Tierversuche vermeiden: Eine Chance für Wissenschaft, Medizin und Verbraucherschutz

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08.11.2018 14:23

Tierversuche vermeiden: Eine Chance für Wissenschaft, Medizin und Verbraucherschutz

Dr. Suzan Fiack Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

    4. Symposium über Alternativen zu Tierversuchen des Landesamts für Gesundheit und Soziales Berlin und des Bundesinstituts für Risikobewertung eröffnet Perspektiven für den Standort Berlin

    Tierversuche ersetzen, verringern und verbessern - dafür steht das Kürzel „3R“ („Replace, Reduce, Refine“). Im Roten Rathaus kamen am heutigen 8. November 2018 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Behörden zusammen, um beim „4. Symposium über Alternativen zu Tierversuchen“ Ergebnisse ihrer Arbeit zu präsentieren und neue Perspektiven zu diskutieren. Eine wichtige Erkenntnis: Intelligente neuartige Ansätze helfen nicht nur dem Tierschutz, sondern bringen auch Wissenschaft, Medizin und Verbraucherschutz voran. Veranstalter des Symposiums unter dem Motto „Tierversuche vermeiden: Berlin - Hauptstadt der 3R“ waren das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo) und das Deutsche Zentrum zum Schutz von Versuchstieren am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).

    „Ich bin davon überzeugt, dass Berlin von der Hauptstadt der Tierversuche zur Hauptstadt der Ersatzmethoden werden kann“, sagte Margit Gottstein, Berliner Staatssekretärin für Verbraucherschutz und Antidiskriminierung.

    Seit 2008 setzt sich das LAGeSo im besonderen Maße für die Förderung von Alternativen zu Tierversuchen ein und bringt Hochschulen, Forschungsinstitute, Politik, Tierschützer und Unternehmen an einen Tisch. Der Präsident des LAGeSo, Franz Allert, sagte dazu: „Erste Erfolge bei der Umsetzung des 3R-Konzeptes lassen sich in Berlin schon bei der deutlich reduzierten Zahl verwendeter Versuchstiere im Jahr 2017 erkennen.“

    „Alternativen zu Tierversuchen und medizinischer Fortschritt sind kein Widerspruch, sondern können sich gemeinsam entwickeln, sagte Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).

    Über das BfR

    Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.

    Kontakte:

    LAGeSo-Pressestelle: presse@lageso.berlin.de, Tel.: 030/90229-1014

    BfR-Pressestelle: pressestelle@bfr.bund.de, Tel.: 030/18412-4300

    39/2018, ende bfr-p


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Tier / Land / Forst
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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