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07.05.2019 15:35

Workshop zur Gestaltung des Testfeldes für autonome Schifffahrt auf der Kieler Förde

Dr. Boris Pawlowski Presse, Kommunikation und Marketing
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

    Auf Einladung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) diskutierte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit den Projektpartnern von „Clean Autonomous Public Transport in Kiel“ (CAPTin Kiel) technische Details und Bedarfe digitaler Testfelder.

    Am gestrigen Montag (6. Mai) tauschten sich die Akteure des Projekts CAPTin Kiel mit Experten vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und von der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt über die Ausgestaltung des geplanten digitalen Testfeldes für die autonome Schifffahrt in der Kieler Förde aus. Um die Errichtung eines Testgebiets in Kieler Gewässern zu konkretisieren, wurde der Status quo von CAPTin Kiel vorgestellt und über eine Zusammenarbeit und Förderung ab 2020 mit dem BMVI gesprochen.

    Neben der geographischen Ausdehnung des Testfeldes und der notwendigen technischen Ausstattung auf den Schiffen und im Hafenbereich ging es auch um die Begleitforschung zu dem ambitionierten Nahverkehrskonzept für die Kieler Förde. Ein erstes Testareal in einem Sperrgebiet der Bundesmarine steht CAPTin Kiel bereits zur Verfügung.

    CAU-Präsident Professor Lutz Kipp betonte: „Das Projekt CAPTin Kiel ist aufgrund seiner Einzigartigkeit und Komplexität ein schleswig-holsteinisches Vorzeigeprojekt im Bereich der transdisziplinären Forschung und der Entwicklung innovativer autonomer Verkehrskonzepte. Die Universität Kiel hat als Projektträger diese Entwicklung bisher maßgeblich mitgestaltet und wird dies auch in Zukunft tun.“

    Laut Projektkoordinator der CAU Dr. Karsten Pankratz ist CAPTin Kiel ein ideales Projekt, um die beiden Hochschulstandorte an Ost- und Westufer zu verbinden und die Akzeptanz der Bevölkerung für neuartige, umweltgerechte Verkehrsinfrastrukturen zu erforschen. „Ich bin davon überzeugt, dass CAPTin Kiel für die CAU, für die Landeshauptstadt und für die gesamte Wirtschaftsregion eine enorme Strahlkraft haben wird. Bereits jetzt zeichnet sich ein großes internationales Interesse an unserem Projekt ab“, so Projektkoordinatorin der CAU Dr. Wiebke Müller-Lupp.

    Autonome Schifffahrt auf der Kieler Förde
    Das fachübergreifende Innovationsprojekt CAPTin Kiel steht für die Entwicklung einer integrierten Mobilitätskette durch Kombination umweltschonender autonomer Bus- und Fährverkehre mit einer Pilotanwendung in Kiel unter Leitung der CAU. Im Rahmen des gemeinschaftlichen Pilotvorhabens soll eine zukunftsweisende Struktur des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) etabliert werden. Die Basis sind emissionsarm betriebene und autonom fahrende Personenfähren mit direkter Anbindung an den Busverkehr.

    Insgesamt 16 Arbeitsgruppen der CAU aus den Bereichen Technik, Informatik, Recht, Innovationsforschung, Akzeptanzforschung und Philosophie, Arbeitsgruppen der Fachhochschule Kiel sowie Industriedesigner der Muthesius Kunsthochschule arbeiten seit Mai 2017 zusammen mit Firmen der Werft- und Zulieferindustrie aus Schleswig-Holstein an der technologischen Umsetzung des Themas. Die Landeshauptstadt Kiel und ihre Gesellschaften sind wichtige Partner von CAPTin Kiel und stellen die benötigte Infrastruktur zur Verfügung. Für die Stadt Kiel bedeutet der Projektansatz, eine innovative städtische Verkehrsinfrastruktur zu etablieren, den Tourismus zu stärken und einen Beitrag zur überregionalen Strahlkraft Kiels als Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins zu leisten.

    Ziele des Projekts sind, eine nachhaltige Verkehrsinfrastruktur in der Kiel-Region zu schaffen, autonome Land- und Fährverkehre mit innovativen Antrieben zu kombinieren, Wissenschaftsstandorte optimal zu vernetzen und den Personennahverkehr auf der Kieler Förde zu stärken.

    Weitere Informationen:
    http://www.captin.uni-kiel.de

    Ein Foto steht zum Download bereit:
    http://www.uni-kiel.de/de/pressemitteilungen/2019/137-workshop-autonome-schifffa...
    Bildunterschrift: Im Kieler Wissenschaftszentrum trafen sich Mitwirkende des Gemeinschaftsprojekts CAPTin Kiel der Uni Kiel mit allen Projektpartnerinnen und -partnern sowie Vertretern des BMVI, um Konzepte zur autonomen Schifffahrt voranzubringen.
    © Farah Claußen, Uni Kiel

    Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
    Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski, Redaktion: Farah Claußen
    Postanschrift: D-24098 Kiel, Telefon: (0431) 880-2104, Telefax: (0431) 880-1355
    E-Mail: presse@uv.uni-kiel.de Internet: http://www.uni-kiel.de Twitter: http://www.twitter.com/kieluni
    Facebook: http://www.facebook.com/kieluni Instagram: http://www.instagram.com/kieluni


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Kontakt:
    Dr. Wiebke Müller-Lupp
    Projektkoordinatorin CAPTin Kiel
    Telefon: 0431/880-4308
    E-Mail: wmueller-lupp@uv.uni-kiel.de

    Dr. Karsten Pankratz
    Projektkoordinator CAPTin Kiel
    Telefon: 0431/880-4605
    E-Mail: kpankratz@uv.uni-kiel.de


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-kiel.de/de/detailansicht/news/137-workshop-autonome-schifffahrt/


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Informationstechnik, Verkehr / Transport, Wirtschaft
    überregional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Die Mitwirkenden des Gemeinschaftsprojekts CAPTin Kiel trafen sich mit allen Projektpartnerinnen und -partnern sowie Vertretern des BMVI, um Konzepte zur autonomen Schifffahrt voranzubringen.


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