Europäische Forschungsstudie zum Thema neue Technologien und soziale Innovationen

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15.04.2019 11:45

Europäische Forschungsstudie zum Thema neue Technologien und soziale Innovationen

Anette Mack Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Steinbeis-Europa-Zentrum

    Die Studie über öffentliche und private Initiativen im Bereich „Neue Technologien und soziale Innovationen“ zeigt wirtschaftliche und technologische Relevanz sozialer Innovationen auf

    In einer sich verändernden Gesellschaft mit sich wandelnden sozial-kulturellen Determinanten spielen soziale Innovationen eine immer wichtigere Rolle. Sie tragen wesentlich dazu bei, die Herausforderungen zum Beispiel des Strukturwandels auf dem Land zu bewältigen oder bieten Lösungen für die Themenbereiche Gesundheit und nachhaltiger Konsum.

    Das Steinbeis-Europa-Zentrum hat in Kooperation mit dem Centrum für soziale Inventionen und Innovationen der Universität Heidelberg eine europaweite Studie veröffentlicht, die sich mit sozialen Innovationen und neuen Technologien sowie deren Erfolgsfaktoren und Förderung beschäftigt.

    Die Ergebnisse zeigen, dass durch die Kombination aus sozialem Auftrag und wirtschaftlichem Erfolg immens positive Synergien entwickelt werden können. Somit stellen soziale Innovationen auch ein nicht zu unterschätzendes Wirtschaftspotenzial für das Land Baden-Württemberg dar. Ziel der Studie war es, soziale Innovationen zu identifizieren, die sowohl technologische als auch wirtschaftliche Relevanz aufweisen, und deren Erfolgsfaktoren zu analysieren.

    Die Studie basiert auf einer Grundlage von mehr als 100 sozialen Innovationen, von denen 37 hohe wirtschaftliche und technologische Relevanz aufweisen. 17 davon wurden näher untersucht. Mit Hilfe von Interviews und Besuchen vor Ort wurden Erfolgsfaktoren ermittelt. So konnten fünf Bereiche identifiziert werden, die eine wichtige Voraussetzung für den technologischen und unternehmerischen Erfolg darstellen: neue Technologien, Kommunikation, Kooperation, Geschäftsmodelle / Markt und Finanzierungsmöglichkeiten.
    Aus der Analyse dieser fünf Themenfelder wurden Handlungsempfehlungen abgeleitet, die bestehenden und zukünftigen sozialen Innovationen den Erfolg erleichtern können.

    Es empfiehlt sich:
    • Akteure aus verschiedenen Bereichen zusammenzubringen
    • Förderungsmaßnahmen transparenter zu machen
    • Ein besseres Zusammenarbeiten von wirtschaftlich und sozial ausgerichteten Institutionen zu fördern
    • Die Öffentlichkeit bezüglich bestimmter sozialer Themen zu sensibilisieren
    • Soziale Aspekte in die Beschaffungsregeln der öffentlichen Hand mit einfließen zu lassen

    Die Studie beinhaltet zudem detaillierte Fallstudien zu fünf ausgewählten sozialen Innovationen sowie Profile aller 17 näher untersuchten sozialen Innovationen.
    Die Studie wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert und ist in der Steinbeis-Edition erschienen.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Victoria Blessing, Steinbeis-Europa-Zentrum,
    blessing@steinbeis-europa.de, Tel. 0711 123-4051


    Weitere Informationen:

    http://www.steinbeis-edition.de/Wirtschaft/Wirtschaftsfoerderung/Neue-Technologi... -
    http://Die komplette Studie kann im Internet abgerufen werden.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsergebnisse
    Deutsch


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