TU Berlin: Fotografien von Werkstätten des Wissens

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08.02.2019 11:39

TU Berlin: Fotografien von Werkstätten des Wissens

Stefanie Terp Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Technische Universität Berlin

    Ausstellung „Atelier + Labor“ der TU-Professorin und Künstlerin Stefanie Bürkle eröffnet

    Stefanie Bürkle, Professorin für Bildende Kunst an der TU Berlin, zeigt in ihrer Fotoausstellung „Atelier + Labor. Werkstätten des Wissens“ im Museum für Fotografie ganz besondere Raumporträts. Es sind menschenleere Entwicklungs- und Denkräume voller Materialien, Werkzeuge, Technik und Versuchsanlagen, deren Zwecke den Betrachtenden verborgen bleiben, die aber Großes erahnen lassen. Die Ausstellung ist eine Kooperation der Technischen Universität Berlin und der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin.

    Auf den ersten Blick scheinen künstlerische Ateliers und wissenschaftliche Labore nicht besonders viele Gemeinsamkeiten zu haben – auf den zweiten Blick sehr wohl. „2001 fotografierte ich in Adlershof Wissenschaftsarchitekturen, dabei interessierten mich vor allem das Scheitern oder ,Nichfunktionieren‘ bestimmter erhoffter Effekte für die Wissenschaft. Schon damals hatte ich den Eindruck, dass viele Labore mehr mit Ateliers gemein haben als man das bei High-Tech- Forschungseinrichtungen vermuten würde“, schildert Stefanie Bürkle den Beginn ihres Fotoprojektes „Atelier + Labor“. Fast zwei Jahre lang schaute die Künstlerin und Professorin fotografisch hinter die verschlossenen Türen von Werkstätten, Versuchsanlagen und Künstlerateliers. Bürkles Fotografien fokussieren dabei auf Verknüpfungen, Schnittstellen und Parallelen zwischen den Raumkonstitutionen von Labor und Atelier, an denen der enge Zusammenhang zwischen beiden, als Orten der Kreation von Forschung und Kunst, deutlich wird. Sie erforscht die Analogien von Experiment und Prozess in Atelier und Labor und macht diese Werkstätten des Wissens erstmalig sichtbar. So sind in der Ausstellung neben Fotografien der Ateliers von in Berlin lebenden Künstler*innen wie Jonathan Meese, Mark Lammert, Karin Sander oder Anselm Reyle auch Aufnahmen der Werkhalle des Instituts für Luft- und Raumfahrt oder des immersiven 3D-Visualisierungssystems „CAVE“ im Institut für Mathematik der TU Berlin zu sehen. „Die Ergebnisse meiner fotografischen Reise lassen sich sowohl in der Ausstellung als auch im Buch nun für jede*n selbst entdecken“, so die Künstlerin.

    Sie sind herzlich zum Besuch der Ausstellung „Atelier + Labor. Werkstätten des Wissens“ eingeladen.

    Zeit: 1. Februar – 3. März 2019, Di, Mi, Fr, Sa + So 11–19 Uhr, Do 11–20 Uhr
    Ort: Museum für Fotografie, Jebensstr. 2, 10623 Berlin

    Der Eintritt ins Museum kostet 10,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro. Mitarbeiter*innen und Studierende der Technischen Universität Berlin erhalten freien Eintritt.

    Das Buch „Atelier + Labor“ erscheint im Hatje Cantz Verlag (200 Seiten, 160 Abb., gebunden, ISBN: 978-3-7757-4509-3).
    Videoarbeiten und Rauminstallationen von Stefanie Bürkle, die im Rahmen des Projektes „Atelier und Labor“ entstanden sind, zeigt das Haus am Lützowplatz (HaL) Ende 2019 in Kooperation mit der TU Berlin.

    Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
    Prof. Dr. Stefanie Bürkle
    TU Berlin
    Bildende Kunst
    Tel.: 030 314 21916
    E-Mail: a5@kunst.tu-berlin.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
    Kunst / Design, Mathematik, Verkehr / Transport
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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