Quo vadis, Hochschule des 21. Jahrhunderts?

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17.04.2019 10:14

Quo vadis, Hochschule des 21. Jahrhunderts?

Sigrid Neef Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation
Ernst-Abbe-Hochschule Jena

    Managementwissenschaftler Claus Otto Scharmer (USA) diskutiert in Jena

    “Wozu braucht die Welt eine Hochschule, wenn alle Vorlesungen online verfügbar sind? Wie müssen wir unsere on-campus-Lernformen revolutionieren, wenn die Vorlesungsinhalte über das iPad bezogen werden?”, so fragt der Managementprofessor Claus Otto Scharmer vom Massachusetts Institute of Technology. Er nimmt am 3. Mai ab 13.00 Uhr in den Rosensälen der Friedrich-Schiller-Universität Jena an einer öffentlichen Podiumsveranstaltung des Thüringer Modellprojekts „Achtsame Hochschulen in der digitalen Gesellschaft“ teil.

    Neben Scharmer werden der Thüringer Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee, beide Jenaer Hochschulrektoren, Prof. Dr. Walter Rosenthal und Prof. Dr. Steffen Teichert, der Rektor der Technischen Universität Ilmenau, Prof. Dr. Peter Scharff, sowie die Vizepräsidentin der Bauhaus-Universität Weimar, Prof. Dr. Nathalie Singer, und der AOK-PLUS-Vorstandsvorsitzende, Rainer Striebel, zu Wort kommen.

    Das Thüringer Modellprojekt „Achtsame Hochschulen in der digitalen Gesellschaft“ hat speziell für Hochschulangehörige professionelle Achtsamkeitstrainings entwickelt. Am Ende dieser Kurse sollen die Teilnehmenden in der Lage sein, ihre Aufmerksamkeit nicht unkoordiniert zu verausgaben, sondern auch im digitalen Raum in einer gesunden Balance zu halten.

    Erste medizinische Untersuchungsergebnisse aus dem zwölfwöchigen „Mindfulness Based Student Training“ zeigen, dass eine deutliche Verbesserung der physiologischen Stressregulation nachzuweisen ist.

    Die beiden Jenaer Hochschulen sowie die TU Ilmenau und die Universität Erfurt haben inzwischen für ihre Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden entsprechende Angebote durchgeführt und evaluiert. Die Bauhaus-Universität Weimar und die Hochschule Nordhausen beginnen damit im Sommersemester 2019. Bis zum Ende des Jahres werden auf diesem Weg ca. 2000 Thüringer Hochschulangehörige erreicht.

    Otto Scharmer hält am Vormittag des 3. Mai in den Rosensälen außerdem einen eigenen Workshop für Hochschul-Führungskräfte, um zu zeigen, wie sich die von ihm entwickelte Change-Management-Theorie für die Hochschulentwicklung nutzen lässt. Ein weiteres Arbeitstreffen richtet sich an Interessierte aus Hochschulen aller Bundesländer. Es wird am 4. Mai von 9.30 bis 17.30 Uhr von der Berliner Kommunikationsexpertin Christine Wank ebenfalls in den Rosensälen durchgeführt. Dabei kommen die sogenannten „Presencing-Methoden“ von Scharmer zum Einsatz. Diese können dabei helfen, institutionelle Zukunftspotentiale zu erspüren und Schritt für Schritt Wirklichkeit werden zu lassen.

    Weitere Informationen: http://www.achtsam.digital

    Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind bei allen Veranstaltungen herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich bis zum 26. April an: presse@eah-jena.de

    Informationen und Kontakt:
    Prof. Dr. Mike Sandbothe
    Mike.Sandbothe@eah-jena.de

    Die Partner: AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen, Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Technische Universität Ilmenau, Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Mike Sandbothe
    Mike.Sandbothe@eah-jena.de


    Weitere Informationen:

    http://www.eah-jena.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    fachunabhängig
    überregional
    Kooperationen, wissenschaftliche Weiterbildung
    Deutsch


    Prof. Dr. Claus Otto Scharmer


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