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14.03.2019 15:19

TU Berlin: Schinkel-Preis für „Abzweiger“

Stefanie Terp Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni
Technische Universität Berlin

    Schinkel-Preis und weitere Auszeichnungen für Studierende der TU Berlin beim Schinkel-Wettbewerb 2019

    Mit ihrem Entwurf „Abzweiger“ gewannen die TU-Studenten Kevin Gasper und Christian Tewes gemeinsam mit Raul Stubbe und Hannes Voß (HCU Hamburg) den Schinkel-Preis im Fach „Konstruktiver Ingenieurbau“ beim diesjährigen Schinkel-Wettbewerb. Weitere zwei Teams der TU Berlin bzw. mit Beteiligung von TU-Studierenden wurden mit Sonderpreisen geehrt.

    Insgesamt 357 Teilnehmer*innen nahmen an dem renommierten Nachwuchsförderwettbewerb für junge Planerinnen und Planer teil, den der Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin auslobt. Prämiert wurden zwölf Arbeiten von 28 Teilnehmer*innen in den Fachsparten Architektur, Städtebau, Landschaftsarchitektur, Konstruktiver Ingenieurbau sowie Freie Kunst. Verliehen wurden die Preise am 13. März 2019 in Berlin.

    Beim diesjährigen Schinkel-Wettbewerb waren die Teilnehmer*innen aufgerufen, sich mit der Gestaltung der Amerika-Gedenkbibliothek auseinanderzusetzen und eine „Bibliothek der Zukunft“ zu gestalten. Im Juni 2018 traf der Senat von Berlin die Entscheidung, die Zentral- und Landesbibliothek am Standort der Amerika-Gedenkbibliothek am Blücherplatz zusammenzuführen. Die Studierenden verschiedener Fachsparten waren aufgefordert, im Rahmen des Wettbewerbs Beiträge zur Entwicklung eines urbanen, zukunftsweisenden Stadtquartiers unter Einbeziehung des historischen Erbes zu entwickeln.

    Die Beiträge sind bis 23. März 2019 in der Quergalerie der Universität der Künste Berlin, Hardenbergstr. 33, 10623 Berlin zu sehen. Die Ausstellung ist täglich durchgehend geöffnet.

    Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern der TU Berlin

    Schinkel-Preis in der Kategorie Konstruktiver Ingenieurbau (Dotierung 3.000 Euro)
    In der Aufgabenstellung zum Wettbewerb im Bereich „Konstruktiver Ingenieurbau“ heißt es unter anderem: „Eine der dringlichsten Aufgaben im Berliner Stadtraum ist es, der bereits erfolgten und in Zukunft weiter zu erwartenden Zunahme der Fahrradmobilität durch neue Verkehrskonzepte und -infrastrukturmaßnahmen Rechnung zu tragen. Der diesjährige Schinkel-Wettbewerb greift den Vorschlag des Vereins paper planes e. V. für eine Radbahn unter dem Hochbahnviadukt auf, die Radbahn-Linie n1 soll das Planungsgebiet des Schinkel-Wettbewerbs in Ost-West Richtung entlang der Hochbahn durchqueren. An der Zossener Brücke verlässt die RadbahnLinie zusammen mit der Hochbahn das Ufer des Landwehrkanals. Im Rahmen der Aufgabenstellung für den Konstruktiven Ingenieurbau sollte die Radbahn um einen Abzweig entlang des Kanals in Süd-Ost-Richtung und Urbanhafen ergänzt werden.“ Die Studenten der TU Berlin Kevin Gasper und Christian Tewes haben gemeinsam mit Raul Stubbe und Hannes Voß von der HCU Hamburg in ihrem preisgekrönten Entwurf den Rad- und Gehweg südlich des Landwehrkanals verlegt und überbrücken die Zossener Straße in einer S-Kurve. Die Jury lobt „die sehr zurückhaltende Arbeit“, die durch ihre „Selbstverständlichkeit“ überzeugt. „Die Form und ihre konstruktive Durcharbeitung korrespondieren sinnvoll. Erwähnenswert ist zudem die große Tiefe der Ausarbeitung“, heißt es im Bericht der Jury.

    SONDERPREIS in der Kategorie Städtebau/Architektur/Konstruktiver Ingenieurbau, gestiftet vom Verband Beratender Ingenieure Landesgruppe Berlin-Brandenburg (Dotierung 2.000 Euro)
    „Vitamin Kreuzberg“ lautet der Titel der Arbeit von Simon Madlener, Pit Kafemann, Philine von Zimmermann (TU Berlin) und Luise von Zimmermann (UDK Berlin) Sie haben eine umfassende städtebauliche und verkehrliche Anbindung des Gebietes in Bezirk und Stadt entwickelt. Die Jury betont: „Als Kooperation der Fachsparten Städtebau, Architektur und Konstruktiver Ingenieurbau ist die dargestellte Arbeit im Schinkel-Wettbewerb 2019 einzigartig.“

    2. DIESING-PREIS, Sonderpreis in der Kategorie Architektur, gestiftet von Heinz Diesing über die Karl-Friedrich-Schinkel-Stiftung des AIV zu Berlin (Dotierung 2.000 Euro) Leonard Kaupp, Lina Thürer, Mathias Wolf von der TU Berlin haben in ihrer Arbeit „Kulturscheibe Berlin“ ein Gebäude als Ergänzung des bestehenden Gebäude der AGB entworfen, das dieses zugleich integriert.

    Bilder der Entwürfe finden Sie unter http://www.tu-berlin.de/?203993

    Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:
    Vivian Kreft
    Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Mobil: 0177 77 48 199
    E-Mail: kommunikation@aiv-berlin.de
    http://www.aiv-berlin.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Bauwesen / Architektur
    überregional
    Personalia, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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