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29.11.2018 12:10

Leibniz-Auszubildenden-Preis geht nach Gatersleben, Dresden und Jena

Christoph Herbort-von Loeper M.A. Pressestelle Berlin
Leibniz-Gemeinschaft

    Die Leibniz-Gemeinschaft hat ihren Auszubildenden-Preis 2018 an zwei Laborantinnen und einen Laboranten in den Fachrichtungen Biologie und Chemie vergeben. Prämiert wurden Auszubildende, die neben sehr guten fachlichen Leistungen ein überdurchschnittliches soziales Engagement über die Ausbildung hinaus zeigten.

    Felix Rose (23) wurde von 2014 bis 2018 am Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben zum Biologielaboranten ausgebildet. Im Zuge seiner Ausbildung führte Felix Rose botanische, mikrobiologische und gentechnische sowie biochemische und immunologische Arbeiten an Pflanzen aus. Er schloss als einer der besten Biologielaboranten im Kammerbezirk Magdeburg ab.
    Als Jugend- und Ausbildungsvertreter des IPK engagierte er sich innerbetrieblich unter anderem dafür, dass Berufsinformationen über die am Institut angebotenen Ausbildungsgänge im Internet und auf dem Tag der offenen Tür des Instituts verfügbar gemacht wurden. Ehrenamtlich ist Felix Rose als stellvertretender Vorsitzender des Sportvereins „Powerpflanzen“ aktiv, der in Gatersleben ein kleines Fitnessstudio betreibt, das auch von vielen Beschäftigten des IPK gerne genutzt wird.
    Nach dem Abschluss seiner Ausbildung ist Felix Rose als Biologielaborant am IPK tätig und arbeitet an einem Forschungsprojekt zur strukturellen Charakterisierung des Samenausfalls bei Gräsern mit.

    Pia Ulischberger (21) absolvierte am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden eine Ausbildung zur Chemielaborantin und war für längere Zeit an einem EU-Projekt zur Gefährlichkeit von Mikroplastik für Tiere und Menschen beteiligt. In diesem Kontext arbeitete Pia Ulischberger an der Einrichtung eines plastikfreien Reinraums mit und bestimmte Mikroplastikteilchen von weniger als 500 Mikrometern auf Grundlage eigener Messungen mit Raman-Mikroskopen.
    Während ihrer Ausbildung absolvierte Pia Ulischberger ein zweiwöchiges Auslandspraktikum in Tschechien und nahm an einem deutsch-französischen Austauschprogramm für Auszubildende teil. Sowohl ihre fachlichen als auch die schulischen Abschlussnoten waren durchweg sehr gut.
    Im sozialen Bereich engagiert sich Pia Ulischberger als Übungsleiterin für 5- bis 12-jährige Kinder, denen sie über Tanz, Leichtathletik und Turnen in wöchentlichen Trainingsstunden Spaß an der Bewegung vermittelt.

    Lisa Reimer (22) durchlief von 2014 bis 2018 am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut in Jena eine Ausbildung zur Biologielaborantin. Diese schloss sie mit hervorragenden Ergebnissen ab, auf deren Grundlage das Institut sie mit Nachdruck bei einer Bewerbung für ein Stipendium des Programms „Begabtenförderung berufliche Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unterstützen wird.
    Neben ihrer fachlichen Arbeit engagierte sich Lisa Reimer bei der Nachwuchsgewinnung und Öffentlichkeitsarbeit des Instituts, indem sie unter anderem bei der Informationsveranstaltung „Forsche Schüler Tag“ Experimente vorstellte.
    Ehrenamtlich ist Lisa Reimer in einem örtlichen Verein in der Kinder- und Seniorenbetreuung sowie in der Veranstaltungsorganisation aktiv.
    Im Anschluss an ihre Ausbildung hat das HKI ihr eine Anstellung in der Nachwuchsgruppe Evolution mikrobieller Interaktionen angeboten.

    Leibniz-Auszubildendenpreis
    Die Leibniz-Gemeinschaft berücksichtigt für den Auszubildenden-Preis neben sehr guten Noten auch die Integration in die Betriebe und soziales Engagement. Der Preis unterstreicht den hohen Stellenwert, den auch die nicht-wissenschaftliche Ausbildung in der Forschungsorganisation genießt. Das Preisgeld von insgesamt 2.000 Euro wird unter den drei Ausgezeichneten aufgeteilt. Der Preis wird sektionsübergreifend ausgelobt und bezieht alle in Leibniz-Einrichtungen bestehenden Ausbildungsgänge ein. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Auswahlkommission unter der Leitung der Präsidiumsbeauftragten für die duale Ausbildung auf Grundlage der durch die wissenschaftlichen oder administrativen Leiter der Leibniz-Einrichtungen eingereichten Bewerbungen.
    http://www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/auszeichnungen/auszubildenden-preis/

    In der Leibniz-Gemeinschaft waren im Jahr 2017 zum Stichtag 15. Oktober insgesamt 359 Auszubildende in 70 Leibniz-Instituten beschäftigt. Die in der Leibniz-Gemeinschaft am häufigsten auftretenden Ausbildungsberufe sind Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement, Fachinformatiker/in, Biologie- sowie Chemielaborant/in. Das Ausbildungsangebot weist ein weitaus breiteres Spektrum auf und wird beispielsweise durch Ausbildungsberufe wie Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung, Pflanzentechnologen, Buchbinder, Glas- und Apparatebauer und Modellbauer ergänzt.

    Pressefotos der Preisträger finden Sie unter
    http://www.leibniz-gemeinschaft.de/medien/presse/pressebilder/

    Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft
    Mirjam Kaplow
    Tel.: 030 / 20 60 49 – 42
    Mobil: 0172 / 843 35 49
    kaplow@leibniz-gemeinschaft.de

    Christoph Herbort-von Loeper
    Tel.: 030 / 20 60 49 – 48
    Mobil: 0174 / 310 81 74
    herbort@leibniz-gemeinschaft.de

    Die Leibniz-Gemeinschaft
    Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 93 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen, u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 19.100 Personen, darunter 9.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,9 Milliarden Euro.
    http://www.leibniz-gemeinschaft.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Personalia
    Deutsch


    Leibniz-Auszubildenden-Preis 2018: Pia Ulischberger (Leibniz-IPF, links), Lisa Reimer (Leibniz-HKI, Mitte) & Felix Rose (Leibniz-IPK)


    Zum Download

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