Die Max-Planck-Gesellschaft tagt in Hamburg

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21.06.2019 11:26

Die Max-Planck-Gesellschaft tagt in Hamburg

Barbara Abrell Wissenschafts- und Unternehmenskommunikation
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

    Vom 25. bis 27. Juni trifft sich die Max-Planck-Gesellschaft in Hamburg zu ihrer 70. Jahresversammlung: Neben den Wissenschaftlichen und den Fördernden Mitgliedern der Gesellschaft kommen die wichtigsten Entscheidungsgremien der Forschungsorganisation zusammen. Die abschließende Festversammlung widmet sich den Herausforderungen und Chancen, die sich aus den Umbrüchen in Europa für die Wissenschaft ergeben. Den Festvortrag hält der deutsch-britische Historiker Kiran Klaus Patel von der Universität Maastricht zum Thema „Europe in turmoil: Lessons from the History of European Integration“.

    Die Max-Planck-Gesellschaft erwartet bei ihrem Jahrestreffen rund 700 Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Hochrangige Gäste sind der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Peter Tschentscher, der Präsident der Universität Hamburg Dieter Lenzen, der Nobelpreisträger und Präsident der Royal Society Venki Ramakrishnan sowie der Präsident der Stiftung für die polnische Wissenschaft Maciej Żylicz. „2019 feiert die Universität Hamburg ihren 100. Geburtstag: Anlässlich dieses besonderen Jubiläums sind wir gern der Einladung gefolgt, unsere diesjährige Jahresversammlung in der Hansestadt auszurichten“, sagt Max-Planck-Präsident Martin Stratmann.

    Starke Netzwerke am Standort

    Drei Institute unterhält die Max-Planck-Gesellschaft in Hamburg: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht und des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Struktur der Materie sind trotz ihrer starken internationalen Orientierung auch eng in die Forschung der Region eingebunden: „An zwei der im Rahmen der Exzellenzstrategie bewilligten vier Cluster – ‚Climate, Climatic Change, and Society‘ sowie ‚Advanced Imaging of Matter‘ – sind wir mit Hamburger Max-Planck-Instituten maßgeblich beteiligt“, so Max-Planck-Präsident Martin Stratmann weiter. Dies zeuge von einem perfekten Zusammenspiel von universitärer und außeruniversitärer Forschung.

    Auftakt im Ernst-Cassirer-Hörsaal der Universität Hamburg

    Eröffnet wird die Jahresversammlung mit der Verleihung des Stifterverbandspreises 2019 in der Universität Hamburg. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung vergeben der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Max-Planck-Gesellschaft alle zwei Jahre an Projekte aus der Grundlagenforschung, die erfolgreich in die Praxis übertragen wurden. An den zwei Folgetagen kommen die Gremien der Max-Planck-Gesellschaft hoch über den Dächern der Hansestadt zusammen: Neben Senat und Verwaltungsrat sind dies die Sektionen, die unter anderem über die Berufung neuer Wissenschaftlicher Mitglieder im Emporio Tower Hamburg beraten. Die Mitgliederversammlung verabschiedet den aktuell erscheinenden Jahresbericht 2018.

    Festversammlung im Zeichen Europas

    Die Festversammlung findet am Donnerstagabend in der Altonaer Fischauktionshalle statt. Nach Ansprachen des Ersten Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg Peter Tschentscher und des Max-Planck-Präsidenten Martin Stratmann hält Kiran Klaus Patel von der Universität Maastricht den Festvortrag zum Thema „Europe in turmoil: Lessons from the History of European Integration“. Um die Zukunft Europas dreht sich auch die anschließende Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Protagonisten der europäischen Wissenschaft: Venki Ramakrishnan, Präsident der Royal Society, und Maciej Żylicz, Präsident der Stiftung für die polnische Wissenschaft.

    Über die Max-Planck-Gesellschaft

    In den derzeit 86 Max-Planck-Instituten und Einrichtungen betreiben über 6.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, mehr als 3.400 Doktoranden sowie knapp 2.000 Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler Grundlagenforschung in den Natur-, Lebens- und Geisteswissenschaften. Seit Gründung der Max-Planck-Gesellschaft 1948 sind 18 Nobelpreisträger aus ihren Reihen hervorgegangen. Die Max-Planck-Gesellschaft ist das internationale Aushängeschild für die deutsche Wissenschaft – neben fünf Auslandsinstituten betreibt sie 20 Max-Planck-Center mit Partnern wie dem US-amerikanischen Princeton, Science Po in Frankreich, dem University College London/UK oder der Universität Tokio in Japan. Je zur Hälfte finanziert von Bund und Ländern, verfügte die Max-Planck-Gesellschaft 2018 über eine Grundfinanzierung von rund 1,8 Milliarden Euro.

    (Personalzahlen mit Stichtag 31.12.2018)


    Weitere Informationen:

    https://www.mpg.de/de - Aktuelle Berichterstattung zur Jahresversammlung der Max-Planck-Gesellschaft


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    fachunabhängig
    überregional
    Organisatorisches, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Europa steht im Fokus der 70. Jahreshauptversammlung in Hamburg.


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