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13.02.2019 16:15

Lehramt, Informatik, Übersetzen / Bewerbung zum Sommersemester: Studium an der Uni Hildesheim

Isa Lange Pressestelle
Stiftung Universität Hildesheim

    „Angewandte Informatik“, „Internationale Kommunikation und Übersetzen“ und „Informationsmanagement und Informationstechnologie“: Für diese Bachelorstudiengänge können sich Studieninteressierte noch bis zum 1. März 2019 bei der Universität Hildesheim bewerben. Wer Übersetzen studieren möchte, ist in Hildesheim richtig: Seit 40 Jahren bildet die Uni Übersetzer aus – inzwischen schon über 2000 Menschen, die zwischen Sprachen und Kulturen kommunizieren. Eine Bewerbung für das Lehramtsstudium in den Studienfächern Mathematik, Informatik, Kunst und Technik ist bis zum 8. März 2019 möglich. Die Lehramtsstudierenden kombinieren Theorie und Praxis und sind im ersten Studienjahr an Partnerschulen.

    Für einige Bachelorstudiengänge können sich Studieninteressierte noch bewerben. Die Vorlesungen des Sommersemesters beginnen am 8. April 2019. Im Folgenden finden Sie Informationen zu den Bachelorstudiengängen, für die eine Bewerbung derzeit noch möglich ist (Stand 13.02.2019). Studieninteressierte sollten sich auf der offiziellen Bewerbungswebsite über die aktuellen Bewerbungsfristen informieren (https://www.uni-hildesheim.de/studium/bewerbung/bewerbung/).

    /// IT-Studienplätze in Hildesheim ///

    Die Universität Hildesheim sucht die nächste Generation der IT-Studentinnen und IT-Studenten. Die Informatik-Studienprogramme der Universität Hildesheim verbinden Praxis und Theorie. Für die Bachelorstudiengänge „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ und „Angewandte Informatik“ können sich Studieninteressierte noch zum Sommersemester 2019 bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 1. März 2019.

    „Die Studierenden haben umfangreiche Vertiefungsmöglichkeiten, um ihre persönlichen Interessen und Befähigungen besonders zur Geltung zu bringen“, sagt Professor Klaus Schmid, Experte für Softwareentwicklung an der Universität Hildesheim. Die Studentinnen und Studenten entwickeln zum Beispiel moderne Informationssysteme, ein Teilbereich der Informatik, der sich rasant entwickelt.

    /// Lehramtsstudium Mathematik, Informatik, Kunst und Technik ///

    Die Universität Hildesheim bildet Informatiklehrerinnen und Informatiklehrer für Hauptschulen und Realschulen aus. Für das Bachelorlehramtsstudium mit der Fachkombination Mathematik/Informatik ist eine Bewerbung bis zum 8. März 2019 noch möglich.

    Neben Programmieren und Datenbanken gehören auch Algorithmen und Datenstrukturen, Medieninformatik und Systemadministration zum Informatikstudium in Hildesheim. Die Lehramtsstudierenden wählen Schwerpunkte wie Maschinelles Lernen, Softwareentwicklung, Robotik oder Wirtschaftsinformatik. Sie kombinieren die Theorie mit der Praxis und sind schon im ersten Studienjahr an Partnerschulen. Weitere fachdidaktische Praxisphasen folgen im Verlauf des Studiums. Im Fach Mathematik gehören zum Beispiel Lehrveranstaltungen wie Lineare Algebra, Algorithmen und Modellierung, Einführung in die Didaktik und Geometrie zum Lehramtsstudium.

    „Wir brauchen in Deutschland eine große Anzahl von grundständig ausgebildeten Informatiklehrerinnen und Informatiklehrern, die ihren Schülerinnen und Schülern vermitteln, wie man erfolgreich auch zukünftig die sich immer schneller ausdehnende digitale Welt professionell nutzt und beherrscht“, sagt Klaus-Jürgen Förster, Professor für Angewandte Mathematik und Informatik in Hildesheim.

    Die Universität Hildesheim bildet auch Techniklehrerinnen und Techniklehrer für Hauptschulen und Realschulen aus. Für das Bachelorlehramtsstudium mit der Fachkombination Mathematik/Technik ist eine Bewerbung bis zum 8. März 2019 möglich. Das sechssemestrige Studium zum Bachelor of Science bereitet auf ein Studium zum Master of Education für das Lehramt an Hauptschulen und Realschulen vor. Dabei werden die fachlichen und fachdidaktischen Grundlagen des Fachs vermittelt und die kommunikativen Kompetenzen gestärkt.

