idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
13.11.2018 14:42

Verlängerung für zwei Graduiertenkollegs

Rudolf-Werner Dreier Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

    Erfolgreiche Forschungsprojekte zu Katalysatoren für chemische Reaktionen sowie zu deutsch-russischen Kulturkontakten

    Erfolg für das Graduiertenkolleg „Funktionelle Diversität von Cofaktoren in Enzymen“ und das Internationale Graduiertenkolleg „Kulturtransfer und ‚kulturelle Identität’ – Deutsch-russische Kontakte im europäischen Kontext“: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die beiden seit 2014 bestehenden Einrichtungen verlängert und fördert sie in den kommenden viereinhalb Jahren mit insgesamt circa 7,6 Millionen Euro. Zurzeit arbeiten an der Universität Freiburg zwölf Graduiertenkollegs, darunter drei internationale. „Diese Entscheidung der DFG unterstreicht erneut, dass die Universität Freiburg ihren jungen Forscherinnen und Forschern hervorragende Chancen für den Start in die wissenschaftliche Karriere bietet“, betont Rektor Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer. „Das Beispiel unserer Graduiertenkollegs zeigt besonders eindrücklich, wie wir unsere Strategie unter dem Motto ‚Connecting Creative Minds‘ mit Leben erfüllen: Wir bringen Talente aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen, sodass sie sich gegenseitig inspirieren und ihren Arbeiten neue Impulse geben.“

    Funktionelle Diversität von Cofaktoren in Enzymen

    Enzyme sind Proteine, die chemische Prozesse in Gang setzen, beschleunigen oder steuern. Bei der Erfüllung dieser Funktion sind sie oft abhängig von anderen Molekülen, den so genannten Cofaktoren. Diese zeichnen sich durch eine große strukturelle und funktionelle Vielfalt aus. Das Graduiertenkolleg will die Abhängigkeit der Enzyme von den Cofaktoren aufklären und dadurch zu einem tieferen Verständnis der katalytischen Mechanismen beitragen. Es richtet sich an Absolventinnen und Absolventen aus der Chemie, Pharmazie, Biologie und Medizin. In der ersten Förderphase haben 23 Doktorandinnen und Doktoranden innerhalb des Graduiertenkollegs abgeschlossen, in den kommenden viereinhalb Jahren sollen 23 weitere hinzukommen. Sprecher des Kollegs ist Prof. Dr. Andreas Bechthold vom Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der Universität Freiburg.

    http://www.cofactor-diversity.uni-freiburg.de/RTG/RTGstart

    „Kulturtransfer und ‚kulturelle Identität’ – Deutsch-russische Kontakte im europäischen Kontext“

    Die lange Tradition nationaler, bilateraler und internationaler Forschung zu deutsch-russischen Kulturkontakten untersuchen und auf dieser Basis ein neues Konzept interdisziplinärer und internationaler Kulturtransferforschung entwickeln: Dieses Ziel verfolgt die deutschlandweit die erste gemeinsame Doktorandenausbildung zwischen Deutschland und Russland auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften. Außerdem widmet sich der Verbund der Frage, inwiefern sich Prozesse des Kulturtransfers auf Konstruktionen kultureller oder nationaler Identitäten auswirken. Die Universität Freiburg kooperiert dabei mit der Russischen Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften in Moskau sowie mit Universitäten aus Sankt Petersburg. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen unter anderem aus der Slavistik, Germanistik, Osteuropäischen Geschichte, Kunstgeschichte, Romanistik oder der Skandinavistik. In der ersten Förderphase wurden innerhalb des Kollegs mehrere Dissertationen abgeschlossen, in den kommenden viereinhalb Jahren sollen etwa 35 weitere hinzukommen. Sprecherin auf deutscher Seite ist Prof. Dr. Elisabeth Cheauré vom Slavischen Seminar der Universität Freiburg.

    http://www.igk-kulturtransfer.uni-freiburg.de


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Andreas Bechthold
    Institut für Pharmazeutische Wissenschaften
    Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    Tel.: 0761/203-8371
    andreas.bechthold@pharmazie.uni-freiburg.de

    Prof. Dr. Elisabeth Cheauré
    Slavisches Seminar
    Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    Tel.: 0761/203-8320
    elisabeth.cheaure@slavistik.uni-freiburg.de


    Originalpublikation:

    https://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2018/verlaengerung-fuer-zwei-graduiertenkolleg...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Biologie, Chemie, Gesellschaft, Physik / Astronomie, Sprache / Literatur
    überregional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Foto: Sandra Meyndt


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay