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01.07.2019 16:10

Ein Meer? Ein großer See? Wie wechselvolle Ostsee-Vergangenheit den Blick für die Zukunft schärft

Dr. Kristin Beck Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

    Ankündigung des nächsten „Warnemünder Abends“ am 4. Juli 2019 am Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW)

    Der IOW-Physiker Florian Börgel berichtet über klimatische Veränderungen in der Geschichte der Ostsee und blickt auf mögliche Klimawandelfolgen in der Zukunft.

    Beginn ist 18:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

    Voraussichtlich leben bald mehr als vier Milliarden Menschen in der Nähe der Küste. Mit neun Anrainerstaaten und 85 Millionen Menschen im Einzugsgebiet bietet die Ostsee die perfekte Möglichkeit, um zukünftige Änderungen im Lebensraum Küstenmeer vorherzusagen. Denn sie ist schon heute vielen Stressfaktoren ausgesetzt, die für andere Küstenmeere erst später relevant werden. Sie ist sozusagen ein Modell für das Küstenmeer der Zukunft. Für gute Vorhersagen ist es aber entscheidend, dass wir verstehen, welche Änderungen in der Ostsee vom Menschen verursacht wurden und welche natürlichen Klimaschwankungen entspringen.

    Hier kann der Blick auf die „bewegte“ Vergangenheit der Ostsee helfen: Seit der Entstehung vor rund 12.000 Jahren durch die Gletscherschmelze am Ende der letzten Eiszeit verändert sich das Binnenmeer ständig – mitunter gravierend. Allein in den letzten 1000 Jahren wurde es von der mittelalterlichen Warmzeit und anschließend durch die Kleine Eiszeit geprägt. Hier setzt IOW-Physiker Florian Börgel an: Um zu erläutern, was damals geschah – also lange vor maßgeblichem menschlichen Einfluss – verwendet er computergestützte Modelle, mit denen er verschiedene Ostsee-Entwicklungen für diesen Zeitraum simuliert. Unter anderem berichtet er darüber, ob und wie langfristige natürliche Temperaturschwankungen im Nordatlantik ihre Spuren im Ökosystem Ostsee hinterlassen haben und wie diese bei der Modellierung zukünftiger Veränderungen im Lebensraum Küste berücksichtigt werden können.

    Veranstaltungsort ist der große Saal des IOW, Seestraße 15, in Warnemünde. Diesen erreichen Sie über den Haupteingang des Instituts am Kurpark.

    Wir wünschen einen spannenden Abend mit vielen anregenden Diskussionen!

    Kontakt IOW Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
    Dr. Barbara Hentzsch, 0381 – 5197 102 | barbara.hentzsch@io-warnemuende.de
    Dr. Sandra Kube, 0381 – 5197 104 | sandra.kube@io-warnemuende.de

    Das IOW ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, zu der zurzeit 93 Forschungsinstitute und wissenschaftliche Infrastruktureinrichtungen für die Forschung gehören. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Bund und Länder fördern die Institute gemeinsam. Insgesamt beschäftigen die Leibniz-Institute etwa 19.100 MitarbeiterInnen, davon sind ca. 9.900 WissenschaftlerInnen. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,9 Mrd. Euro. http://www.leibniz-gemeinschaft.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
    Geowissenschaften, Geschichte / Archäologie, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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