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16.04.2019 13:04

Ist alles erlaubt, was machbar ist?

Julia Bird Unternehmenskommunikation
Universitätsklinikum Heidelberg

    Vortragsreihe zu ethischen und historischen Aspekten der Reproduktionsmedizin | Start am 24. April in dem Marsilius Arkaden | Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen | Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich

    Von der Diagnose noch ehe das Kind geboren ist, bis zur theoretischen Möglichkeit der Genveränderung von Neugeborenen – Das Forschungsfeld der menschlichen Fortpflanzung entwickelt sich rasant. Doch ist alles gut, was technisch und medizinisch machbar ist? Unter dem Titel „Reproduktion, Ökonomie und Gesellschaft“ veranstaltet das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Medizinischen Fakultät Heidelberg eine Vortragsreihe, die sich mit den ethischen und geschichtlichen Aspekten der Reproduktion in Medizin und Gesellschaft auseinandersetzt.

    Inhaltlich liegt ein Schwerpunkt auf der geschichtlichen Entwicklung der Wissenschaft in Bezug auf die Fortpflanzung und auf ethischen Bewertungen neuer medizinischer Verfahren. „Den neuen medizinischen Möglichkeiten wird in öffentlichen Debatten auch immer eine Gefährdung gesellschaftlicher Werte nachgesagt, doch das Abwägen zwischen Chancen und Risiken neuer Verfahren hat es auch in der Vergangenheit gegeben; Hier hängen Ethik und Geschichte eng zusammen“, sagt dazu die Philosophin Dr. Nadia Primc vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin Heidelberg.

    Die Vorträge richten sich an die interessierte Öffentlichkeit und Wissenschaftler angrenzender Fachrichtungen und finden immer mittwochs von 18.15 bis 19.15 Uhr in den Marsilius Arkaden (Turm Süd), Im Neuenheimer Feld 130.2, 69120 Heidelberg im Raum K13 statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    In dem Eröffnungsvortrag am 24. April geht Primc der Frage „Haben wir ein Anrecht auf ein nicht-manipuliertes Genom?“ nach. Die Fortsetzung übernimmt Dr. Sabine Rösner von der Universitätsfrauenklinik Heidelberg am 15. Mai mit ihrem Vortrag „Kinderwunsch und Krebs“. Am 22. Mai spricht Dr. Giovanni Rubeis vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin über „Pränataldiagnostik als liberale Eugenik?“.
    Weitere Vorträge sind:
    • Risikokinder. Eine Geschichte der Wissenschaft und Vorsorge (05.06.), Dr. Birgit Nemec, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin Heidelberg
    • Vor der Geburt. Zur Geschichte der Pränatalen Prägung (26.06.), Prof. Dr. Caroline Arni, Department Geschichte der Universität Basel.
    • Beruf oder Mutter? Die Professionalisierung der privaten Kinderbetreuung (02.07.), Prof. Dr. Katja Patzel-Mattern, Historisches Seminar Heidelberg


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Birgit Nemec | Dr. Nadia Primc
    Institut für Geschichte und Ethik der Medizin
    Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
    Tel.: 06221 54-8212
    E-Mail: Primc@uni-heidelberg.de
    Birgit.Nemec@histmed.uni-heidelberg.de


    Weitere Informationen:

    http://Flyer der Veranstaltungsreihe:
    http://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/fileadmin/inst_geschichte...
    http://Homepage des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin Heidelberg:
    http://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/Institut-fuer-Geschichte-...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
    Medizin, Philosophie / Ethik
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


    Ab dem 24. April veranstaltet das Institut für Geschichte und Ethik in der Medizin Heidelberg die öffentliche Vortragsreihe „Reproduktion, Ökonomie und Gesellschaft“


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