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23.05.2019 10:11

28. Mai 2019: Eröffnung des Berlin Open Lab

Claudia Assmann Presse/Kommunikation
Universität der Künste Berlin

    Presseeinladung: Am Dienstag, 28. Mai 2019 um 17 Uhr, weiht die Universität der Künste (UdK) Berlin gemeinsam mit der Technischen Universität (TU) Berlin und im Beisein des Staatssekretärs für Wissenschaft und Forschung Berlin, Steffen Krach, ein neues experimentelles Forschungslabor für die digitale Gesellschaft auf dem Campus Charlottenburg ein. Gemeinsam mit dem Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft und dem Einstein Center Digital Future (ECDF) werden Akteurinnen und Akteure aus Kunst, Gestaltung, Wissenschaft und Gesellschaft Lösungen für die Herausforderungen einer digitalen Gesellschaft entwickeln.

    Das Berlin Open Lab startet offiziell seinen Betrieb für neue Arten der Design-Forschung. Am Dienstag, 28. Mai 2019 um 17 Uhr, werden die neuen Entwurfslabore in den Shedhallen der Universität der Künste (UdK) Berlin auf dem Campus Charlottenburg zusammen mit der Technischen Universität (TU) Berlin und im Beisein des Staatssekretärs für Wissenschaft und Forschung Berlin, Steffen Krach, sowie geladenen Gästen feierlich eingeweiht.

    Das Lab ist ein neuer Ort für die digitale Forschung an den Schnittstellen zwischen experimenteller Gestaltung, Architektur und Ingenieurskunst und ergänzt die enge Kooperation zwischen UdK Berlin und TU Berlin um eine weitere Ebene. Mit einem Labor für „Computational Fabrication“ und „Wearable Computing“ einerseits sowie einem Studio für Augmented und Virtual Reality andererseits öffnen sich die Türen für die Forschung der Zukunft.

    Ab sofort stehen mit dem Berlin Open Lab Räumlichkeiten zur Verfügung, in denen Akteurinnen und Akteure aus Kunst, Gestaltung, Wissenschaft und Gesellschaft vor Ort, aber auch virtuell vernetzt zusammen arbeiten können – im digitalen Zeitalter eine deutschlandweit seltene Möglichkeit für Forscherinnen und Forscher. Gemeinsam mit dem Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft und dem Einstein Center Digital Future (ECDF) werden hier Lösungen für die Herausforderungen einer digitalen Gesellschaft entwickelt. Mit dieser Investition setzt die UdK Berlin ein deutliches Zeichen für die interdisziplinäre Forschung zum digitalen Wandel. Prof. Martin Rennert, Präsident der UdK Berlin: „Als Ausbildungsstätte für die Künste und die auf sie bezogenen Wissenschaften ergänzt die UdK Berlin den gesellschaftlichen Diskurs und die Forschung zur Digitalisierung um eine ganzheitliche Betrachtung komplexer Fragestellungen durch ästhetische und experimentelle Herangehensweisen. Die Begegnung von Künstlern und Forscherinnen wird die Zusammenarbeit der Disziplinen erweitern und bereichern.“

    Unterstützt wurde die Sanierung der Räumlichkeiten, die ein Teil der historischen Shedhallen der UdK Berlin sind, von der Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung Berlin. Staatsekretär für Wissenschaft und Forschung, Steffen Krach: „Das Open Lab passt wunderbar zu Berlin mit seiner ausgeprägten Kultur der Kooperation. Die neuen Räumlichkeiten helfen uns, den digitalen Wandel gemeinsam zu gestalten und uns intensiv mit Themen rund um Design und intelligente Technik auseinanderzusetzen. Damit stärken wir den Wissenschaftsstandort Berlin und das Innovationspotenzial unserer gesamten Stadt.“

    Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der TU Berlin: „Es wird ein Ort für transdisziplinäre und Disziplinen übergreifende Forschungsprojekte. Die produktive Zusammenarbeit von Kunst, Wissenschaft und Technik ermöglicht neue Formen des Entwerfens und Forschens im digitalen Zeitalter sowie eine erweiterte Form von akademischer Praxis, die künstlerische und wissenschaftliche Herangehensweisen verbindet. Ich verspreche mir davon neue Forschungsfragen und einen großen Mehrwert für unsere Studierenden. Das Beispiel zeigt das große Potential des Campus Charlottenburg, auf dem eine der größten Technischen Universitäten Deutschlands und eine der größten künstlerische Universität weltweit Nachbarinnen sind.“

    Im Berlin Open Lab werden auch die neuen ECDF-Juniorprofessuren der UdK Berlin ihre experimentelle Forschung durchführen. Prof. Dr. Berit Greinke arbeitet zu „Performative Materials“ und kombiniert intelligente Textilien mit 3-D-Druck. Die vernetzte Bildung der Zukunft spielt bei Prof. Dr. Daniel Hromada eine Rolle, die er in einer interaktiven digitalen Fibel umsetzt. Prof. Dr. Max von Grafenstein widmet sich den Fragen der digitalen Selbstbestimmung und forscht zu Themen der Sicherheit im Netz. Neue Icons, die dem Nutzer den Datenschutz und die Datennutzung von Diensten näherbringen sollen, werden entwickelt, um herkömmliche Datenschutzerklärungen für die Verbraucher intuitiv verständlich zu machen.

    Prof. Dr. Gesche Joost, Sprecherin des Berlin Open Lab und Professorin an der UdK Berlin: „Ich plädiere für eine neue Art des Forschens – transdisziplinär, experimentierfreudig, engagiert und politisch. Hier können die Künste und die Gestaltung gemeinsam eine große Rolle spielen, wenn sie den Tanz mit den Natur- und Ingenieurswissenschaften wagen. Im Open Lab, in künstlerischen Experimenten und gestalteten Prototypen einer zukünftigen Gesellschaft den Diskurs zu entfachen – das ist ein Forschen, wie ich es mir wünsche.“

    Eröffnung Berlin Open Lab
    Dienstag, 28. Mai 2019, 17 Uhr
    Einsteinufer 43, 10587 Berlin-Charlottenburg

    Um Anmeldung wird gebeten.

    Pressekontakt:
    Marie-Therese Schulte
    Presse/Kommunikation
    Universität der Künste Berlin
    marie-therese.schulte@intra.udk-berlin.de
    030 3185-2159
    www.udk-berlin.de
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    Die Universität der Künste Berlin ist weltweit eine der größten künstlerischen Hochschulen und die einzige, die alle Disziplinen der Kunst und der auf sie bezogenen Wissenschaften in sich vereint. An den vier Fakultäten Bildende Kunst, Gestaltung, Musik und Darstellende Kunst sowie dem Zentralinstitut für Weiterbildung werden über 70 künstlerische, künstlerisch-wissenschaftliche und künstlerisch-pädagogische Studiengänge angeboten. Von rund 4.000 Studierenden stammt etwa ein Drittel aus dem Ausland. Die Geschichte der UdK Berlin reicht zurück bis zur Gründung der brandenburgisch-preußischen Akademie der Künste im Jahr 1696. Ihre heutige Form erhielt sie 1975 durch den Zusammenschluss der Hochschule für bildende Künste und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst zur Hochschule der Künste (HdK). Seit 2001 trägt die Universität der Künste Berlin ihren heutigen Namen. Präsident ist seit Januar 2006 Prof. Martin Rennert. Mit mehr als 700 Veranstaltungen im Jahr trägt die UdK Berlin maßgeblich zum kulturellen Leben der Stadt bei.


    Weitere Informationen:

    https://www.udk-berlin.de/service/presse-kommunikation/pressemitteilungen/presse...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Gesellschaft, Informationstechnik, Kunst / Design
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Pressetermine
    Deutsch


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