Sanierung abgeschlossen: Wiedereröffnung des von Sep Ruf gestalteten Ostlesesaals mit neuem Nutzungskonzept

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12.07.2019 10:10

Sanierung abgeschlossen: Wiedereröffnung des von Sep Ruf gestalteten Ostlesesaals mit neuem Nutzungskonzept

Peter Schnitzlein Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bayerische Staatsbibliothek

    Die Bayerische Staatsbibliothek hat jüngst die Renovierung ihres Ostlesesaals abgeschlossen. Der von dem bekannten Architekten Sep Ruf gestaltete Lesesaal bietet jetzt rund 50 moderne barrierefreie Arbeitsplätze inklusive leistungsstarkem W-LAN und eine bequeme Leseecke. Der Umbau geht zudem mit einem erweiterten Nutzungskonzept einher. Für die Öffentlichkeit öffnet der Ostlesesaal wieder am 15. Juli.

    Der Umbau umfasste die energetische Sanierung der Fenster und des Daches sowie die komplette Neugestaltung des Nutzungsbereichs. Hierbei wurde besonders die Erhaltung der von Sep Ruf (1908-1982) konzipierten Elemente wie Fenster, Treppengeländer und Wandregale berücksichtigt. Der Münchner Stararchitekt hatte im Rahmen des Wiederaufbaus der Bibliothek nach dem 2. Weltkrieg den Ostlesesaal im 3. Obergeschoss der Bibliothek entworfen.

    Der Lesesaal steht wissenschaftlichem Fachpublikum wie Slawisten, Ost- und Südosteuropahistoriker, Sinologen, Arabisten und Indologen sowie anderweitig an den Regionen Interessierten zur Verfügung. Der umfangreiche Handapparat mit mehr als 40 000 Bänden und der Zugang zu digitalen Recherchemedien und Datenbanken bieten eine optimale Arbeitsumgebung. Das neue Nutzungskonzept umfasst neben erweiterten Öffnungszeiten die verbesserte technische Ausstattung der Arbeitsplätze sowie eine Leseecke und Mietschränke für Leser, die ihre Arbeitsmaterialien in der Bibliothek lassen möchten. Des Weiteren sind neue Veranstaltungsformate wie beispielsweise sogenannte "Coffee Lectures“ geplant, kurze Vorträge rund um das wissenschaftliche Arbeiten und die Bibliothek – bei einer Tasse Kaffee.

    Die Sanierung des Ost-Lesesaals ist Teil der fortlaufenden baulichen Serviceverbesserungen der Bayerischen Staatsbibliothek. Bereits im Herbst 2018 öffnete die neue 400 qm große „PLAZA“ im Erdgeschoss mit 130 Arbeitsplätzen.

    Dr. Dorothea Sommer, stellvertretende Generaldirektorin der Bayerischen Staatsbibliothek: „Unsere Nutzerinnen und Nutzer sollen in der Bayerischen Staatsbibliothek ein modernes, zeitgemäßes Arbeitsumfeld vorfinden. Die kontinuierlich durchgeführten baulichen Verbesserungen steigern die Attraktivität der Bayerischen Staatsbibliothek als Lernort und Serviceeinrichtung für die Wissenschaft maßgeblich.“

    Über die Bayerische Staatsbibliothek:
    Die Bayerische Staatsbibliothek, gegründet 1558 durch Herzog Albrecht V., genießt als internationale Forschungsbibliothek Weltrang. Mit rund 33 Millionen Medien gehört die Bibliothek zu den bedeutendsten Gedächtnisinstitutionen der Welt. Mit mehr als 2,3 Millionen digitalisierten Werken verfügt die Bayerische Staatsbibliothek über den größten digitalen Datenbestand aller deutschen Bibliotheken. Die Bibliothek bietet vielfältige Dienste im Bereich innovativer digitaler Nutzungsszenarien an.

    Pressebilder
    Ostlesesaal der Bayerischen Staatsbibliothek, 1954
    Copyright: Bayerische Staatsbibliothek/Bildarchiv

    Neu gestalteter Ostlesesaal der Bayerischen Staatsbibliothek, 2019
    Copyright: Bayerische Staatsbibliothek/H.-R. Schulz

    Ansprechpartner:
    Dr. Gudrun Wirtz
    Osteuropa-Abteilung
    Tel.: 089/28638 2992
    gudrun.wirtz@bsb.muenchen.de

    Ulrike Rehusch
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Tel.: 089/28 638 2057
    E-Mail: presse@bsb-muenchen.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Organisatorisches
    Deutsch


    Neu gestalteter Ostlesesaal der Bayerischen Staatsbibliothek, 2019


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    Ostlesesaal der Bayerischen Staatsbibliothek, 1954


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