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30.07.2019 10:29

Machen ist wie wollen. Nur krasser.

Kay Gropp Pressestelle
Universität Witten/Herdecke

    Inspirierendes Summer Camp zum Thema Sozialunternehmertum an der Universität Witten/Herdecke

    Armut und Hunger bekämpfen, die Klimakrise stoppen, gerechtere Bildungschancen und Geschlechtergleichheit herstellen, nachhaltiges und verantwortungsvolles Wirtschaften – die globalen Aufgaben für unsere Welt-Gesellschaft sind vielfältig, ernst zunehmen und können nur gemeinsam und mithilfe der nächsten Genration gelöst werden. Das war der thematische Rahmen des eintägigen Workshops „Machen ist wie wollen. Nur krasser“, zu dem 20 junge Menschen in den Sommerferien in NRW an die Universität Witten/Herdecke kamen Unter Anleitung von Christine Bleks, Gründerin des mehrfach ausgezeichneten Sozialunternehmens Tausche Bildung für Wohnen, bekamen die TeilnehmerInnen einen Einblick in die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele und wie sich durch sozialunternehmerisches Handeln und Wirtschaften positiver gesellschaftlicher Wandel anstoßen lässt.

    Als Gast geladen war Sandra Schürmann, Gründerin und Geschäftsführerin der Projektfabrik aus Witten, die über ihren eigenen Werdegang berichtete. Von der Schulverweigerin bis zur erfolgreichen und vielfach ausgezeichneten Sozialunternehmerin, die langzeitarbeitslosen Jugendlichen individuelle Wege zur Berufsfindung ermöglicht – durch das Theaterspielen. Die Jobcenter übernehmen dabei die Finanzierung. Ihre Erfolgsquoten liegen weit über dem Durchschnitt anderer Vermittlungsprogramme. Mittlerweile ist Sandra Schürmann mit ihrem Ansatz auch international in anderen europäischen Ländern erfolgreich.

    Durch den Tag führte Dr. Babak Zeini, Gründer und Geschäftsführer der futurest GmbH aus Köln, der spezialisiert ist auf die Analyse und Entwicklung der Märkte und Produkte von morgen und in Sozialunternehmen großes Potential für die Zukunft sieht. Durch verschiedene Kreativitätstechniken und Methoden aus dem Bereich Design Thinking, entwickelten die TeilnehmerInnen in vier Gruppen vier verschiedene Lösungsideen zu den Nachhaltigkeitszielen „Kein Hunger“, „Hochwertige Bildung“, „Geschlechtergleichheit“ und „Klimaschutz“. Es wurden etliche Idee entwickelt, von denen am Ende vier Ideen übrig blieben, die allen TeilnehmerInnen präsentiert wurden: Von der Etablierung eines lokalen Supermarkts, der ausschließlich regionale Produkte anbietet, über einen Service, der Kindern aus abgelegenen Orten Zugang zu Bildungseinrichtungen ermöglicht, über einen Plastikersatz aus Algen für Industrie und Verbraucher, bis hin zu intensiver Begleitung von SchülerInnen für eine gewaltfreie und geschlechtergleiche Kommunikation.

    Alle TeilnehmerInnen durften für das überzeugendste Projekt, nach den Kategorien Wirksamkeit und Machbarkeit, voten und so stand am Ende das Team „Algastic“ als Gewinner fest. Wer weiß – vielleicht stellen wir in Zukunft Plastikersatz aus Algen her. „Ein Rahmen, in dem engagierte junge Menschen sich mit Zukunftsfragen befassen - genau das ist Universität“, freut sich Gastgeberin Prof. Sabine Bohnet-Joschko über die zahlreichen TeilnehmerInnen und Ergebnisse des Workshops.

    Bei Rückfragen oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Christine Bleks mit einer E-Mail an MachenIstKrasser@uni-wh.de . Die Handynummer können Sie unter 02302/926-849/805 erfragen

    Über uns:
    Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1983 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.600 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

    Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler
    Pädagogik / Bildung, Philosophie / Ethik, Politik, Umwelt / Ökologie, Wirtschaft
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
    Deutsch


    Machen ist krasser


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