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10.10.2018 10:27

TU Berlin: Das Berlin Big Data Center (BBDC) erhält weitere drei Jahre Förderung vom BMBF

Stefanie Terp Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Technische Universität Berlin

    Seit 2014 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das deutsche Kompetenzzentrum für Big Data, das Berliner Big Data Center (BBDC) mit Sitz an der Technischen Universität Berlin (TU Berlin). Jetzt verkündete das BMBF, dass das BBDC weitere drei Jahre lang mit einer Gesamtsumme von rund 7,5 Millionen Euro gefördert wird. Partner im BBDC sind neben der TU Berlin, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB), die Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig und die Charité-Universitätsmedizin Berlin. Ein weiteres deutsches Zentrum gibt es an der TU Dresden.

    Ziel des BBDC war und ist es, automatisch skalierbare Technologien, die mit hoher Geschwindigkeit riesige heterogene Datenmengen organisieren und gleichzeitig intelligent analysieren können, zu entwickeln. „In den letzten vier Jahren konnten wir hier in Deutschland dabei einiges erreichen“, so Dr. Volker Markl, Professor für Datenbanksysteme und Informationsmanagement an der TU Berlin und Leiter des BBDC. „Big Data ist heute der zentrale Baustein in der Anwendung von künstlicher Intelligenz. Daher ist die anhaltende Förderung der Grundlagenforschung in diesem Bereich nach wie vor extrem wichtig, da die Wissenschaft immer wieder die Grenzen der Technologie aufbrechen muss.“

    „Künftig wird sich das BBDC auch mit neuen technologischen Herausforderungen beschäftigen, wie etwa der Analyse von geoverteilten Daten, der skalierbaren Erklärbarkeit und Sicherheit maschineller Lernverfahren oder dem effizienteren Einsatz neuer Hardwaretechnologien“, so Dr. Klaus-Robert Müller, Professor für Maschinelles Lernen an der TU Berlin und Co-Direktor des BBDCs.

    Zu den wesentlichen Zielen des BBDCs gehört nicht zuletzt die enge Verzahnung der bislang isoliert voneinander existierenden Gebiete Datenmanagement und Maschinelles Lernen. Diese Verzahnung erhält durch die Neu-Einrichtung des Berliner Zentrums für Maschinelles Lernen (BZML) unter der Leitung von Professor Klaus-Robert Müller an der TU Berlin und Volker Markl als Co-Direktor weiteren Schwung. Beide Zentren wollen zukünftig inhaltlich eng kooperieren.

    Zehn Millionen Euro für KI an der TU Berlin

    Über die beiden nationalen Kompetenzzentren BZML und BBDC fließen damit insgesamt knapp zehn Millionen Euro Förderung rund um das große Zukunftsthema Künstliche Intelligenz (KI) speziell an die TU Berlin. Damit setzt die TU Berlin einen weltweit sichtbaren Schwerpunkt und übernimmt eine wesentliche Vorreiterrolle in den Themenbereichen Big Data, Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz.

    Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:

    Prof. Dr. Volker Markl
    TU Berlin
    Datenbanksysteme und Informationsmanagement
    Tel.: 030 314-25553
    E-Mail: volker.markl@tu-berlin.de

    Prof. Dr. Klaus-Robert Müller
    TU Berlin
    Maschinelles Lernen
    Tel.: 030 314-78620
    E-Mail: klaus-robert.mueller@tu-berlin.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Informationstechnik
    überregional
    Kooperationen, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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