    Die Studentinnen und Studenten erhalten einen Einblick in die Grundlagen und Methoden des Fachs, in die Fachsprache, Denk- und Arbeitsweise der Ingenieure und Techniker, die Technologie und das arbeitswissenschaftliche Umfeld, sagt Professor Jürgen Rüdiger Böhmer. „Die dafür benötigten Inhalte werden im Rahmen von Vorlesungen vermittelt und in begleitenden Werkstatt- und Laborpraktika praktisch erlernt und umgesetzt. So reifen Persönlichkeiten, die über die Urteilsfähigkeit in technischen Fragen hinaus von der Bearbeitung von Holz, Metall, Polymer- und Verbundwerkstoffen über die Reparatur technischer Gegenstände bis hin zu Aufgaben der Automatisierung und der Digitaltechnik es gewohnt sind, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.“

    Durch die enge Kooperation mit Schulen in der Umgebung entsteht diese Verzahnung von Theorie und Praxis mit einem hohen Schulbezug, sagt Professor Böhmer. Die Studierenden erlangen dabei die Fähigkeit, die Freude am Gestalten und Bewirken auf die Schülerinnen und Schüler zu übertragen, lebensnahen Technikunterricht zu planen und auszuführen.

    /// Seit 40 Jahren Übersetzerausbildung in Hildesheim: Studium „Internationale Kommunikation und Übersetzen“ ///

    Übersetzerinnen und Übersetzer leisten in unserer heutigen Gesellschaft viel, sagt Professorin Bettina Kluge. „Unser gesamter globalisierter Alltag ist stark durchdrungen von Übersetzungen, selbst wenn es uns häufig gar nicht mehr auffällt.“

    An der Universität Hildesheim bildet die Übersetzungswissenschaftlerin den Übersetzernachwuchs im Studiengang „Internationale Kommunikation und Übersetzen“ aus. Zum Studium gehört ein Auslandsaufenthalt an Partnerhochschulen in Alicante, Madrid, Murcia oder Barcelona in Spanien, in Paris, Clermont-Ferrand oder Tours in Frankreich oder in Irland, Finnland, Belgien, in der Türkei, Indien, Kolumbien oder Mexiko.

    „Internationale Kommunikation und Übersetzen“ heißt der Bachelorstudiengang, für den sich Studieninteressierte noch bis zum 1. März 2019 bewerben können. Die Studentinnen und Studenten in Hildesheim übersetzen zum Beispiel Filme, Literatur und technische Benutzerhandbücher sowie Bedienungsanleitungen.

    Das Übersetzerstudium in Hildesheim wird in diesem Jahr 40 Jahre alt. In Hildesheim sind seit dem Start des Studiengangs 1979/80, damals noch unter dem Namen Fachübersetzen, rund 2000 Übersetzerinnen und Übersetzer ausgebildet worden.

    Professorin Bettina Kluge hat keine Sorge, dass die Arbeit eines Übersetzers eines Tages von Maschinen übernommen wird. Übersetzerinnen und Übersetzer werden auch in Zukunft weiterhin gebraucht. Zwar werden die Resultate maschineller Übersetzungen immer besser, aber menschliche Übersetzer berücksichtigen stärker den Kontext, in dem ein Wort auftaucht, inklusive Groß- und Kleinschreibung. Viele Übersetzungsprogramme tun das immer noch nicht, so Kluge. Auch Humor und Ironie werden von Übersetzungsprogrammen oft nicht erkannt – gerade deswegen wird die audiovisuelle Übersetzung von Spielfilmen wohl noch lange ein Arbeitsfeld für menschliche Übersetzer sein, wenn auch mit maschineller Unterstützung.

    Weitere Informationen finden Sie online unter www.uni-hildesheim.de.


    Weitere Informationen:

    https://www.uni-hildesheim.de/studium/bewerbung/bewerbung/ - Hier finden Sie die stets aktuellen Informationen zu Bewerbungsfristen und hier gelangen Sie zum Online-Bewerbungsportal der Uni Hildesheim


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Informationstechnik, Kunst / Design, Mathematik, Pädagogik / Bildung, Sprache / Literatur
    überregional
    Organisatorisches, Studium und Lehre
    Deutsch


    Am Bühler-Campus der Uni Hildesheim werden Sprachexperten ausgebildet. Seit 40 Jahren bildet die Uni Hildesheim Übersetzerinnen und Übersetzer aus, die zwischen Sprachen und Kulturen mitteln.


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