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11.01.2019 14:43

„Zukunftsdiskurse“: 1,2 Millionen Euro für Geistes- und Sozialwissenschaften

Petra Wundenberg Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

    Thümler: „Hochschulen und Forschungseinrichtungen zentrale Orte für
    zukunftsorientierte Debatten“

    Wie geht es weiter mit Europa nach dem Brexit? Wie verändert die Digitalisierung unsere
    Arbeitswelt? Wie soll Energie in Zeiten des Klimawandels produziert werden? Demokratien
    leben vom Diskurs über solche Zukunftsfragen. Wissenschaft kann dazu einen Beitrag
    leisten – mit Informationen für politische Entscheidungen, sachlicher Aufklärung in hitzigen
    Debatten und der Erarbeitung von Zukunftsszenarien. „Zukunftsdiskurse“ nennt das
    Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) solche Beiträge und
    unterstützt zwölf Initiativen aus den niedersächsischen Hochschulen und
    Forschungseinrichtungen in diesem Förderformat mit insgesamt 1,2 Millionen Euro aus dem
    Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung. Die Ausschreibung richtete sich an
    geistes- und sozialwissenschaftliche Fachrichtungen, die mit ihren Forschungsergebnissen
    gesellschaftliche Debatten aufgreifen und diese in öffentlichen Veranstaltungen vorstellen
    und diskutieren. Es ist bereits die zweite Förderrunde.

    „Demokratie und Wissenschaft sind ohneeinander nicht zu denken. Mit dem
    Förderprogramm ‚Zukunftsdiskurse‘ wollen wir den Dialog zwischen Wissenschaft und
    Gesellschaft stärken und verdeutlichen, dass unsere Hochschulen und
    Forschungseinrichtungen zentrale Orte für zukunftsorientierte Debatten sind“, so der
    Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler.

    Die ausgewählten Projekte beschäftigen sich mit aktuellen Themen wie der
    Einwanderungsgesellschaft (Universität Göttingen), der Zukunft der Dörfer (Universität
    Vechta) und der Digitalisierung der Arbeitswelt (Universität Oldenburg).

    Ziel des Programms ist es außerdem, Relevanz und Aktualitätsbezug der Geistes- und
    Sozialwissenschaften zu unterstreichen. Für jedes Projekt stehen maximal 100.000 Euro bei
    einer Laufzeit von maximal 15 Monaten zur Verfügung.

    Eine dritte Förderrunde wird zum 30. Oktober 2019 ausgeschrieben.


    Anhang
    attachment icon Pressemitteilung inkl. Tabelle

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    regional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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