühmten Biologen denkmalgerecht sanieren. Gefördert wird das ambitionierte Bauvorhaben auch von der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG. Die gemeinnützige Organisation mit Sitz in Hamburg sicherte der Universität Jena dafür nun eine Spende in Höhe von 300.000 Euro zu.

    Im Jubiläumsjahr 2019 möchte die Universität Jena Ernst Haeckel in vielfacher Weise gedenken und sich mit seinem epochalen Schaffen und Wirken auseinandersetzen. Einer der Höhepunkte wird dabei die Wiedereröffnung des Hauses sein, in dem der Biologe von 1883 bis zu seinem Tod 1919 lebte und arbeitete. Bereits seit Beginn dieses Jahres ist das Museum geschlossen und die Bauarbeiten sind in vollem Gange. „Die Universität freut sich sehr über die Unterstützung seitens der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG, trägt diese doch somit einen bedeutenden Teil zur Finanzierung der aufwendigen Restaurierungsarbeiten bei“, sagt Uni-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal, der die Spende zusammen mit dem Institut für Zoologie und Evolutionsbiologie sowie dem Ernst-Haeckel-Haus eingeworben hat. Nicht zuletzt dank solcher Projekte und Kooperationen gelinge es der Friedrich-Schiller-Universität, ihr Erbe sorgsam, wissenschaftlich fundiert und öffentlich zugänglich zu erhalten.

    Enge Verbindung zwischen Wissenschaft und Kunst

    Dabei sieht sie sich auch dem Ansinnen Ernst Haeckels verpflichtet: Der Naturforscher hatte testamentarisch verfügt, dass in seiner „Villa Medusa“ ein Forschungsinstitut einzurichten sei sowie seine Sammlungen, Archive und alle Einrichtungsgegenstände dort für die Nachwelt erhalten werden sollten. Vor allem sein Arbeitszimmer – das Herzstück des Hauses – bietet noch heute einen unmittelbaren Zugang zum Menschen und Wissenschaftler Ernst Haeckel. Das Haus vermittelt zudem einen Eindruck von der engen Verbindung zwischen Wissenschaft und Kunst im Wirken seines einstigen Bewohners. Dazu Dr. Sebastian Giesen, Geschäftsführer der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG: „Es ist ein Glücksfall, dass dieses einzigartige Ensemble durch das bewegte 20. Jahrhundert hindurch erhalten werden konnte und seine ursprüngliche Nutzung behielt. Unser Dank gilt der Universität Jena, die auch in Zukunft für das Ernst-Haeckel-Haus Sorge tragen wird.“

    Wissenschaftsgeschichte authentisch erleben

    Seit der Gründung des Museums ein Jahr nach dem Tod des Zoologen ist es bis heute Anlaufstelle für historisch interessierte Laien und Gastwissenschaftler aus aller Welt. Die Friedrich-Schiller-Universität unterhält hier einen einmaligen Lernort, in dem Schülerinnen und Schüler, Studierende und andere Gäste in authentischer Umgebung Wissenschaftsgeschichte erleben können. Das Ernst-Haeckel-Haus mit seinem Museum und Archiv sowie dem Lehrstuhl für Geschichte und Philosophie der Naturwissenschaften gehört heute zum Institut für Zoologie und Evolutionsforschung der Universität Jena.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Kontakt:
    Dr. Thomas Bach
    Ernst-Haeckel-Haus der Universität Jena
    Berggasse 7, 07745 Jena
    Tel.: 03641 / 949503
    E-Mail: Thomas.Bach[at]uni-jena.de


    Weitere Informationen:

    http://www.ehh.uni-jena.de/


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Biologie, Geschichte / Archäologie
    überregional
    Kooperationen, Organisatorisches
    Deutsch


    Das originale Arbeitszimmer des Zoologen Ernst Haeckel im Ernst-Haeckel-Haus der Universität Jena wird – wie das ganze Gebäude – im kommenden Jahr in saniertem „alten Glanz“ erstrahlen.


    Zum Download

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    2019 feiert die Friedrich-Schiller-Universität den Naturforscher Ernst Haeckel, der am 9. August 1919 in Jena starb.


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