idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
15.03.2019 17:38

Landwirtschaftsminister Uruguays besucht JKI, um wissenschaftliche Zusammenarbeit auszuweiten

Dipl.-Biol. Stefanie Hahn Pressestelle
Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

    Während seines Deutschlandaufenthaltes informiert sich Enzo Benech am Julius Kühn-Institut mit seiner Delegation über Forschung zum Thema Bienenschutz, Vorratsschutz, digitale Landwirtschaft sowie Rückstandsanalytik an den Standorten Berlin (13.3.) und Braunschweig (20.3.) um Forschungskooperationen auszuloten.

    (Berlin/Braunschweig/Quedlinburg) Bei seinem aktuellen Aufenthalt in Deutschland besucht der Minister für Viehzucht, Landwirtschaft und Fischerei (MGAP) der Republik östlich des Uruguay, Enzo Benech, auch mehrere Forschungseinrichtungen des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL). Am 13.3. machte Benech Station am Julius Kühn-Institut in Berlin-Dahlem. Hier traf er sich, begleitet von hochrangigen Vertretern der uruguayischen Botschaft, mit dem Präsidenten des JKI Prof. Dr. Frank Ordon zu Sondierungsgesprächen.

    JKI-Präsident Ordon informierte die Delegation über bereits laufende gemeinsame Aktivitäten des JKI mit dem Nationalen Agrarforschungsinstitut (INIA) in Uruguay, zum Thema Bodengesundheit und Bodenmikrobiom und zur züchterischen Verbesserung des Nährwerts von Soja. Im Rahmen beider Projekte finden regelmäßige wechselseitige Besuche statt bzw. weilen Austauschwissenschaftler an der jeweiligen Partnereinrichtung. Von beiden Seiten wird eine Vertiefung und Ausweitung der Forschungskooperationen angestrebt. Die politischen Weichen dazu soll eine „Gemeinsame Absichtserklärung zur bilateralen Kooperation“ zwischen den Landwirtschaftsministerien beider Länder stellen.

    Beim Laborrundgang am JKI in Berlin zeigte die Delegation großes Interesse an der chemischen Analytik. So werden mit Hilfe massenspektrometrischer Methoden Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und Bioziden u.a. in Bienenproben nachgewiesen, was Teil der gesetzlichen Aufgabe des JKI als „Nationale Untersuchungsstelle für Bienenvergiftungen“ ist. Hier könnte das JKI bei der Wissenschaftlerausbildung an den High-Tech-Geräten unterstützen. Die Absprachen bzgl. einer engeren Zusammenarbeit im Bereich des Bienenschutzes sind schon fortgeschritten. Weitere Aktivitäten sollen unter anderem den Austausch von Reben-Zuchtmaterial umfassen. Eine Kooperation bei der Forschung zur Abdriftreduzierung und Risikominderung im Pflanzenschutz wird ebenfalls angestrebt.

    „In unserem Gespräch hat Minister Benech betont, dass die landwirtschaftlichen Einrichtungen beider Länder, sowohl die Ministerien als auch die Forschungseinrichtungen, die gleiche Sprache sprechen und seiner Hoffnung Ausdruck verliehen, dass wir uns durch gemeinsame Aktivitäten besser kennen lernen und dadurch weiter gemeinsame Projekte starten werden“, berichtet JKI-Präsident Ordon.

    Am 20. März wird die Delegation des uruguayischen Agrarministers vormittags am JKI in Braunschweig erwartet, um weitere gemeinsame Forschungsthemen zu definieren und Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Am 21. März endet der Deutschlandaufenthalt des Agrarministers von Uruguay.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Biologie, Tier- / Agrar- / Forstwissenschaften, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Kooperationen, Personalia
    Deutsch


    JKI-Vorratsschutzexperte Dr. Cornel Adler (r.) informiert Uruguays Agrarminister Enzo Benech (l.) über insektendichte Verpackungen


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay