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14.03.2019 16:51

Präventionsstudie zu Stress und Sorgen während der Schwangerschaft und nach der Geburt

Jan Meßerschmidt Presse- und Informationsstelle
Universität Greifswald

    An der Universitätsmedizin Greifswald startete am 12. März 2019 die Studie Netzwerk Vorpommern: Psychosoziale und neurobiologische Gesundheit von Schwangeren und jungen Müttern in Vorpommern (PriVileG-M). Im Fokus der Studie stehen stressbelastete schwangere Frauen in Vorpommern.
    Neben der Universitätsmedizin sind die Universität Greifswald und die Hochschule Neubrandenburg in die Studie eingebunden.

    Für die Studie werden schwangere Frauen bis ca. der 25. Schwangerschaftswoche gesucht. Die Teilnehmerinnen werden etwa 12-15 Monate begleitet, bis zur Vollendung des 1. Lebensjahres ihres Kindes. Innerhalb dieses Zeitraums finden fünf Befragungen bzw. Untersuchungen statt.

    Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden sich mit den Auswirkungen des mütterlichen Stresses auf das Ungeborene und später auf das Baby beschäftigen. Die teilnehmenden Frauen werden dabei unterstützt, mit individualisierten Therapiemaßnahmen ihren Stresslevel zu reduzieren. Ziel ist es, sie darin zu fördern, eine stabile Beziehung zu ihrem Kind aufzubauen, selbstsicherer in Konflikten zu reagieren und sie in ihrer Gesundheitskompetenz zu stärken. Somit erwarten wir, auch das Bindungsverhalten der Kinder und ihre weitere Entwicklung zu fördern.
    Langfristig sollen die Untersuchungsergebnisse genutzt werden, präventive Unterstützungsangebote in Vorpommern zu etablieren, die auf die Bedürfnisse schwangerer Frauen und junger Mütter mit Belastungen ausgerichtet sind.

    Die Studie wird im Rahmen der Initiative „Förderung von Nachwuchswissenschaftlern in exzellenten Forschungsverbünden“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von circa zwei Millionen Euro über eine Dauer von insgesamt 42 Monaten unterstützt.

    Teilnahme
    An der Teilnahme Interessierte wenden sich bitte direkt an die Projektkoordinatorin Juliane Corleis.
    privileg@uni-greifswald.de
    01522 2406323 (auch WhatsApp)


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Projektleitung Universitätsmedizin Greifswald
    Prof. Dr. Hans Grabe
    Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
    Ellernholzstraße 1-2, 17489 Greifswald
    Telefon 03834 86 6842
    grabeh@uni-greifswald.de

    Universität Greifswald
    Prof. Dr. Silke Schmidt
    Institut für Psychologie
    Lehrstuhl Gesundheit und Prävention
    Robert-Blum-Straße 13, 17489 Greifswald
    Telefon 03834 420 3800
    Silke.schmidt@uni-greifswald.de

    Hochschule Neubrandenburg
    Prof. Dr. Bedriska Bethke
    Fachbereich Gesundheit, Pflege und Management
    Brodaer Straße 2, 17033 Neubrandenburg
    Telefon 0395 5693 3100
    bethke@hs-nb.de


    Anhang
    attachment icon Informationsflyer zur Studie

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Psychologie
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


    Symbolbild PriVileG


    Zum Download

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