Der Uranatlas, hrsg. von Nuclear Free Future Foundation, BUND, Rosa-Luxemburg-Stiftung und Le Monde diplomatique

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24.09.2019 17:35

Der Uranatlas, hrsg. von Nuclear Free Future Foundation, BUND, Rosa-Luxemburg-Stiftung und Le Monde diplomatique

Presse-und Öffentlichkeitsarbeit Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO)
Geisteswissenschaftliche Zentren Berlin e.V. (GWZ)

    Häufig vergessen und doch von zentraler Relevanz: Uran ist der Grundstoff eines jeden Atomprogramms – Der Uranatlas liefert anschauliches Material über die globale Dimension der Atomindustrie, Risiken und Widerstand.
    Patrick Schukalla vom Berliner Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO) arbeitet zu ‚Politiken des Uranabbaus in Tansania‘ und steht für Interviewfragen zu seiner Forschung zur Verfügung.

    Die atomare Abschreckung ist erschreckend prominent auf die Bühne der Weltpolitik zurückgekehrt. Laut einer Umfrage wünscht eine große Mehrheit der Deutschen weiterhin einen raschen Atomausstieg. Die IAEO plant für Oktober diesen Jahres eine Konferenz zur Rolle der Atomkraft angesichts des anthropogenen Klimawandels, während das Netzwerk Don’t Nuke the Climate die Gegendarstellung liefert. Atompolitik ist also allgegenwärtig. Der dabei häufig vergessene Grundstoff nuklearer Technologie und Energieerzeugung ist das Thema des nun erschienenen Uran-Atlas, der gemeinsam von der Nuclear Free Future Foundation, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Le Monde diplomatique herausgegeben wurde. Risiken und Widerstand gegen Uranbergbau und Autoindustrie werden im Atlas in ihrer globalen Dimension und entlang der gesamten nuklearen Kette vom Bergbau bis zur ungelösten Endlagerfrage dargestellt.

    Patrick Schukalla, Doktorand der Humangeographie und ZMO-Mitarbeiter der Arbeitsgruppe „Ressourcenpolitik“ unterstützte die Erstellung des Uranatlas auf Grundlage seiner Forschungen zu den Uranbergbauplänen in Tansania und deren Verhältnis zu Geschichte und Gegenwart der globalen Atomindustrie. Die Forschungsgruppe am Berliner Leibniz-Zentrum Moderner Orient untersucht die Prozesse, durch die bestimmte Stoffe (wie Land, Wasser, Mineralien, Wald) zu Ressourcen gemacht werden: Wann und wie werden sie neu bewertet, wie erhalten sie wirtschaftliche Bedeutung und wie erzeugen sie Energie, Reichtum, Einfluss und Bedeutung?

    Interviewanfragen bitte an lena.herzog@zmo.de

    Weitere Informationen:
    https://www.rosalux.de/publikation/id/40912/ Download/Bestellung Rosa-Luxemburg-Stiftung
    www.presseportal.de/pm/7666/4372022 Pressemitteilung BUND
    www.zmo.de Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO)
    https://www.zmo.de/forschung/projekte_2014_2019/schukalla_uranium_tansania.html Projekt P. Schukalla
    https://www.zmo.de/forschung/projekte_2014_2019/schukalla_uranium_tanzania_e.htm... Project P. Schukalla
    https://www.zmo.de/forschung/projekte_2014_2019/icons/law%20resolution%20final/P... Arbeitsgruppe Ressourcenpolitik
    https://dont-nuke-the-climate.org/events Konferenz: Don’t Nuke the Climate, 7.10.2019, Wien
    https://thebulletin.org/ Bulletin of the Atomic Scientists


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Patrick Schukalla, patrick.schukalla@zmo.de, +49-(0)30-80307-144


    Originalpublikation:

    https://www.rosalux.de/publikation/id/40912/


    Weitere Informationen:

    https://www.zmo.de/forschung/projekte_2014_2019/schukalla_uranium_tansania.html


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, jedermann
    Geowissenschaften, Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


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