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06.09.2018 14:26

Exzellente Photonik-Ausbildung verbindet Thüringen und die Niederlande

Dr. Ute Schönfelder Stabsstelle Kommunikation/Pressestelle
Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Universitäten Jena und Delft (NL) bauen binationales Ausbildungsprogramm auf

    Was während des Besuchs des niederländischen Königspaares vor gut einem Jahr in Jena vereinbart wurde, nimmt Gestalt an: Die Abbe School of Photonics der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) und die Technische Universität Delft richten ein gemeinsames Ausbildungsprogramm für exzellente Nachwuchsforscherinnen und -forscher ein. Vertreter der Forschungseinrichtungen haben heute (06.09.18) an der TU Delft ein Memorandum unterzeichnet, das die vor einem Jahr vereinbarte Kooperation konkretisiert. Die Unterzeichnung fand im Beisein des Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow statt, der vom 5. bis 7. September zum Gegenbesuch in den Niederlanden weilt. Zu den Mitunterzeichnern gehören auch das Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF), die niederländische Organisation für Angewandte Naturwissenschaften (TNO) sowie zwei Industriepartner: die Carl Zeiss AG sowie die niederländische ASML BV.

    In Vorbereitung ist aktuell zum einen ein kooperativer Masterstudiengang für Photonik im Bereich moderner Bildgebungsverfahren und Quantentechnologien, der die Curricula beider Universitäten in diesem Fach komplementär verzahnt. Zum Wintersemester 2019/20 sollen die ersten Studierenden ihr Studium aufnehmen. Jeweils ein Jahr studieren sie in Jena und in Delft. Zum anderen etablieren die beiden Universitäten ein binationales Graduiertenkolleg, das die Promovierenden ebenfalls an jeweils beide Forschungsstandorte führt.

    „Sowohl Delft als auch Jena gelten als exzellente Forschungsstandorte in der Photonik und haben sich auch bereits in der Ausbildung in diesem Bereich einen Namen gemacht“, unterstreicht Prof. Dr. Herbert Gross vom Institut für Angewandte Physik der Universität Jena. Der Inhaber des Lehrstuhls für Theorie optischer Systeme hat für die FSU das Memorandum unterzeichnet. „Beide Standorte ergänzen sich in ihren Forschungskompetenzen nahezu perfekt, wovon auch die Studierenden und Promovierenden profitieren werden. Jena und Delft schaffen damit ein hochattraktives Ausbildungsangebot für junge Menschen, die neben ihrem Studium auch ihren persönlichen Horizont über ihre Heimatuniversität hinaus erweitern und bewusst europäisch ausrichten wollen“, so Gross weiter.

    Inhaltlich wollen beide Universitäten eng mit den Industriepartnern zusammenarbeiten, die ihrerseits ihre Expertise in die Curricula einbringen. Prof. Dr. Michael Totzeck von ZEISS begründet das Engagement für diese Partnerschaft: „Der neue Studiengang ist ein weiterer Baustein der Kooperationen von ZEISS mit Hochschulen auf verschiedenen Feldern der Optik und der optischen Technologien. Unser Engagement in diesem Mastertrack zielt darauf, die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte und die Verbindung von Lehre und Industrie auch über die Grenzen hinweg an internationalen Standorten zu fördern.“ Künftig soll das Programm auch weiteren Wirtschaftspartnern aus den Niederlanden und Deutschland offenstehen.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Herbert Gross
    Institut für Angewandte Physik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Albert-Einstein-Str. 15, 07745 Jena
    Tel.: 03641 / 947992
    E-Mail: herbert.gross[at]uni-jena.de

    Dr. Christian Helgert
    Abbe Center of Photonics der Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Albert-Einstein-Str. 6, 07745 Jena
    Tel.: 03641 / 947960
    E-Mail: christian.helgert[at]uni-jena.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Physik / Astronomie
    regional
    Kooperationen, Studium und Lehre
    Deutsch


    Die Unterzeichnung der Absichtserklärung von Uni Jena und TU Delft fand im Beisein des Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (M.) statt.


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