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12.09.2019 15:52

Stiftung Mercator fördert kulturelle Bildung an bayerischen Schulen

Jochen Heimberg Kommunikation
Stiftung Mercator

    Stiftungsprogramm “Kreativpotenziale” damit in 12 Bundesländern präsent

    Essen/München, 12.09.2019 – Bayerns Kultusminister Piazolo hat heute in München eine Fördervereinbarung für das bayerische Projekt "Kulturschulen" unterzeichnet. Das Projekt wird von der Stiftung Mercator im Rahmen ihres Programms „Kreativpotenziale“ gefördert.

    „Wir haben das gemeinsame Ziel, über Fächergrenzen hinweg das kreative Potenzial von Kindern und Jugendlichen zu nutzen und zu entwickeln. Wir wollen über den Musik- und Kunstunterricht hinaus Lehr- und Lernmethoden etablieren, die Kreativität und sinnliche Erfahrung ermöglichen“, so Winfried Kneip, Geschäftsführer der Stiftung Mercator. Dabei gehen die Schulen auch Kooperationen mit externen Künstlerinnen und Künstlern ein und integrieren möglichst viele Mitglieder der Schulfamilie in den Gestaltungsprozess.

    Bayern ist mittlerweile das zwölfte Bundesland, das die Stiftung Mercator bei der nachhaltigen Etablierung der Kulturellen Bildung unterstützt. Der Bayerische Landtag hatte Kulturelle Bildung bereits 2010 als gleichwertig neben der schriftsprachlichen, mathematischen und naturwissenschaftlichen Bildung anerkannt: „Kulturelle Bildung leistet einen entscheidenden Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Deswegen möchten wir sie an den bayerischen Schulen weiter ausbauen“ so Kultusminister Piazolo.

    Für die Teilnahme am Pilotprojekt wurden vier Mittelschulen, drei Förderschulen, eine Realschule und ein Gymnasium ausgewählt. Es handelt sich um Schulen, die bereits in den vergangenen Jahren engagiert an Programmen und Projekten zur künstlerisch-kreativen Bildung teilgenommen hatten. Im Rahmen des Projekts werden die teilnehmenden Schulen vom Bayerischen Kultusministerium, dem ISB und der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalentwicklung unterstützt. Ihre Erfahrungen werden die Schulen in einen Arbeitskreis am Institut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) einbringen. Ziel ist es, Leitlinien zur Verankerung kultureller Bildung im Schulsystem sowie Beispiele guter Praxis für ein Onlineportal zu entwickeln. Nach der dreijährigen Projektphase können die Schulen das offizielle Zertifikat „Kulturschule in Bayern“ erwerben. Die teilnehmenden Schulen können Vorbild für potenzielle weitere Kulturschulen werden und diese mit den in der Pilotphase aufgebauten Strukturen unterstützen.

    ÜBER DIE STIFTUNG MERCATOR:
    Die Stiftung Mercator ist eine private, unabhängige Stiftung. Sie strebt mit ihrer Arbeit eine Gesellschaft an, die sich durch Weltoffenheit, Solidarität und Chancengleichheit auszeichnet. Dabei konzentriert sie sich darauf, Europa zu stärken, den Bildungserfolg benachteiligter Kinder und Jugendlicher insbesondere mit Migrationshintergrund zu erhöhen, Qualität und Wirkung kultureller Bildung zu verbessern, Klimaschutz voranzutreiben und Wissenschaft zu fördern. Die Stiftung Mercator steht für die Verbindung von wissenschaftlicher Expertise und praktischer Projekterfahrung. Als eine führende Stiftung in Deutschland ist sie national wie international tätig. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie und dem Sitz der Stiftung, fühlt sie sich besonders verpflichtet.


    Weitere Informationen:

    http://www.kreativpotenziale.de Weiterführende Informationen zum Projekt Kreativpotenziale


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler
    Kunst / Design, Musik / Theater, Pädagogik / Bildung
    überregional
    Schule und Wissenschaft
    Deutsch


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