idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
03.09.2019 14:16

Next Generation Video: WDR und Fraunhofer HHI zeigen deutlich verbesserte Videoqualität auf der IFA 2019

Kathleen Schröter Pressestelle
Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

    Die Nachfrage nach Videos in höherer Bildauflösung wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Aus diesem Grund testen der WDR und das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI in den kommenden Monaten gemeinsam die Möglichkeiten der neuesten Videocodierung nach dem nächsten internationalen Standard VVC/H.266.

    VVC/H.266 wird der Nachfolgestandard von HEVC/H.265. Letzterer ist der aktuell modernste und effizienteste Standard zur Videocodierung und kommt zum Beispiel in Smartphones zum Aufzeichnen und Abspielen von Videos und beim Streaming von hoch aufgelösten Videoinhalten auf dem Flachbildfernseher zum Einsatz. Das Fraunhofer HHI war maßgeblich an der Entwicklung von HEVC/H.265 und seinem Vorgänger AVC/H.264 beteiligt und ist dies auch wieder bei dem Nachfolgestandard VVC/H.266. Der WDR verspricht sich von der Kooperation in erster Linie Vorteile für die Zuschauenden, sowohl was die Videoqualität als auch die Kosten bei der Datenübertragung angeht.

    Mit VVC/H.266 soll in Zukunft eine Datenratenersparnis von bis zu 50 Prozent gegenüber HEVC/H.265 möglich sein. Dadurch ist eine effizientere Datenübertragung im Fest- und vor allem im Mobilfunknetz möglich, wo die Datenkapazität begrenzt ist. Beispielsweise müssen für ein 90-minütiges UHD-Video bei der Verwendung von HEVC/H.265 aktuell rund 10 Gigabyte an Daten übertragen werden, mit VVC/H.266 braucht es nur etwa 5 Gigabyte.

    Der neue Standard VVC/H.266 wird voraussichtlich im Sommer 2020 offiziell verabschiedet. Erste Produkte auf Basis des neuen Standards werden im Laufe des Jahres 2021 auf dem Markt erwartet. Der WDR und das Fraunhofer HHI testen aber schon vorher gemeinsam im Labor Prototypen.

    Erste Ergebnisse können vom 6. bis 11. September auf der IFA am Gemeinschaftsstand mit der Deutschen TV-Plattform (Stand 203a, Halle 26) besichtigt werden.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Benjamin Bross, benjamin.bross@hhi.fraunhofer.de, +49 30 31002 622


    Originalpublikation:

    https://newsletter.fraunhofer.de/-viewonline2/17386/397/543/BFdqP14r/aSWVVMTPVG/...


    Weitere Informationen:

    https://www.hhi.fraunhofer.de/presse-medien/pressemitteilungen.html


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Informationstechnik
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
    Deutsch


    © Fraunhofer HHI


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay