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05.06.2019 09:20

Nobelpreisträgerin Ada Yonath spricht über die Entwicklung neuer Antibiotika

Caroline Wichmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina

    Beim Einsatz von Antibiotika stehen Medizinerinnen und Mediziner vor dem Problem zunehmend resistenter Bakterien. Wie neuartige Antibiotika aussehen könnten, die sowohl gezielter wirken und damit geringere Nebenwirkungen haben als auch die Umwelt weniger belasten, darüber spricht die israelische Strukturbiologin und Nobelpreisträgerin Prof. Dr. Ada Yonath bei der Leopoldina-Lecture am 12. Juni in Berlin.

    Leopoldina-Lecture von Prof. Dr. Ada Yonath
    „Next Generation Environmentally Friendly Antibiotics“
    Mittwoch, 12. Juni 2019, 18.00 bis 20.00 Uhr
    Hörsaal im Kaiserin-Friedrich-Haus
    Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin

    Ada Yonath erhielt 2009 den Nobelpreis für Chemie für ihre Forschungen zur Struktur und Funktion von Ribosomen, winzigen Komplexen in den Zellen, die entscheidend für die Proteinherstellung sind. Viele Antibiotika wirken, indem sie an bakterielle Ribosomen andocken und diese blockieren. Mithilfe der Röntgenkristallographie, durch die molekulare Strukturen dreidimensional dargestellt werden können, erreichte es Yonath schließlich, Bereiche in den Ribosomen nachzuweisen, die nur bei krankheitserregenden Bakterien vorhanden sind. Damit lieferte sie die wissenschaftliche Grundlage für die Entwicklung völlig neuer Antibiotika.

    1988 auf die Professur für Strukturchemie am Weizmann Institute (WIS) in Israel berufen, leitet Ada Yonath seit 1989 als Direktorin zudem das Kimmelman Center for Biomolecular Assemblies des WIS. 2013 wurde sie als Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in die Sektion Biochemie und Biophysik gewählt.

    Der Vortrag wird auf Englisch gehalten. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.


    Weitere Informationen:

    http://www.leopoldina.org/veranstaltungen/veranstaltung/event/2617/


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
    Biologie, Chemie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Wirtschaft
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Pressetermine
    Deutsch


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