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10.08.2018 15:07

US-Botschafter Grenell: „Brandenburg ist ein Zentrum der Spitzenforschung“

Josef Zens Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

    US-Botschafter Richard Grenell und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke besuchen das Deutsche GeoForschungsZentrum in Potsdam.

    Das Satelliten-Duo von GRACE Follow-On ist nach Ansicht von US-Botschafter Richard Grenell „beispielhaft für die lange und tiefgreifende Partnerschaft zwischen der Bundesrepublik und den Vereinigten Staaten bei wissenschaftlichen Unterfangen.“ Der Diplomat besuchte am Freitag das Deutsche GeoForschungsZentrum im Rahmen seines Antrittsbesuchs bei Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke. Gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Direktor und leitenden Wissenschaftlern des GFZ diskutierten die beiden Kooperationsprojekte. Ein kurzer Spaziergang über den Telegrafenberg mit seiner reichen geowissenschaftlichen Geschichte schloss sich an.

    Die Erdbeobachtungsmission GRACE-FO ist ein gemeinsames Projekt der US-Raumfahrtagentur NASA, des GFZ, des Jet Propulsion Laboratory der NASA (JPL) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR. Die Abkürzung steht für „Gravity Recovery and Climate Experiment Follow-On“. Follow-On deshalb, weil es bereit eine GRACE-Mission gab, die von 2002 bis 2017 das Schwerefeld der Erde vermaß. GRACE-FO soll die Messreihen fortsetzen und weiterhin Monat für Monat Schwerefeldkarten liefern. Durch den Vergleich dieser Karten lassen sich Masseänderungen aus dem Weltall erkennen – so konnten die Forschenden Grundwasserverlust ebenso messen wie das Abschmelzen des Eises auf Grönland und in der Antarktis. „Brandenburg ist ein Zentrum der Spitzenforschung, und unsere Zusammenarbeit und Investitionen in die Wissenschaft zielen darauf ab, das Leben unserer Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Wir müssen sowohl in Deutschland als auch in den Vereinigten Staaten auf Bundes- und Landesebene weiter an wissenschaftlichen und technologischen Fragen arbeiten“ sagte US-Botschafter Grenell.

    Ministerpräsident Woidke sagte: „Das GFZ ist ein herausragendes Beispiel für internationale Wissenschaftskooperation. Ich sehe in der gemeinsamen Satellitenmission mit der NASA „GRACE Follow-On“ einen Leuchtturm für unsere Forschungslandschaft.“ Woidke dankte Grenell, dass er diesen „wichtigen Ort der Geschichte und der Wissenschaft in Brandenburg“ besuchte.

    Reinhard Hüttl, Vorstandsvorsitzender und wissenschaftlicher Direktor des GFZ, betonte, dass die Forschenden und die Institutionen in den USA seit jeher besonders wichtige Partner des GFZ sind. Die zwei Jahrzehnte währende Kooperation mit der NASA habe zahlreiche bedeutende Resultate hervorgebracht. Prof. Hüttl fügte hinzu: „Während der Startveranstaltung für GRACE-FO hieß es seitens leitender NASA-Wissenschaftler, dass diese Mission zu den erfolgreichsten Erdbeobachtungsmissionen der NASA überhaupt gehört.“

    Mit insgesamt mehr als zwei Dutzend Kooperationsprojekten auf höchster Ebene sind die USA ein privilegierter Partner des GFZ. Zusammen mit dem leitenden Wissenschaftler der GRACE-FO-Mission, Prof. Frank Flechtner, hatte Prof. Reinhard Hüttl dem Botschafter und dem Ministerpräsidenten Einzelheiten der Satellitenmissionen und anderer gemeinsamer Projekte präsentiert. In den anschließenden Gesprächen kamen alle Seiten überein, die ohnehin schon enge Partnerschaft weiter zu führen.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Geowissenschaften, Meer / Klima, Politik
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Personalia
    Deutsch


    GFZ-Wissenschaftler Frank Flechtner erklärt US-Botschafter Richard Grenell und Ministerpräsident Dietmar Woidke das Messprinzip des Satellitenduos GRACE Follow-On anhand des Modells. Rechts R. Hüttl.


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