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22.05.2019 14:07

I2PhDW‘19: Internationaler interdisziplinärer Doktoranden-Workshop in Wismar

Dipl.-Ing. Kerstin Baldauf Pressestelle
Hochschule Wismar, University of Applied Sciences: Technology, Business and Design

    Wismar) An drei Tagen, vom 15. bis 17. Mai 2019, präsentierten 29 Doktoranden und Postdocs aus fünf Ländern den Stand ihrer besonders vertieften wissenschaftlichen Arbeiten beim „International Interdisciplinary PhD Workshop“. An den Veröffentlichungen aktueller Forschungsergebnisse, den Fachdiskussionen und dem Erfahrungsaustausch über die Fachgrenzen hinaus nahmen rund 60 Wissenschaftler teil. Der inhaltliche Fokus war auf Automation, Bauingenieurwesen, Telekommunikation und Signalverarbeitung, Maschinenbau und Produktionstechnik, Elektrotechnik, Informatik sowie Seefahrt gerichtet.

    Preis für eine Anwendung der Widerstandstomographie

    46 Doktoranden und Postdocs von zehn Hochschulen haben sich im Vorfeld mit ihrer Veröffentlichung um eine Teilnahme an der internationalen Konferenz „I2PhDW‘19“ an der Hochschule Wismar beworben. 29 von ihnen wurden ausgewählt, um ihre aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten präsentieren und diskutieren zu können. Die Leiter des wissenschaftlichen Konferenzkomitees mit Professoren der Hochschule Wismar sowie aus Krakau und Lublin haben aus allen vorgestellten Arbeiten die Veröffentlichung „Application of the 2D-ERT to evaluate phantom circumscribed regions in various sucrose solution concentrations“ (Anwendung der 2D-Widerstandstomographie zur Untersuchung umhüllter Regionen in Lösungen verschiedener Saccharose Konzentrationen), mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Mit dem vorgestellten Verfahren ist es möglich den Kristallisierungsprozess u. a. bei der Zuckerherstellung lokal zu beobachten. Dies ist bei der Herstellung von Lebensmitteln und pharmazeutischen Produkten von Bedeutung. Die Veröffentlichung wurde von Guruprasad Rao, der an der Lodz University of Technology promoviert, präsentiert.

    Von Glasfasersensornetzwerken über Magnetik bis zu Schadstoffausstoßuntersuchungen bei Schiffen

    Das Themenspektrum des Workshops hatte eine hohe Bandbreite und umfasste Gebiete aus folgenden Ingenieurdisziplinen: Automation, Bauingenieurwesen, Telekommunikation und Signalverarbeitung, Maschinenbau und Produktionstechnik, Elektrotechnik, Informatik und Seefahrt. Mit 13 wissenschaftlichen Beiträgen aus der Region wird der Wissenschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern gestärkt.

    Promotion an Hochschulen

    Mit dem Workshop wird Doktoranden die Möglichkeit gegeben erste Konferenzerfahrungen im Bereich der Forschung und Wissenschaft zu sammeln. Der Rahmen des Workshops ermöglicht die Vorstellung aktueller Forschungsergebnisse, anregende Diskussionen und das Netzwerken mit der wissenschaftlichen Community.

    Der Dekan der Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Prof. Dr.-Ing. Ingo Müller, betonte, dass es das strategische Ziel sei, die Forschungsleistungen der Fakultät kontinuierlich zu erhöhen. Insbesondere mit kooperativen Promotionen soll den Absolventen der Fakultät eine gute Perspektive zur akademischen Weiterqualifizierung ermöglichet und somit der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert werden. Zurzeit arbeiten über 25 wissenschaftliche Mitarbeiter an der Hochschule Wismar an ihren Promotionen und werden aus Mitteln der Doktoradenförderung der Hochschule oder aus Mitteln der Fakultäten oder aber aus Drittmitteln der Industrie finanziert.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr.-Ing. habil. Andreas Ahrens
    Telefon: 03841 753–7330
    E-Mail: andreas.ahrens@hs-wismar.de


    Weitere Informationen:

    http://www.hs-wismar.de/iiphdw2019 - Programm sowie weitere Informationen


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Elektrotechnik, Energie, Informationstechnik, Maschinenbau, Verkehr / Transport
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Guruprasad Rao (2. v.r.), mit dem Preis für den besten Beitrag (Best Paper Award) gemeinsam mit dem Co-Autor Muhammad Awais Sattar (2. v.l.)


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    Teilnehmer des „International Interdisciplinary PhD Workshop“ I2PhDW‘19“.


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