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06.03.2019 10:31

»Future Museum«: Innovationsverbund für Museen

Juliane Segedi Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

    Fraunhofer IAO und MUSEUM BOOSTER erforschen Einsatzpotenziale neuer Technologien

    Das Fraunhofer IAO und MUSEUM BOOSTER starten im Juli 2019 einen neuen Innovationsverbund für Museen. Ziel des Forschungsvorhabens »Future Museum« ist es, im Netzwerk mit Museumsleitungen, Behörden, Sponsoren und Zulieferern Ideen und Konzepte für den Einsatz neuer Technologien in Museen zu entwickeln.

    Wer heute ein Museum besucht, erwartet ein Erlebnis. Museen sind Teil eines Ökosystems, das sich durch den digitalen Wandel und gesellschaftliche Trends dynamisch weiterentwickelt. Ob Tourismusindustrie, Transportwesen, Gastgewerbe oder private und öffentliche Unternehmen: Technologische Entwicklungen ermöglichen ganz neue Interaktions- und Unterhaltungsformen, vom selbstfahrenden Auto über Micropayments oder sprachgestützte Assistenten wie Chatbots. Museumsspezialisten eröffnen sich dank dieser Entwicklungen ganz neue Möglichkeiten, ihre Gäste anzusprechen und ihr Informationsangebot interaktiv, intuitiv und mitreißend zu gestalten.

    Um die wichtigsten Trends für Museen zu identifizieren, hat das Fraunhofer IAO zusammen mit der Forschungs- und Beratungsgruppe MUSEUM BOOSTER einen Innovationsverbund initiiert, der ab Juli 2019 über einen Zeitraum von 24 Monaten einen exklusiven Kreis von Museen und Zulieferern zusammenbringen wird. Im Forschungsprojekt »Future Museum« geht der Innovationsverbund in drei Phasen vor:

    Bestimmung von gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen sowie Identifikation möglicher Verbesserungspotenziale
    Analyse und Ausarbeitung von möglichen technologischen und organisatorischen Lösungen
    Erstellung möglicher Zukunftsszenarien für Museen
    Um die Partner im Verbund zu vernetzen und den Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis zu gewährleisten, sind zahlreiche Networking-Veranstaltungen sowie Best-Practice-Besuche, Workshops und Vorträge zu den Forschungsergebnissen geplant. Die Forschungsergebnisse für jede der drei Phasen werden in Form von Berichten dokumentiert und auszugsweise veröffentlicht. Außerdem entwickelt das Projektteam ein methodisches Werkzeug, das es ermöglichen wird, Innovationen - z.B. im Bereich der Digitalisierung - für Museen und Lieferanten zu bewerten. Trendanalysen, Experteninterviews und Potenzialbewertungen für den Einsatz von Technologien in Museen dienen als Grundlage für die Entwicklung der Zukunftsszenarien für die Branche. Auf Basis der Forschungsergebnisse, Methoden und Werkzeuge können die Projektpartner strategische Handlungsfelder und die Potenziale konkreter Lösungen identifizieren.

    Das Fraunhofer IAO übernimmt im Rahmen des Projekts die konzeptionellen Aufgaben sowie die Forschungsarbeiten, MUSEUM BOOSTER ist für die allgemeine Organisation und Koordination des Innovationsverbunds zuständig. Interessierte Akteure aus dem Museumsumfeld wie Museumsleitungen, Behörden, Sponsoren oder Zulieferer haben noch die Möglichkeit, sich bei den angegebenen Kontaktpersonen als Partner im Innovationsverbund am Projekt zu beteiligen.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Vanessa Borkmann
    Cognitive Environments
    Fraunhofer IAO
    Nobelstraße 12
    70569 Stuttgart
    Telefon +49 711 970-5486


    Originalpublikation:

    https://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/presse-und-medien/aktuelles/2116-future-mu...


    Bilder



    (c) Future Museum
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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Bauwesen / Architektur, Informationstechnik, Kulturwissenschaften, Wirtschaft
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


     


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