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11.10.2018 12:23

Grenzen rationalistischer Erklärungen für Krieg

Karin Hammer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit & Fundraising
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung

    Neuer PRIF-Report des Leibniz-Instituts Hess. Stiftung Friedens- und Konfliktforschung von Thorsten Gromes überprüft die Wertigkeit rationalistischer Theorien zu Kriegen am Beispiel des Kollapses des Waffenstillstands in Kroatien 1995.

    Ra­tio­na­lis­tische Theorien liefern wichtige Er­kennt­nisse da­rüber, wieso Kriege aus­brechen, fort­dauern und enden. Doch er­klären sie nicht je­gliches Kriegs­ge­schehen. Dies zeigt der Report am Bei­spiel des Friedens­pro­zesses in Kroatien, der im Jahr 1995 zu­sammen­brach. Lange weigerte sich die ser­bische Seite, nach einem Waffen­still­stand über einen Friedens­plan zu ver­handeln.
    Thorsten Gromes ana­ly­siert Do­ku­mente der pro­kla­mierten, inter­na­tional nie an­er­kannten Re­publika Srpska Krajina sowie Aus­sagen vor dem Inter­na­tionalen Kriegs­ver­brecher­tri­bu­nal für das ehe­malige Jugos­lawien. Wie er im PRIF Report 12/2018 "Grenzen rationalistischer Erklärungen für Krieg. Der Kollaps des Waffenstillstands in Kroatien 1995" zeigt, wider­sprach die ser­bische Politik in großen Teilen ra­tio­na­lis­tischen Grund­an­nahmen. Damit stehen auch die Erfolgs­aus­sichten von Stra­te­gien der Konflikt­regelung in­frage, die solche An­nahmen vor­aus­setzen.
    Dr. Thorsten Gromes ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der HSFK und forscht zu Nachbürgerkriegsgesellschaften und sogenannten humanitären militärischen Interventionen.


    Originalpublikation:

    https://www.hsfk.de/fileadmin/HSFK/hsfk_publikationen/prif1218.pdf der Report als Download
    https://www.hsfk.de/publikationen/prif-reports/ Reihe PRIF Reports


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Politik
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


    PRIF report 12/2018


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