Zwei Filme aus der HFF München unter den Finalisten für die Studenten-Oscars® 2018

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14.08.2018 12:48

Zwei Filme aus der HFF München unter den Finalisten für die Studenten-Oscars® 2018

Jette Beyer Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule für Fernsehen und Film München

    WAS BLEIBT von Eileen Byrne im Finale der Kategorie „Bester Ausländischer Spielfilm“ / F32.2 von Annelie Boros Finalist in der Kategorie „Bester ausländischer Dokumentarfilm“ / Gewinner werden im September bekannt gegeben / Preisverleihung am 11. Oktober 2018 in L.A. / Vor zwei Jahren ging der Studenten-Oscar® in Gold an HFF-Student Alex Schaad für seinen Kurzfilm INVENTION OF TRUST

    München, 14. August 2018 – Zwei Filme von Studentinnen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München sind im Finale für die Studenten-Oscars® 2018 in den Kategorien „Bester ausländischer Spielfilm“ („Narrative International Filmschools“) und „Bester ausländischer Dokumentarfilm“ („Documentary International Filmschools“): Der Kurzfilm WAS BLEIBT von Eileen Byrne, die an der HFF München Regie Kino- und Fernsehfilm (Leitung Prof. Andreas Gruber) studiert, und der Dokumentarfilm F32.2 von Annelie Boros, die an der HFF München Dokumentarfilm- und Fernsehpublizistik (Leitung Prof. Karin Jurschick) studiert.
    1.582 Nachwuchsfilmemacher*innen aus den USA und der ganzen Welt haben in diesem Jahr ihre Filme bei der Academy of Motion Picture Arts and Sciences für die Student Academy Awards eingereicht.

    In der Kategorie „Bester ausländischer Spielfilm“ sind nun noch sieben Filme unter den Finalisten – bis Mitte September wird entschieden, welche drei Filme prämiert werden. Erst auf der Preisverleihung am 11. Oktober erfahren die drei Gewinner*innen, ob sie den Studenten-Oscar® in Gold, Silber oder Bronze erhalten.
    In der Kategorie „Bester ausländischer Dokumentarfilm“ sind drei im Rennen. In dieser Kategorie wird später ein Studenten-Oscar® in Gold vergeben.

    WAS BLEIBT | 21 Minuten
    Der Film ist Eileen Byrnes Abschlussfilm an der HFF München. Die Bildgestaltung übernahm ihre Kommilitonin und HFF-Kamerastudentin Rebecca Meining. In WAS BLEIBT muss Alice kämpfen: Mit dem Brustkrebs, der sie hilflos macht im Angesicht ihres veränderten Körpers. Mit den Ängsten vor dem, was ihr noch bevorsteht. Und mit Moritz, der sie über alles liebt, mit der neuen Situation aber genauso überfordert ist wie sie selbst. Leise und atmosphärisch erzählt der Film den Alltag einer Beziehung, die nie mehr dieselbe sein wird.

    F32.2 | 40 Minuten
    F32.2 ist ein so genannter Film 03 – d.h. Annelie Boros‘ dritter von insgesamt vier Filmen, die sie im Rahmen ihres Dokumentarfilm-Studiums an der HFF München bis zum Diplom realisiert. Der Film ist eine Zusammenarbeit mit den HFF-Absolventen Julian Krubasik (Kamera) sowie Florian Kamhuber und Fabian Halbig (beide Produktion mit Nordpolaris). F32.2 (das professionelle Kürzel für anlasslose Depressionen) ist aus einer sehr persönlichen Erfahrung der Regisseurin entstanden: „Meine Freundin Vera schreibt Gedichte, sie ist albern und nimmt bekloppte Videos von sich auf. Plötzlich ruft sie mich an: ‚Ich brauche Hilfe.‘ Sie erleidet eine schwere Depression. Irgendwas in ihrem Gehirn stimmt nicht mehr. Ich bin hilflos. Die Ärzte sind es auch. Wo ist die Vera, die ich kannte? Wir erinnern uns an gute Zeiten, lesen einander Briefe vor, gehen tanzen. Wir suchen Bilder und Worte für dieses sonderbare Scheißgefühl.“

    Student Academy Awards
    Bereits zum 45. Mal verleiht die Academy of Motion Picture Arts & Sciences auch 2018 wieder die Student Academy Awards an den filmischen Nachwuchs. Während es für Einreichungen außerhalb der USA bis 2016 nur eine Kategorie – Foreign Film – gab, wurden die Möglichkeiten für den weltweiten Filmnachwuchs seitdem erweitert: Sie können in den Unter-Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm und Animationsfilm einreichen. Bereits vor zwei Jahren ging der Studenten-Oscar® in Gold an die HFF München für den Kurzfilm INVENTION OF TRUST von Alex Schaad. Außerdem 2014 an Lennart Ruff für seinen Abschlussfilm NOCEBO, 2000 an Florian Gallenberger für QUIERO SER, der im folgenden Jahr noch den Kurzfilm-Oscar® gewann, sowie 1994 an Katja von Garnier für ABGESCHMINKT.


    Weitere Informationen:

    http://www.hff-muc.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medien- und Kommunikationswissenschaften
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


    WAS BLEIBT von Eileen Byrne


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    F32.2 von Annelie Boros


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