Inklusion meets Digitalisierung

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11.07.2019 15:00

Inklusion meets Digitalisierung

Sabrina Daubenspeck Pressestelle
Universität Vechta

    Ende Juni lud die Universität Vechta zum Fachtag 'Inklusion meets Digitalisierung‘. Rund 70 Lehrkräfte, Mitglieder aus Studienseminaren, Wissenschaftler*innen und Studierende nutzten die Möglichkeit zum Austausch in den Räumen des Antoniushauses Vechta. Eingeladen hatten die Projekte ‚BRIDGES‘ der Universität Vechta und ‚U.EDU‘ der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern, die im Rahmen der ‚Qualitätsoffensive Lehrerbildung‘ jeweils vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert werden.

    In verschiedenen Vorträgen wurden die Ergebnisse und Ziele der Projekte sowie die neue Kooperation zwischen ‚BRIDGES‘ und ‚U.EDU‘ präsentiert und zelebriert. In zahlreichen Workshops wurden zudem die in der ersten Förderphase entwickelten Tools, Hilfsmittel und Konzepte vorgestellt, die die Teilnehmenden des Fachtages auf ihre eigene Lehre und Forschung übertragen können. Dazu gehörten didaktische Methoden und Ideen, wie ‚In 80 Minuten um die Welt/World2go‘, in dem Schüler*innen mit Hilfe von Tablets klimatische Bedingungen am außerschulischen Lernort ‚botanischer Garten‘ variieren und damit hautnah erleben können. Vorgestellt wurde auch ‚HeLFF: Heterogene Lerngruppen Fördern und Fordern mit digitalen Medien‘, die Idee eines digitalen Schulbuchs, das sich an den Lernstand und die Kompetenzen des*r Benutzers*in anpasst und so zum individuellen Lernhelfer wird. Ein dritter Workshop der TU Kaiserslautern zum Thema ‚HyperMind‘ ermöglichte es durch den Einsatz von Eyetracking, Schulbücher und Lehrvideos alleine durch Augenbewegung zu steuern, um so die Bedienung bei körperlichen Einschränkungen zu erleichtern und zu analysieren. Weitere Workshops zur Gestaltung guten inklusiven Unterrichts, z.B. mit leichter Sprache, Qualitätskriterien oder dem Universal Design for Learning, rundeten das Programm ab.

    Im Rahmen der ‚Qualitätsoffensive Lehrerbildung‘ haben die Universität Vechta und die TU Kaiserslautern in den vergangenen drei Jahren die Themen Inklusion bzw. Digitalisierung im Kontext der Lehrkräftebildung erforscht. In der nun anschließenden zweiten Projektphase kooperieren sie, um die Themen Inklusion und Digitalisierung zusammenzuführen und der Frage nachzugehen, wie mit Hilfe digitaler Medien, Materialien und anderer Hilfsmittel guter inklusiver Unterricht gestaltet und unterstützt werden kann. In Vechta wird das Projekt ‚BRIDGES‘ dazu um das Teilprojekt ‚Forschungswerkstatt Digitalisierung in inklusiven Settings‘ erweitert. Involviert sind die Fächer Biologie, Mathematik, Pädagogische Psychologie, Designpädagogik, Katholische Theologie und Erziehungswissenschaften. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen sukzessive in die Lehrkräftebildung in Vechta integriert und über Fortbildungen auch darüber hinaus an Schulen transportiert werden.


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-vechta.de/bridges


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Pädagogik / Bildung
    überregional
    Kooperationen, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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