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13.09.2019 15:37

TU Berlin: „ZUSAMMEN-SCHRAUBEN“ – die Ausstellung zum Reparieren und Selbermachen

Stefanie Terp Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni
Technische Universität Berlin

    FixFest-Reparaturfestival und Ausstellung vom 20. bis 22. 9.2019 an der TU Berlin

    Im Rahmen des FixFest-Reparaturfestivals findet die Ausstellung der Repara/kul/tur-Ergebnisse statt. Unter dem Titel „Zusammen-Schrauben – A Culture of Repair and Making“ werden unter anderem Exponate aus Erzählkoffern gezeigt und interaktive Angebote gemacht, die zum Nachdenken und Ausprobieren von Reparaturen und Selbermachen anregen sollen.

    Zur Vernissage der Ausstellung sind Medienvertreter*innen herzlich eingeladen:

    Zeit: Freitag, 20. September 2019, ab 18 Uhr
    Ort: TU Berlin, Hardenbergstraße 16–18, 10623 Berlin, Foyer

    Medienvertreter*innen werden um Anmeldung gebeten:
    jaeger-erben@tu-berlin.de

    Die Vernissage ist gleichzeitig ein Teil der Eröffnung des Reparatur-Festivals FixFest, das vom 20. bis 22. September 2019 an der TU stattfindet. Besuchen Sie den Philosophischen Salon, nehmen an einem Repair Cafè teil oder werkeln in einer Mobilen Siebdruckwerkstatt. Auch hierzu sind Medienvertreter*innen herzlich eingeladen, bitte melden Sie sich an: jaeger-erben@tu-berlin.de, da alle Plätze bereits ausgebucht sind.

    „Wozu soll man Konsumgegenstände reparieren? Es ist doch viel einfacher und billiger, neue zu kaufen!“ Solche und ähnliche Sätze hören Menschen oft, die sich daran versuchen, ihren durchgebrannten Toaster zu reparieren, das gesplitterte Display ihres Smartphones auszutauschen oder den abgebrochenen Stiel der Pfanne wieder zu befestigen. Und trotzdem tun sie es. Die Faktoren Geld, Zeit und Schwierigkeit erklären also nicht, warum es immer mehr Menschen gibt, die ihre Besitztümer reparieren oder sogar selber machen. Sie erklären auch nicht, warum Repair-Cafés und offene Werkstätten als Orte der gemeinsamen Reparatur und Fabrikation von Konsumgegenständen wie Pilze aus dem Boden zu sprießen scheinen.

    Seit 2017 erforschen Wissenschaftler*innen der TU Berlin zusammen mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) und dem Verbund Offener Werkstätten die Renaissance dieser scheinbar aus der Zeit gefallenen Praktiken. In einem Citizen-Science-Projekt, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, wird gemeinsam mit forschenden Bürger*innen der Frage nachgegangen, wie Menschen zum Reparieren und Selbermachen kommen und wie sich dadurch ihr Verhältnis zum Konsum verändert. Das Projekt läuft noch bis zum April 2020.

    Im Rahmen des Projekts haben sich Hobby-Bastler*innen, ehrenamtliche Reparateur*innen und interessierte Bürger*innen gewissermaßen selbst beforscht: Über mehrere Monate hinweg haben sie unter anderem Bilder von ihrem Alltag und ihren Gegenständen gemacht, ihre Reparatur- und Selbermacherlebnisse kreativ aufgearbeitet und Tagebücher geschrieben. Die Daten wurden von Wissenschaftler*innen und Bürgerforscher*innen gemeinsam analysiert. Die Ergebnisse des Projekts werden nun in einer Ausstellung mit Bildern, Zitaten, Zeichnungen und interaktiven Formaten der Öffentlichkeit präsentiert.

    Detaillierte Informationen zu dem Projekt:
    http://www.reparakultur.org

    und zum FixFest-Reparaturfestival:
    https://reparatur-festival.runder-tisch-reparatur.de/

    Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
    Prof. Dr. Melanie Jaeger-Erben
    TU Berlin
    Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung in der Elektronik
    Tel.: 030 46403-206
    E-Mail: jaeger-erben@tu-berlin.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Elektrotechnik, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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