idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
19.11.2018 11:15

Chemnitzer Gesten-Ausstellung wird in Berlin und Frankfurt am Main gezeigt

Dipl.-Ing. Mario Steinebach Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
Technische Universität Chemnitz

    Deutschlandweit einzigartige Ausstellung veranschaulicht, wie Hände, Dinge und Gesten zusammenhängen – und das mit Erfolg.

    Die Chemnitzer Ausstellung „Gesten – gestern, heute, übermorgen“, die im letzten Winter mehr als 16.000 Besucherinnen und Besucher des Sächsischen Industriemuseums Chemnitz mit interaktiven Exponaten faszinierte, wird 2019 in Berlin und danach bis 2020 in Frankfurt am Main zu sehen sein.

    Das in der Bundeshauptstadt ansässige Museum für Kommunikation stellt in einem leicht veränderten Zuschnitt die Welt der Gesten vom 11. April bis 1. September 2019 aus. „Wie die Sprache der Hände, unser alltäglicher Objektgebrauch und seine Geschichte zusammenhängen, wird auch in Berlin den Mittelpunkt der Ausstellung bilden und so außerdem auf ungewöhnliche Weise begreifbar machen, was sprachwissenschaftliche Gestenforschung mit der Arbeitswelt der Zukunft zu tun hat“, sagt Prof. Dr. Ellen Fricke, Inhaberin der Professur Germanistische Sprachwissenschaft, Semiotik und Multimodale Kommunikation an der Technischen Universität Chemnitz. Dabei treffen erneut eindrucksvolle interaktive Installationen, die vom Linzer Ars Electronica Futurelab in enger Zusammenarbeit mit der TU Chemnitz speziell für diese Ausstellung im Rahmen des Projektes MANUACT entwickelt wurden, auf museale Artefakte und auf Werke namhafter Künstlerinnen und Künstler, die sich mit Gesten als menschlich hervorgebrachte Zeichen beschäftigen. Im September wandert die Ausstellung mehr als 400 Kilometer weiter und wird bis März 2020 im Frankfurter Museum für Kommunikation präsentiert. „Für alle am Ausstellungsprojekt Beteiligten ist dies natürlich eine Auszeichnung, wir freuen uns, dass nun noch mehr Museumsgäste in die faszinierende Welt der Gesten eintauchen können“, so Fricke.

    Wer möchte, kann übrigens schon jetzt in die Ausstellung blicken: http://bit.ly/Gesten_auf_Reisen. Viele der in Chemnitz gezeigten Exponate werden auch in Berlin und Frankfurt am Main gezeigt.

    Stichwort: Forschungsprojekt MANUACT

    Die Sonderausstellung „Gesten – gestern, heute, übermorgen“ (http://www.gesten-im-museum.de) bildete den Abschluss des Forschungsprojekts „Hands and Objects in Language, Culture, and Technology: Manual Actions at Workplaces between Robotics, Gesture, and Product Design“ (MANUACT), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,2 Millionen Euro gefördert wurde. Der Blick dieses Projekts richtet sich auf das Zusammenspiel von Traditionen des Objektgebrauchs, deren Verkörperung in Gesten und der Gestaltung von händischen Bedienkonzepten an der Schnittstelle von Menschen und Maschinen. In diesem Projekt kooperierten die Professuren Germanistische Sprachwissenschaft, Semiotik und Multimodale Kommunikation (Prof. Dr. Ellen Fricke, Gesamtprojektleitung) und Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement (Prof. Dr. Angelika Bullinger-Hoffmann) der TU Chemnitz mit dem Sächsischen Industriemuseum Chemnitz. Weiterer Projekt- und zugleich Ausstellungspartner war und ist das Ars Electronica Futurelab im österreichischen Linz. www.manuact.org


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Ellen Fricke, E-Mail sekretariat.efricke@phil.tu-chemnitz.de, Telefon 0371 531-27220 (Sekretariat)


    Weitere Informationen:

    https://www.youtube.com/watch?v=5-LBnwZNoFw - Das Video zeigt Ausschnitte aus der Ausstellung „Gesten – gestern, heute, übermorgen“


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wissenschaftler
    Informationstechnik, Kulturwissenschaften, Maschinenbau, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Sprache / Literatur
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


    Die Chemnitzer Gestenforscherin Prof. Dr. Ellen Fricke, Professorin für Germanistische Sprachwissenschaft, Semiotik und Multimodale Kommunikation, konzipierte mit Partnern die Ausstellung.


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay