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10.09.2019 16:46

TU Berlin: Zwischen Klimademos und Klimakabinett

Stefanie Terp Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni
Technische Universität Berlin

    TU Berlin lädt zur Climate Lecture mit Klimaökonom Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Luisa Neubauer und weiteren Expert*innen

    Um den Ausstoß von Treibhausgasen rasch zu reduzieren, muss es eine CO2-Bepreisung geben, das zeigt die Wirtschaftsforschung sehr deutlich. Ob und wie die Politik dies aber umsetzt, ist völlig offen. Dabei hat Deutschland sich verpflichtet: Als Beitrag zur Stabilisierung unseres Klimas sollen bis 2020 die CO2-Emissionen um fast 40 Prozent reduziert werden. Ein Ziel, das absehbar nicht erreicht wird. Am Vorabend der globalen „Fridays For Future“-Proteste wie auch einer entscheidenden Sitzung der Bundesregierung veranstaltet die TU Berlin die Climate Lecture 2019. Der Klimaökonom Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Professor der TU Berlin, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change, führt mit einem Vortrag in das Thema CO2-Bepreisung ein, bevor er mit weiteren Expert*innen – von der „Fridays For Future“-Bewegung, aus dem Finanzministerium, aus dem Maschinenbau und aus der Wirtschaftspresse – auf dem Podium diskutiert.

    Zeit: 19. September 2019, 17:00 Uhr
    Ort: Audimax der TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

    Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt, ist öffentlich und kostenlos.

    Bitte melden Sie Ihre Teilnahme an unter https://www.events.tu-berlin.de/ClimateLecture2019.

    Medienvertreter*innen melden sich bitte über pressestelle@tu-berlin.de an.

    „Ziel jeder Neuregelung in der CO2-Bepreisung muss es sein, den Wettbewerb um die günstigsten CO2-Vermeidungstechnologien zu fördern, die Investitionssicherheit zu stärken, die Gesamtkosten möglichst gering zu halten, und sozial gerecht zu sein“, so Ottmar Edenhofer. „Ein wirksamer CO2-Preis erfüllt drei wichtige Funktionen: Er macht klimaschädliche Technologien weniger profitabel, er macht saubere Innovation attraktiver, und er schafft Einnahmen für den Staat – die dieser an die Bürger zurückgeben kann.“ Am 20. September 2019 will das Klimakabinett der Bundesregierung eine Antwort darauf geben, wie es Deutschland gelingen soll, die CO2-Emissionen deutlich zu senken. Welches der richtige Ansatz ist und wie die Einführung einer CO2-Bepreisung sozialverträglich gelingen kann, darüber wird in der Politik, in der Wissenschaft und in der Gesellschaft leidenschaftlich diskutiert.

    Zu der Climate Lecture 2019 der TU Berlin - „Zwischen Klimademos und Klimakabinett – wie die CO2-Bepreisung gelingen kann“ - sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Medienvertreter*innen herzlich eingeladen.

    Programm:

    17:00 Uhr Begrüßung Conny Czymoch, Journalistin und Moderatorin

    17:05 Uhr Eröffnung
    Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der TU Berlin

    17:10 Uhr Lecture: „Zwischen Klimademos und Klimakabinett – wie die CO2-Bepreisung gelingen kann“
    Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Professor für Ökonomie des Klimawandels an der TU Berlin

    ca.17:45 Uhr Podiumsdiskussion

    Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung
    Silke Kersting, Journalistin beim Handelsblatt
    Luisa Neubauer, Klimaschutz-Aktivistin, Fridays For Future
    Jakob von Weizsäcker, Leiter der Grundsatzabteilung im Bundesministerium der Finanzen
    Carl Martin Welcker, Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)

    ca.18:30 Uhr Diskussion mit dem Publikum

    Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
    Stefanie Terp
    TU Berlin
    Leiterin der Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni
    Tel.: 030/314-23922
    E-Mail: pressestelle@tu-berlin.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
    Energie, Gesellschaft, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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