Forschendes Lernen: Internationale Konferenz für eine neue & radikalere Form der Lehre

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16.05.2019 08:00

Forschendes Lernen: Internationale Konferenz für eine neue & radikalere Form der Lehre

Florian Klebs Hochschulkommunikation
Universität Hohenheim

7. Juni 2019, 13:00 Uhr: PRESSEKONFERENZ & Memorandum zur Erneuerung der akademischen Lehre, Universität Hohenheim, Aula/Schloss Hohenheim, 70599 Stuttgart

5.-7. Juni 2019: Tagung der Universität Hohenheim zu wissenschaftlichen Grundlagen, notwendigen Voraussetzungen und Erfolgsbewertung von Forschendem Lernen

Wissenschaftlich arbeiten statt verschultes Wissen zu reproduzieren: Das ist der Grundgedanke des Forschenden Lernens. In Deutschland experimentieren nur vereinzelte Universitäten mit diesem radikalen didaktischen Ansatz, der große Herausforderungen an Lehrende und Lernende stellt. Die internationale Tagung „Focus Undergraduate Research Experiences“ der Universität Hohenheim in Stuttgart präsentiert die wissenschaftlichen Grundlagen, untersucht Voraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung und bewertet den Erfolg des Ansatzes. Die Tagung endet mit einer Pressekonferenz und der Verabschiedung eines Memorandums zur Erneuerung der akademischen Lehre. Weitere Infos & Tagungsprogramm unter https://humboldt-reloaded.uni-hohenheim.de/focus-ure bzw. #focusure auf Twitter/Instagram.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der internationalen „focusURE“-Konferenz sind Bildungsforscher, Wegbereiter und Anwender des Forschenden Lernens.

Zu den Anwendern gehört auch die Universität Hohenheim. Mit ihrem Reformprojekt „Humboldt reloaded“ ermöglicht sie seit 2011 jährlich 500 Studierenden, schon während des Bachelor-Studiums in der Forschung tätig zu sein. Das Lehrexperiment wird von Anfang an wissenschaftlich begleitet. 2015 erhielt es den renommierten Ars legendi-Preis für Exzellenz in der Lehre.

Ziel & Ablauf der focusURE-Tagung

Zentrales Anliegen der Tagung ist es, das Konzept des Forschenden Lernens zu bewerten. Zum Abschluss am 7. Juni planen die Organisatoren die Veröffentlichung eines Memorandums, das auf dieser Basis zu einer didaktischen Erneuerung der akademischen Lehre aufruft.

In drei Sessions beschäftigt sie sich deshalb mit folgenden drei Themen:
• Wissenschaftliche Grundlagen des Lernens und ihre Bedeutung für Forschendes Lernen (Underpinnings)
• Voraussetzungen und Best Practice Beispiele für die erfolgreiche Umsetzung von Forschendem Lernen (Requierements/Best practice)
• Erfolgsbewertung von Forschendem Lernen (Effects/Evaluation)

Pressekonferenz zum Abschluss der focusURE-Tagung

Ergebnisse und das geplante Memorandum präsentieren die Organisatoren auf der Abschluss-Pressekonferenz am 7. Juni 2019 um 13:00 Uhr in der Aula der Universität Hohenheim (Schloss Hohenheim auf dem Universitäts-Campus).

Für Medienfragen stehen zur Verfügung:
• Prof. Dr. Philipp Pohlenz, Prof. Dr. Peter Tremp, Dr. Cornelia Frank, Autorenteam des Hohenheimer Memorandum für Forschendes Lernen (Universität Marburg, PH Zürich und Universität Hohenheim)
• Prof. Dr. Martin Blum, Leiter des Reform-Projektes „Humboldt reloaded“, Universität Hohenheim
• M.Sc Johanna Sand, Projektleiterin Wirkungsstudie „Humboldt reloaded“, Universität Hohenheim (angefragt)

Um Anmeldung mit angehängtem Antwortfax wird gebeten.

Text: Klebs

Weitere Informationen
Tagung Focus URE: https://humboldt-reloaded.uni-hohenheim.de/focus-ure
Projekt Humboldt reloaded: https://humboldt-reloaded.uni-hohenheim.de/
Exzellenzpreis Ars legendi: https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?&tx_ttnews[tt_news]=25067
Antwortfax Pressekonferenz: https://www.uni-hohenheim.de/uploads/media/Antwortfax_Focus_URE.pdf

Kontakt für Medien
Prof. Dr. Martin Blum, Universität Hohenheim,
T 0711/459-22255, E martin.blum@uni-hohenheim.de

Julia Gerstenberg, Universität Hohenheim,
T 0711/459-24633, E j.gerstenberg@uni-hohenheim.de

Weitere Pressemitteilungen der Universität Hohenheim
Pressemitteilungen: www.uni-hohenheim.de/presse

Pressebilder zum Download


Anhang
attachment icon Antwortfax

Ergänzung vom 17.05.2019

Leider haben sich Fehler eingeschlichen, wir bitten dies zu entschuldigen:

Prof. Dr. Philipp Pohlenz hat seit Januar 2014 die Professur für Hochschulforschung und Professionalisierung der akademischen Lehre an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg inne.

Prof. Dr. Peter Tremp ist seit 2019 Leiter des Zentrums für Hochschuldidaktik an der Pädagogischen Hochschule Luzern.


Merkmale dieser Pressemitteilung:
jedermann
fachunabhängig
überregional
Pressetermine, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch


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