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12.02.2019 09:42

Großer Andrang beim Anwenderseminar für Elektromagnetische Verträglichkeit

Dipl.-Ing. (FH) Melanie Dargel-Feils RheinAhrCampus Remagen Pressestelle
Hochschule Koblenz - University of Applied Sciences

    Großer Andrang herrschte beim Anwenderseminar für Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) am RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz, das insgesamt 74 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zählte. Sie waren der Einladung gerne gefolgt, um in dieser technischen Weiterbildung neue Kenntnisse und Impulse zur Störungsbehebung an Komponenten, Geräten und Anlagen zu erhalten.

    Großer Andrang herrschte beim Anwenderseminar für Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) am RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz, das insgesamt 74 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zählte. Sie waren der Einladung gerne gefolgt, um in dieser technischen Weiterbildung neue Kenntnisse und Impulse zur Störungsbehebung an Komponenten, Geräten und Anlagen zu erhalten.

    Mit diesem Seminar hatten die Unternehmen Würth Elektronik und ZF Standort Koblenz sowie die Hochschule Koblenz ein kostenfreies Angebot für Firmen und technisch Interessierte aus der Region Koblenz geschaffen, um typische Anwenderprobleme im Bereich der EMV zu beleuchten und Abhilfemaßnahmen vorzustellen. In den praxisorientierten Vorträgen kamen nach kurzer Erklärung der technischen Grundlagen typische Problemstellen, mögliche Fehlerursachen und Abhilfemaßnahmen zur Sprache. Raphael Specht von Würth Elektronik führte hier in sehr anwendungsnahen Beispielen die Möglichkeiten und vor allem auch die Grenzen von technischen Lösungen auf. Würth Elektronik ist Hersteller und Lieferant von Filter- und Schirmungskomponenten und verfügt als Marktführer über ein sehr breites Anwendungswissen im Bereich der EMV.

    Im zweiten Teil thematisierte Dirk Wepper vom Unternehmen ZF Standort Koblenz aus Sicht des Anwenders im Automotive-Sektor die Anforderungen und Randbedingungen aus technischer, kaufmännischer und kundenseitiger Sicht. Er führte aus, wie Probleme mit elektromagnetischen Einkopplungen im täglichen Arbeitsablauf gelöst und vielfach auch im Vorfeld vermieden werden können. „Durch die konsequente Planung und Berücksichtigung von elektromagnetischen Störphänomenen kann ZF hier als Zulieferer im Automotive-Bereich hier seinen selbst gesteckten, sehr hohen Standard halten und sich nicht zuletzt deshalb als Zulieferer in der Automobilindustrie behaupten“, berichtete Wepper.

    Die regen Diskussionsrunden in den Pausen zeigten, dass die Vorträge bei vielen Teilnehmern auf den Punkt trafen, da die dargestellten Probleme keine Einzelfälle sind, sondern branchenübergreifend auftreten. Die Relevanz der Elektromagnetischen Verträglichkeit wird während der Entwicklungsphase oftmals unterschätzt, so dass im Nachhinein teure Nachbesserungen nötig werden. Dabei ist dieser Aspekt im kompletten Prozess von der Planung über die Prototypenphase bis hin zur Serienreife zu beachten.

    Abschließend führte Prof. Dr. Johannes Stolz die interessierten Teilnehmer durch die EMV-Transferstelle an der Hochschule Koblenz. Die EMV-Transferstelle ist ein Dienstleister für die Industrieunternehmen in der Region und unterstützt gerade in der Vorentwicklung die Kunden für die zertifizierten Prüfungen zum Erhalt des CE-Zeichens.


    Weitere Informationen:

    http://www.hs-koblenz.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Elektrotechnik, Energie, Maschinenbau, Physik / Astronomie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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