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08.11.2018 09:55

Konferenz ‚Falling Walls‘: DAAD bringt junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Berlin

Bjoern Wilck Pressestelle
Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

    Die ‚Falling Walls Conference‘, die erstmalig 2009 zum Jahrestag des Mauerfalls stattfand, lädt jedes Jahr am 9. November weltweit führende Forscherinnen und Forscher nach Berlin ein, um aktuelle Themen zu präsentieren und Lösungen für globale Herausforderungen aufzuzeigen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist seit Langem Partner. Auch dieses Jahr war das weltweite DAAD-Netzwerk an der Auswahl der Finalistinnen und Finalisten des Falling Walls Lab beteiligt und hat viele dieser lokalen Labs organisiert.

    „Mit seinem weltweiten Netzwerk und in Zusammenarbeit mit den Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäusern bringt der DAAD auch 2018 seine internationale Expertise ein, um die besten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zum ‚Falling Walls Lab‘ nach Berlin einzuladen“, sagt DAAD-Präsidentin Prof. Margret Wintermantel. „Ich freue mich, dass zu diesem für die Deutschen so wichtigen Datum die internationale Begegnung, der wissenschaftliche Austausch und die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg in Berlin im Zentrum stehen.“

    „Tage, die die Welt verändert haben. Vor nun schon 29 Jahren fiel die Berliner Mauer, die Ost und West trennte. ‚Falling Walls‘ knüpft daran an und schafft eine einzigartige Plattform der globalen Science community. Mehrere hundert Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler haben weltweit Ideen, Innovationen und Lösungen für globale Herausforderungen entwickelt, die nun in Berlin diskutiert werden. Ich freue mich, mit dem Auswärtigen Amt Falling Walls zu unterstützen. Diese jungen Menschen reißen Mauern des Denkens ein, indem sie Wissen grenzüberschreitend teilen. Die Wissenschaft und der internationale Austausch werden gebraucht”, sagt Staatsministerin Michelle Müntefering.

    Beim Falling Walls Lab präsentieren bereits einen Tag vor der großen Konferenz 100 junge, internationale Forscherinnen und Forscher die Themen, an denen sie arbeiten. Ziel ist es, außergewöhnliche Ideen zu fördern und Vertreterinnen und Vertreter aus allen Bereichen von Wissenschaft und Wirtschaft weltweit zu vernetzen.

    Im Vorfeld sind dieses Jahr mehr als 80 Falling Walls Labs in 57 Ländern durchgeführt worden, in welchen insgesamt 100 herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für die Teilnahme am 8. November ausgewählt wurden. 41 von ihnen bringt der DAAD nach Deutschland. Diese wurden in 33 im DAAD-Netzwerk und an den Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäusern (DWIH) organisierten Vorentscheidungen ausgewählt. Die weltweiten Labs des DAAD werden vom Auswärtigen Amt finanziell unterstützt.

    Die über den DAAD ausgewählten Teilnehmer stammen aus Ländern wie Chile, Ghana, Indien, Palästina, Singapur oder Vietnam. Die Themen, die vorgestellt werden, reichen von ‚Breaking the Wall of Shame‘ über ‚Breaking the Wall of Antibacterial Resistance‘ hin zu ‚Breaking the Wall of Climate Illiteracy‘.

    „Als Gewinnerinnen und Gewinner in den Vorentscheidungen haben die Lab-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer bereits bewiesen, dass sie zum internationalen Spitzennachwuchs zählen. Sie alle verbindet die Erkenntnis, dass die behandelten Themen nur im internationalen Zusammenwirken und mit gemeinsamer Anstrengung bearbeitet werden können. Als DAAD fördern wir gezielt den Netzwerkgedanken“, sagt Prof. Joybrato Mukherjee, DAAD-Vizepräsident und Jurymitglied des Falling Walls Lab.

    Am 7. November, einen Tag vor der Falling Walls Konferenz, organisiert der DAAD gemeinsam mit der DFG im Rahmen der Kampagne „Research in Germany“ für alle Lab-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer ein Rahmenprogramm zum Forschungsstandort Deutschland. Die Veranstaltung mit dem Titel ‚Research in Germany: An Insight Day‘ findet im Wissenschafts- und Technologiepark Berlin Adlershof statt und wird von der Initiativgemeinschaft Außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlershof (IGAFA) und der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) unterstützt.

    Der DAAD
    Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist die Organisation der deutschen Hochschulen und ihrer Studierenden zur Internationalisierung des Wissenschaftssystems. Er schafft Zugänge zu den besten Studien- und Forschungsmöglichkeiten für Studierende, Forschende und Lehrende durch die Vergabe von Stipendien. Er fördert transnationale Kooperationen und Partnerschaften zwischen Hochschulen und ist die Nationale Agentur für die europäische Hochschulzusammenarbeit.
    Der DAAD unterstützt damit die Ziele der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, der nationalen Wissenschaftspolitik und der Entwicklungszusammenarbeit. Er unterhält dafür ein Netzwerk mit über 70 Auslandsbüros und rund 450 Lektorate weltweit sowie die internationale DAAD-Akademie (iDA).
    Im Jahr 2017 hat der DAAD inklusive der EU-Programme knapp 140.000 Deutsche und Ausländer rund um den Globus gefördert. Das Budget stammt überwiegend aus Bundesmitteln verschiedener Ministerien, der Europäischen Union sowie von Unternehmen, Organisationen und ausländischen Regierungen.

    Kontakt
    Bjoern Wilck
    Leiter der Pressestelle, Pressesprecher – SB03
    DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst
    +49 228 882-644
    presse@daad.de


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Christina Peters
    Leiterin der Geschäftsstelle Deutsche Wissenschafts- und Innovationshäuser (DWIH)
    DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst
    Tel.: +49 (0) 228 882-8697
    peters@daad.de


    Weitere Informationen:

    https://www.falling-walls.com/


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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